Erweiterung der SGKK: Baubeginn von Holzhochhaus im Frühjahr

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Der Baubeginn von Salzburgs erstem Holzhochhaus ist im Frühjahr 2017 geplant.
Der Baubeginn von Salzburgs erstem Holzhochhaus ist im Frühjahr 2017 geplant. - © Stadt Salzburg/Johannes Killer
Nach einigen Fassaden-Korrekturen gab der Gestaltungsbeirat am Mittwoch endgültig grünes Licht für das erste Holzhochhaus in Salzburg, den neuen zehnstöckigen Büro-Turm neben der Gebietskrankenkasse.

Die beiden Gebäude sind mit zwei Übergängen verbunden. In dem neuen zehn-Millionen-Projekt soll auch das Zahnambulatorium untergebracht werden. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2017 geplant, die Bauverhandlung findet noch im Dezember statt. „Das wird eine architektonische Bereicherung des Bahnhofsviertel“, freuen sich Planungsstadtrat Johann Padutsch und Beiratsvorsitzender Wakter.

Erweiterung der SGKK in Holz-Hybrid-Leichtbauweise

Im Auftrag der SGKK hat das Büro “kofler architects” den innovativen Erweiterungsbau zum bestehenden Hauptgebäude geplant. Errichtet wird der zehnstöckige, transparente Turm direkt über den Ausfahrtsrampen der Tiefgaragen des Einkaufszentrums und des GSWB-Wohnbaus. Das offene Grundgeschoss bildet in diesem Sinn eine Überdachung der Rampen und zugleich die Basis für neun tatsächliche Geschosse in Holz-Hybrid-Leichtbauweise.

holziholz2 Stützen und Träger sind aus Holz, die Decken aus Holzverbund-Teilen. /Stadt Salzburg/SGKK ©

Stützen und Träger aus Holz

Stützen und Träger sind aus Holz, die Decken aus Holzverbund-Teilen (Beton, holzverschalt). Das zentrale Treppenhaus mit Lift wird aus Stahlbeton errichtet, außerdem sorgen 45 Meter lange Pfähle für die Verankerung im Untergrund und die statische Absicherung der Basis.

Zahnambulatorium zieht in Holzhochhaus

In den Geschossen eins bis drei wird das Zahnambulatorium einziehen. Das darüber liegende „Luftgeschoss“ mit umlaufenden Loggien und Balkonen dient als Seminar- und Konferenzbereich und die oberen Geschosse als Verwaltungsbüros. Die Verbindung zum Hauptgebäude bilden verglaste Stege im ersten Stock (Ambulatorium) und im fünften Stock (Verwaltung). Auch die technische Versorgung erfolgt über die Infrastruktur des bestehenden Hauses.

Genehmigt hat der Beirat auch den Neubau für das Katholische Kompetenzzentrum in Salzburg-Süd, in dem unter anderem die Caritas-Zentrale untergebracht wird.

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