Ein Teil der Inhalte basiert auf dem bestehenden Angebot der Masterstudiengänge Angewandte Informatik am Fachbereich Computerwissenschaften der Universität Salzburg und dem Studiengang Informationstechnik & System-Management der FH Salzburg. - © Bilderbox
Der erste derartige Joint-Master in Salzburg – einer der ersten österreichweit – eröffnet jedes Jahr 20 Studierenden vielfältige Karrierewege in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, im hochschulischen Lehr- und Forschungsbetrieb, in der Softwareentwicklung und im Bereich der IT-Dienstleistung.
„Unsere Absolventen verstehen und gestalten Signal- und Bildverarbeitung auf höchstem Niveau und bringen diese zur Anwendung“, skizziert Stefan Wegenkittl – akademischer Studiengangsleiter der Fachhochschule Salzburg – das Kompetenzprofil der Absolventinnen und Absolventen. Der Joint-Master wird etwa zu gleichen Teilen an der Fachhochschule und der Universität Salzburg abgehalten und schließt mit dem von beiden Institutionen gemeinsam verliehenen akademischen Titel „Master of Science in Engineering“ ab.
„Wir haben ein Drittel der Lehrveranstaltungen des Joint-Masters völlig neu generiert“, betont Andreas Uhl, Hauptverantwortlicher vom Fachbereich Computerwissenschaften der Universität Salzburg. Jeweils ein weiteres Drittel der Inhalte basiert auf dem bestehenden Angebot der Masterstudiengänge Angewandte Informatik am Fachbereich Computerwissenschaften der Universität Salzburg und dem Studiengang Informationstechnik & System-Management der FH Salzburg. „Durch die Schwerpunktsetzung und Bündelung von Kompetenzen trägt dieses österreichweit einzigartige Ausbildungskonzept zur nachhaltigen Stärkung und Internationalisierung des Technikstandorts Salzburg bei“, so Uhl.
Als internationaler, in Englisch abgehaltener Studiengang verbindet er mehr als nur hochschulische Kulturen und vereint in idealer Weise die Stärken eines FH mit denen eines UNI Masters: fundierte theoretische Ausbildung und Kompetenz in der praktischen Umsetzung – von der mathematischen Idee bis zur funktionstüchtigen Anwendung. Die Bewerbung ist ab sofort möglich.
In Rekordzeit erstellte das Team um Andreas Uhl vom Fachbereich Computerwissenschaften der Universität Salzburg und Stefan Wegenkittl vom Studiengang Informationstechnik & System-Management der FH Salzburg einen überzeugenden Antrag auf Akkreditierung und brachten ihn durch alle zuständigen Gremien.
Neben der selbstverständlichen Ausbildung im Bereich der grundlegenden Methoden und Verfahren im Bereich der Bild- und Signalverarbeitung wird eine Fokussierung auf die speziellen Forschungskompetenzen der anbietenden Institutionen vorgenommen. Verschiedenste, z.T. auch gemeinsame Forschungsprojekte mit lokalen Unternehmen ermöglichen einen forschungsgeleiteten Unterricht bereits vom Beginn der Masterstudiums an, der durch Einbindung der Studierenden in ebendiese Projekte realisiert wird. Eine weitere Vertiefung in diesen Bereichen geschieht durch Wahllehrveranstaltungen, beispielsweise für Medizinische Bildgebung, Remote Sensing und Fernerkundung, Biometrie und Mediensicherheit, sowie Hardwareorientierte Bild- und Signalverarbeitung.