Ex-Direktor von Petrobras belastet Rousseff

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Rousseffs Wahlkampfmotor stottert
Rousseffs Wahlkampfmotor stottert
Die Wahlkampagne von Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff wird zunehmend von einem Korruptionsskandal beim staatlich kontrollierten Öl-Multi Petrobras überlagert. Ein vor Monaten festgenommener Ex-Direktor des Konzerns sagte vor einem Gericht, bei überhöhten Vertragsabschlüssen der Petrobas mit anderen Firmen seien zwei Prozent der Vertragssumme an Rousseffs Arbeiterpartei PT abgeführt worden.


Zudem gingen laut des Ex-Direktors zwei Prozent an deren Bündnispartner, die Fortschrittspartei (PP). Die PT wies die Anschuldigungen am Donnerstag umgehend als “verleumderisch” zurück und prüft rechtliche Schritte. Die Behauptungen seien haltlos.

Rousseff strebt eine zweite Amstzeit an und tritt am 26. Oktober bei einer Stichwahl gegen ihren Herausforderer aus dem Mitte-Rechts-Lager, Aecio Neves, an. In den jüngsten Umfragen liegt Neves zwei Prozentpunkte vor der Amtsinhaberin. Neves hatte den Petrobras-Skandal im Wahlkampf bereits heftig kritisiert. Auch der stärkste Bündnispartner der PT, die Partei der Demokratischen Bewegung (PMDB), soll Gelder erhalten haben.

Der Ex-Manager des Konzerns, Paulo Roberto Costa, war im März festgenommen worden. Er schloss mit den Ermittlungsbehörden einen Deal ab, der im Gegenzug für Informationen eine mildere Strafe in Aussicht stellt. Er steht derzeit unter Hausarrest.

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