Ermittlungen gegen Ex-Strabag-Mitarbeiter

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Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat Ermittlungen gegen drei ehemalige Verantwortliche von Gesellschaften der Strabag-Gruppe und einen kroatischen Mittelsmann aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Untreue und Bestechung. Damit zusammen hängen auch Anfang Oktober durchgeführte Hausdurchsuchungen, berichtet der “Kurier” (Samstagausgabe).


“Wir haben an diesem Tag österreichweit an sieben Büro- und Privatadressen Hausdurchsuchungen durchgeführt”, bestätigte Oberstaatsanwalt Thomas Haslwanter der Zeitung. Ermittelt werden gegen die drei ehemaligen Manager und dem kroatischen Mittelsmann wegen des Verdachts der Untreue und Bestechung.

Laut Haslwanter steht im Mittelpunkt “der Verdacht des Abschlusses von Scheinverträgen und der Bezahlung von Scheinrechnungen zum Nachteil der Strabag-Gruppe sowie der Verdacht der Bestechungszahlung an kroatische Amtsträger im Zusammenhang mit drei Projekten in Kroatien, an deren Ausführung die Strabag beteiligt ist oder war.”

Die Vorwürfe sind der WKStA im Zuge von Rechtshilfeersuchen der kroatischen Behörden zur Kenntnis gebracht worden. Nach dem derzeitigen Stand der Untersuchungen könne der Schaden aber nur geschätzt werden. “Wir gehen von mehreren Hunderttausend Euro aus”, sagt Haslwanter.

Auch die Strabag bestätigt die “Kroatien-Causa”. “Es ist richtig, dass die Staatsanwaltschaft betreffend kroatischer Bauprojekte ermittelt, jedoch nicht gegen die Strabag”, erklärt Strabag-Sprecherin Diana der Zeitung.

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