Erster Storch der Saison wohlbehalten “zu Hause” gelandet

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Der erste Storch landet am 17. März in Niederösterreich.
Der erste Storch landet am 17. März in Niederösterreich. - © APA/HARALD SCHNEIDER
Eine Ankunft der besonderen Art wollen wir heute mit unserer guten Nachricht des Tages feiern: Am 17. März 2017 um exakt 18.34 Uhr wurde der erste Weißstorch der Saison im WWF-Reservat Marchauen in Niederösterreich gesichtet. Ab April beginnt die Brutzeit.

Ende August fliegen die Störche jedes Jahr nach Südafrika, verbringen dort den Winter und kommen im Frühjahr wieder zu uns. Die Marchegger Störche legen dabei für Hinflug und Rückflug eine Strecke von fast 20.000 km zurück. Am 17. März ist der erste Storch wieder in seiner Heimat gelandet.

Storche kehren aus Winterquartieren zurück

Nach und nach kehren auch die weiteren Störche aus ihren Winterquartieren zurück und beziehen die  majestätischen Baumhorste in den alten Eichen beim Schloss Marchegg. Dann stehen erst mal „Renovierungsarbeiten“ an den tonnenschweren Nestern an. Als kleine Unterstützung hat das Storchenhaus-Team im Winter drei neue Nistplattformen aus Weidenästen in den Bäumen der Marchegger Kolonie platziert. Diese bieten den Störchen zusätzliche Nistmöglichkeiten. Im April beginnt dann das Brutgeschäft. „2016 haben in den Unteren Marchauen 36 Storchenpaare 79 Junge großgezogen“, bilanziert Marion Schindlauer vom Storchenhaus Marchegg die abgelaufene Saison. „Der Bruterfolg lag damit letztes Jahr deutlich unter dem langjährigen Mittel. Warum letztes Jahr weniger Störche in Marchegg gebrütet haben ist unklar. Es ist nicht auszuschließen, dass die lange Reise aus dem Winterquartier  letztes Jahr viele Opfer gekostet hat.“

Reiches Angebot an Fröschen, Krebsen und Heuschrecken

Im Auenreservat Marchegg findet Meister Adebar jedenfalls sehr günstige Bedingungen vor. In den Auwiesen und Tümpeln herrscht ein reiches Angebot an Nahrung wie Frösche, Krebse und Heuschrecken. Seit zwei Jahren weiden hinter dem Marchegger Schloss wieder Rinder und Pferde. Diese halten die Vegetation niedrig und machen dem Storch die Jagd auf seine Beute leicht.

Ende August fliegen die Störche jedes Jahr nach Südafrika, verbringen dort den Winter und kommen im Frühjahr wieder zu uns./APA/HARALD SCHNEIDER Ende August fliegen die Störche jedes Jahr nach Südafrika, verbringen dort den Winter und kommen im Frühjahr wieder zu uns./APA/HARALD SCHNEIDER ©

Störche leben traditionell auf Eichen

Störche leben in den March-Auen noch sehr traditionell auf alten Eichen. Die Nester werden jahrzehntelang von den Störchen als Behausung genutzt und entsprechend gepflegt und ausgebaut. Aktuell findet sich in den Auwäldern des Schutzgebietes Platz für bis zu 50 große Storchenester.

Am 18. März öffnet auch das Storchenhaus im Schlosspark Marchegg wieder seine Pforten. Das Besucherzentrum ist täglich von 09:30 bis 16:00 geöffnet und bietet spannende Einblicke in die Lebewelt der Au. Über das Jahr verteilt werden spannende Exkursionen in die Au angeboten. Im angeschlossenen Shop sind Bio- und regionale Produkte erhältlich.

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