EU sieht auch mit Trump weiter Chance für TTIP

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Den TTIP-Gegnern wäre ein Scheitern an Trump nur recht
Den TTIP-Gegnern wäre ein Scheitern an Trump nur recht - © APA (AFP)
Auch nach dem Wahlsieg des Freihandelsgegners Donald Trump gibt die EU das geplante Abkommen TTIP mit den USA noch nicht verloren. Es gebe unverändert gute Gründe für den Handelsvertrag wie neue Jobs und ein besseres Investitionsklima, sagte Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen am Mittwoch in Brüssel.

Es sei klar, dass mit dem Regierungswechsel in Washington nun eine Pause bei den Verhandlungen entstehe. Aber eine klare Positionierung Trumps gegen TTIP kenne er nicht. “Ich persönlich habe keine starken Worte gegen TTIP gehört”, sagte Katainen.

Auch die deutsche Regierung schreibt das Freihandelsabkommen nicht ab. Regierungssprecher Steffen Seibert verneinte am Mittwoch eine Frage, ob das umstrittene TTIP-Abkommen mit dem Sieg von Trump bei den Präsidentschaftswahlen in den USA tot sei.

Trump hatte sich im Wahlkampf gegen internationale Freihandelsabkommen ausgesprochen. Den Nordamerika-Pakt NAFTA der USA mit Mexiko und Kanada hatte er als den wohl “schlechtesten jemals gemachten Deal” bezeichnet. Auch den Handel mit China sieht Trump in seiner jetzigen Form kritisch.

(APA/dpa)

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