Extreme Kälte vorbei, doch Winterwetter bleibt

Schnee soweit das Auge reicht.
Schnee soweit das Auge reicht. - © FMT-Pictures/EX
Die extreme Kälte der vergangenen Tage ist vorbei. In Radstadt (Pongau), wo in der Nacht auf Samstag auf minus 26 Grad gemessen wurden, herrschten in der Nacht auf Sonntag mit minus 10,9 Grad vergleichsweise milde Temperaturen. Auch in der Landeshauptstadt stiegen die Temperaturen von minus 18 Grad auf acht Grad minus an.

Abgesehen von den “Dreitausendern” Sonnblick und Brunnenkogel, auf deren Gipfel die ZAMG mit 17 Grad minus die Tiefstwerte der vergangenen Nacht registrierte, war die Kärntner Bezirksstadt Hermagor mit minus 14,8 Grad der Kältepol Österreichs. Dann folgten laut ZAMG-Messungen Mönichkirchen in Niederösterreich mit minus 13,7 und Weitensfeld in Kärnten mit 13,6 Grad.

Salzburg: Temperaturen auf minus acht Grad gestiegen

Auch in Salzburg – zwei Nächte in Folge kälteste Landeshauptstadt mit einem Tiefstwert von 18 Grad minus – sind die Temperaturen kräftig gestiegen: In der vergangenen Nacht auf knapp acht Grad minus.

Dafür fiel in den Salzburger Gebirgsgauen und im angrenzenden Bezirk Kitzbühel in Tirol der meiste Schnee: Bis sieben Uhr früh registrierte die ZAMG einen Viertelmeter Neuschnee in Fieberbrunn und jeweils 20 Zentimeter in Krimml und Badgastein. Gut 20 Zentimeter Schnee fielen auch in Lunz in Niederösterreich.

Kältewelle vorbei, dennoch winterliches Wetter

Die extreme Kälte ist zwar vorbei, es bleibt aber dennoch auch in den kommenden Tagen winterlich. Das geht aus dem Wettertrend der ZAMG vom Sonntag hervor. Am Donnerstag bewegen sich die Tageshöchstwerte ausschließlich im Plusbereich, in der Nacht und teilweise auch tagsüber droht Glatteis.

An der Alpennordseite zwischen dem Salzkammergut und dem westlichen Niederösterreich schneit es am Montag zeitweise noch etwas, wobei sich das Schneefallgebiet langsam auf einzelne Nordstaulagen zurückzieht. Mit ein paar dichteren Wolken kann es auch im Norden noch strichweise etwas schneien. In den übrigen Landesteilen scheint die Sonne oft länger ungestört. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand und in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Frühtemperaturen minus 14 bis minus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen minus fünf bis plus vier Grad.

Sonnenschein und Schneefall

Am Dienstag halten sich vor allem im Osten, im Donauraum und regional im Süden tief liegende Wolken und Hochnebelfelder zäh. Sonst gibt es oft strahlenden Sonnenschein. Am Nachmittag macht sich allerdings von Westen her eine Störungszone bemerkbar. Sie bringt einige stärkere Wolken, zum Abend im äußersten Westen auch erste leichte Schneefälle. Der Wind weht meist nur schwach, nur im Osten frischt mäßiger Südostwind auf. Frühtemperaturen minus 16 bis minus acht Grad, Tageshöchsttemperaturen minus sieben bis plus zwei Grad.

Am Mittwoch halten sich im Bergland im Westen zunächst ein paar tief liegende Wolkenfelder, aus ihnen können auch ein paar Schneeflocken fallen. Über den Niederungen kann es zunächst etwas Nebel oder Hochnebel geben. Tagsüber scheint aber dann zumindest zeitweise die Sonne. Am Nachmittag ziehen mit einer Störungszone von Nordwesten her wieder dichte Wolkenfelder auf. Abends setzt leichter Schneefall ein, dieser geht in der Nacht aber mehr und mehr in Regen über. Dabei besteht verbreitet Glatteisgefahr. Der Wind weht tagsüber nur schwach bis mäßig aus Südost bis West und frischt in der Nacht teils kräftig auf. Frühtemperaturen minus 15 bis minus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen minus fünf bis plus drei Grad.

Schneefallgrenze sinkt ab Freitag wieder

An der Alpennordseite bleiben die Wolken auch am Donnerstag dicht und es regnet immer wieder. Abseits der Staulagen hingegen klingen die Niederschläge oft schon in den frühen Morgenstunden ab, stellenweise besteht aber noch Glatteisgefahr. Tagsüber scheint dann zeitweise die Sonne, am Nachmittag nimmt die Schauertätigkeit wieder zu. Weitgehend trocken bleibt es nur im Süden. Schneefallgrenze liegt bei 500 bis 1.000 Metern Seehöhe. Der Westwind bläst mäßig bis lebhaft. Frühtemperaturen je nach Wind minus zehn bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen zwei bis sechs Grad.

Am Freitag bringt eine Kaltfront verbreitet dichte Wolken und Niederschläge. Zunächst liegt die Schneefallgrenze noch zwischen 500 und 800 Metern. Bald schneit es aber wieder bis in tiefe Lagen. Der Westwind frischt lebhaft, im Westen auch kräftig auf. Frühtemperaturen minus sechs bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen null bis vier Grad.

(APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Arbeiter bei Unfall in der Sta... +++ - Föhnsturm fegt über Salzburg: ... +++ - Salzburgs neuer Bürgermeister ... +++ - Nach Bürgermeisterwahl: Neuord... +++ - dm mit Italien-Debüt: Shop in ... +++ - Pkw-Lenker kollidiert in der S... +++ - Tamsweg: Kraftfahrer verletzt ... +++ - Länder und Hauptstädte zunehme... +++ - Einbrecher verwüsten Dampferal... +++ - Drittes Gleis von Salzburg nac... +++ - Riesige Preisdifferenzen bei I... +++ - Fahrplanwechsel: Bahn hält jet... +++ - Kühe sorgen für Aufregung in S... +++ - Harald Preuner wird Salzburgs ... +++ - 17-Jähriger attackiert Busfahr... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen