EU unterstützt Ebola-Forschung mit 24,4 Mio. Euro

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Faymann rechnet mit verbindlichen Klimazielen
Faymann rechnet mit verbindlichen Klimazielen
Die EU unterstützt die Ebola-Forschung mit 24,4 Millionen Euro. Dies gab die EU-Kommission am Donnerstag bekannt. Konkret werden aus dem Forschungs- und Investitionsprogramm “Horizont 2020” im Schnellverfahren fünf Projekte gefördert. Der Zypriote Christos Stylianides, der neue EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung, wurde beim EU-Gipfel auch zum neuen Ebola-Koordinator ernannt.


“Angesichts der Ebola-Ausbreitung führen wir einen Wettlauf gegen die Zeit”, begründete der scheidende Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso die Maßnahme. Darüber hinaus arbeite die Kommission gemeinsam mit der Industrie an der Weiterentwicklung von Impfstoffen, Arzneimitteln und Diagnoseverfahren für Ebola. Am Vormittag hatten Insider verlautbart, dass die Kommission dazu ebenso 100 Millionen Euro wie der Europäische Pharmaverband beisteuere. Der Großteil des Geldes werde voraussichtlich für klinische Studien mit drei experimentellen Impfstoffen eingesetzt.

Auch für die Erreichung der Klimaschutzziele bis 2030 wurden beim EU-Gipfel die Weichen gestellt. Die Vorgaben für die Absenkung des CO2-Ausstoßes gegenüber 1990, den Ausbau erneuerbarer Energien und das Energiesparen werden fixiert. Wie der Kompromiss zwischen den gegensätzlichen Vorstellungen von Umweltschützern, Industrie und Energiewirtschaft aussieht, wird mit Spannung erwartet.

Der EU-Gipfel Donnerstag und Freitag bedeutet auch den Abschied für Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Nach fünf Jahren kommt mit dem Polen Donald Tusk ab Anfang Dezember ein neuer EU-Ratspräsident und nach zehn Jahren folgt bereits ab Anfang November der Luxemburger Jean-Claude Juncker als neuer EU-Kommissionspräsident.

Vor Beginn des Europäischen Rats der 28 Staats- und Regierungschefs Donnerstagnachmittag gab es traditionell die sogenannte “Tripartite”-Präsentation von Ratspräsident und Kommissionspräsident mit den Sozialpartnern sowie dem – in diesem Fall italienischen – rotierenden Ratsvorsitz. Van Rompuy und Barroso wiesen beide zum Abschluss ihrer Reden darauf hin, dass es sich um ihren letzten EU-Gipfel handelt und betonten die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Sozialpartner. Außerdem sprachen beide die Erwartung aus, dass der Europäische Rat zu einer Einigung bei den Energie- und Klimazielen für 2030 finden werde.

Darüber hinaus unterstrichen Van Rompuy und Barroso die Bedeutung künftiger Investitionen, um in der EU wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung zu kommen. Der neue Kommissionspräsident Juncker hatte zuletzt in diesem Bereich ein 300-Milliarden-Euro-Investitionspaket in den Raum gestellt, allerdings gibt es bisher noch keine Klarheit über die Details.

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