Erneut überflutete Keller nach Unwettern im Burgenland

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Zahlreiche Straßen waren überflutet
Zahlreiche Straßen waren überflutet - © APA (FF RUDERSDORF-ORT)
Im Burgenland haben am Mittwoch erneut zahlreiche Feuerwehren zu Einsätzen nach starken Unwettern ausrücken müssen. Betroffen waren dieses Mal sechs Bezirke. Hauptaugenmerk lag einmal mehr auf überfluteten Kellern, teilte eine Sprecherin der Landessicherheitszentrale mit. Im Bezirk Neunkirchen in NÖ dauerten die Aufräumarbeiten nach den jüngsten Unwettern am Donnerstag an.

Die Feuerwehr half auch bei der Entsorgung von zerstörtem Hab und Gut, teilte Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich mit. Instand gesetzt werden mussten seinen Angaben zufolge zudem mehrere kleine Brücken, die zerstört oder stark beschädigt wurden.

Die Lage habe sich aber entspannt, sagte Resperger. Auch die Pegel gingen zurück. An der Pitten waren noch am Mittwoch die mit Sandsäcken gebildeten Dämme erhöht worden.

Bei den in Mitleidenschaft gezogenen Brücken über Bäche handelt es sich dem Feuerwehrsprecher zufolge vorwiegend um Zufahrten zu Anwesen. Ob es für die Instandsetzung zu einem Einsatz von Pionieren des Bundesheeres kommt, blieb vorerst offen.

Die sechs betroffenen Bezirke im Burgenland waren Eisenstadt-Umgebung, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart sowie Güssing und Jennersdorf. Im südlichsten Bezirk Jennersdorf musste etwa die Feuerwehr Mogersdorf-Ort nach einem heftigen Wolkenbruch gegen 20.00 Uhr zur Unterstützung der Nachbargemeinden ausrücken. Zwischen Maria Bild und Krobotok war ein Bach über die Ufer getreten. Die Ortsfeuerwehren mussten unter anderem das Wasser abziehen und die Fahrbahn sowie Zufahrtswege reinigen, hieß es in einer Aussendung.

“Am 3. Juni hatten wir das erste große Unwetter. Seither sind wir neun oder zehn Mal zu solchen Einsätzen ausgerückt”, schilderte Pressesprecher Christian Schwartz der APA. “Mittlerweile ist ein Punkt erreicht, wo jeder sagt, jetzt reicht’s schön langsam. Die Anspannung, dass wieder etwas kommt, ist sehr groß”, so Schwartz.

Laut Wetterprognosen dürfte es für Donnerstag “gut ausschauen”, meinte eine Sprecherin der LSZ. “Unwetter sind derzeit nicht angesagt. Wir hoffen, dass das auch so bleibt.”

(APA)

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