Erste Meisterschaftsniederlage für Juventus

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Antonini trifft, Buffon ist geschlagen
Antonini trifft, Buffon ist geschlagen
Bitterer hätte es für Italiens Meister Juventus Turin kaum laufen können. Der K.o.-Schlag kam in der Nachspielzeit. Wenige Sekunden waren am Mittwoch beim CFC Genoa noch zu spielen, als der eingewechselte Verteidiger Luca Antonini Juve die erste Saisonniederlage in der Serie A zufügte. Entsprechend sauer war Juve-Trainer Massimiliano Allegri: “30 Sekunden vor Schluss darf man kein Tor kassieren.”


Juventus hätte selbst den Sack zumachen können, denn hochkarätige Chancen gab es genug. Doch so traf Genuas Antonini mitten ins Herz der Juve-Anhänger und verdarb auch Turins Tormann-Legende Gianluigi Buffon seinen besonderen Abend. Er hatte seinen 500. Pflichtspieleinsatz für Juventus und musste den Ball aus dem Netz holen, obwohl sich die meisten wohl schon auf eine gütliche Punkteteilung eingestellt hatten.

Auswärts läuft es derzeit nicht so recht für den Meister, der sich nun die Tabellenspitze wieder mit der AS Roma teilen muss. In der Meisterschaft hatte Juve zuletzt auswärts in Sassuolo nur ein Unentschieden geholt, und in der Champions League vergangene Woche bei Olympiakos Piräus mit 0:1 (0:1) verloren. Den bisher letzten Sieg in der Fremde gab es in der fünften Serie-A-Runde Ende September mit dem 3:0 bei Atalanta Bergamo.

Im Meisterschaftsrennen steht die Elf von Allegri aber weiterhin gut da, zumal die Bianconeri den direkten Vergleich mit der Roma mit einem höchst umstrittenen 3:2-Heimsieg für sich entschieden hatten. So sagt auch der Trainer, seine Mannschaft müsse aus dieser bitteren Pleite lernen: “Man braucht keine 128 Punkte, um die Meisterschaft zu gewinnen, es genügt einer mehr.”

Roma nutzte den Patzer des Spitzenreiters und erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger Cesena erwartungsgemäß. Bereits in der neunten Minute hatte Mattia Destro die Giallorossi in Führung gebracht, Daniele de Rossi erhöhte neun Minuten vor dem Ende auf 2:0. Trainer Rudi Garcia war nach der Partie verständlicherweise zufrieden: “Es war wichtig zu gewinnen.” Von der Juve-Niederlage habe er erst bei dem Gang in die Kabine erfahren. “Aber das zählt nicht. Vielmehr zählt, dass die Roma ihren eigen Weg weitergeht.”

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