EU-Literaturpreise 2014 an 13 Nachwuchsautoren

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Auf der Frankfurter Buchmesse sind am Mittwoch die Gewinner des Literaturpreises der Europäischen Union 2014 bekannt gegeben worden. Mit diesem Preis werden die besten Nachwuchsautoren in Europa ausgezeichnet. Sieben der 13 Preisträger kommen aus EU-Staaten.


Wie die EU-Kommission mitteilte, handelt es sich um Ben Blushi (Albanien), Milen Ruskow (Bulgarien), Makis Tsitas (Griechenland), Oddny Eir (Island), Janis Jonevs (Lettland), Armin Öhri (Liechtenstein), Pierre J. Mejlak (Malta), Ognjen Spahic (Montenegro), Marente de Moor (Niederlande), Ugljesa Sajtinac (Serbien), Jan Nemec (Tschechische Republik), Birgül Oguz (Türkei) und Evie Wyld (Vereinigtes Königreich).

Der Literaturpreis der Europäischen Union kann an Staatsangehörige der Länder vergeben werden, die am EU-Programm für die Kultur- und Kreativbranche, Kreatives Europa, teilnehmen. Jedes Jahr wählen nationale Jurys in einem Drittel der Länder – diesmal waren es 13 – die Gewinnerinnen und Gewinner aus.

“Meine allerherzlichsten Glückwünsche an die Preisträger und Preisträgerinnen des Literaturpreises der Europäischen Union”, sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend. “Die Auszeichnung gebührt den besten jungen Autoren und Autorinnen in Europa, unabhängig von ihrem Land oder ihrer Sprache. Ziel ist es, die beste zeitgenössische Literatur Europas zu präsentieren sowie den grenzüberschreitenden Verkauf und die Übersetzung, Veröffentlichung und Lektüre von Literatur aus anderen Ländern zu fördern. Übersetzungen können aus dem neuen EU-Programm ‘Kreatives Europa’ finanziell unterstützt werden; das soll den Autoren helfen, auch über Landes- und Sprachgrenzen hinweg Leser anzuziehen.”

Die Gewinner erhalten je 5.000 Euro, und – wichtiger noch – sie stehen im Rampenlicht und werden einem größeren internationalen Publikum bekannt. Ihren Verlegern wird nahegelegt, EU-Mittel zu beantragen, um die preisgekrönten Bücher übersetzen zu lassen und so weitere Absatzmärkte zu erschließen.

Der Preis wurde erstmals im Jahr 2009 vergeben, darunter an den österreichischen Schriftsteller Paulus Hochgatterer. Seitdem hat die EU Gelder für die Übersetzung der Bücher von 56 der insgesamt 59 Preisträger in 20 europäische Sprachen bewilligt. Durchschnittlich sind drei bis vier Übersetzungen je Buch angefertigt worden; insgesamt waren es 203. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wird außerdem zusätzliche Aufmerksamkeit auf den großen Buchmessen Europas, darunter in Frankfurt, London, Göteborg und am Passa-Porta-Festival in Brüssel, zuteil.

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