Erik Nielsen wird Musikdirektor in Basel

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Der US-amerikanische Dirigent und Musiker Erik Nielsen wird ab der Spielzeit 2016/2017 neuer Musikdirektor am Theater Basel. Das gaben der designierte Intendant und derzeitige Leiter des Schauspielhaus Wien, Andreas Beck, und die designierte Operndirektorin Laura Berman am Dienstag in Basel bekannt. Seit 2006 war diese Position nicht mehr besetzt.


Nielsen wird bereits in der Saison 2015/2016 als Gast die musikalische Leitung einer neuen Opernproduktion übernehmen und mit mehreren weiteren Auftritten präsent sein. “Ab der Spielzeit 2016/2017 wird er als Musikdirektor im künstlerischen Leitungsteam des Theater Basel fest verankert sein und den kontinuierlichen Dialog mit dem Sinfonieorchester pflegen wie durch die Betreuung der Sängerinnen und Sänger die musikalische Qualität des Hauses gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Basel soll perspektivisch ausgebaut werden”, hieß es in einer Pressemitteilung.

Nielsen werde als “Brückenkopf zum Orchester” fungieren, wurde Beck zitiert: “Dabei ist uns die musikalische Interpretation ebenso wichtig wie der inszenatorische Kunstgriff. Ein intensiver und kontinuierlicher Austausch zwischen den Musikern und dem Theater ist die Voraussetzung für hohe künstlerische Qualität.” Man wolle “die interdisziplinären Möglichkeiten, die nur ein Dreispartenhaus bieten kann, gemeinsam ausloten”, so Nielsen. Mit Vorstellungen in der Stadt solle überdies beweisen werden, “dass Musiktheater nicht nur in geschlossenen Räumen stattfinden kann”.

Nielsen wurde 1977 in Iowa geboren und war von 2002 bis 2012 an der Oper Frankfurt engagiert, von 2008 bis 2012 als Erster Kapellmeister. Er wurde 2009 mit dem Sir Georg Solti Conducting Award ausgezeichnet und dirigierte in der Folge u.a. an der Deutschen Oper Berlin, an der Metropolitan Opera New York und bei den Bregenzer Festspielen. Im Jänner 2015 wird er Strawinskys “The Rake’s Progress” an der Ungarischen Staatsoper in Budapest leiten. Im März 2015 folgt die Uraufführung von Dai Fujikuras “Solaris” am Theatre des Champs Elysees in Paris.

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