“Lügen”-Posting: Armin Wolf zieht Klage gegen HC Strache zurück

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Wolf zieht seinte Klage gegen Strache zurück.
Wolf zieht seinte Klage gegen Strache zurück. - © APA/ROLAND SCHLAGER
ZiB2-Moderator Armin Wolf und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben sich in der Causa Facebook-Posting außergerichtlich verglichen. Strache wird sich demnach per Inserat in der “Kronen Zeitung” sowie zehn Tage lang auf seinem Facebook-Profil für den Vorwurf der Lüge entschuldigen, schrieb Wolf am Dienstag in seinem Blog. Straches Sprecher bestätigte dies auf APA-Anfrage.

“Ehrlich fassungslos” war Armin Wolf angesichts des Facebook-Postings von Vizekanzler Heinz-Christian Strache vor rund einem Monat. In dem Posting hatte der FPÖ-Chef dem ORF-Journalisten “Lügen” vorgeworfen. Wolf kündigte eine Klage an – konkret wegen Kreditschädigung, Ehrenbeleidigung und übler Nachrede.

Zu dieser wird es aber wohl nicht kommen. Wie Armin Wolf am Dienstag in seinem Blog mitteilte, hätte man sich nun außergerichtlich einigen können.

 

Strache muss sich öffentlich entschuldigen

Im nun geschlossenen außergerichtlichen Vergleich verpflichtet sich Strache, “diese – oder sinngleiche Behauptungen zu unterlassen”, teilte Wolf am Dienstag mit. Per Facebook und “Krone” wird sich Strache entschuldigen, und zwar “bei Armin Wolf und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des ORF für diese unzutreffende Aussage”. Weiter heißt es: “Ausdrücklich halte ich fest, dass ich Dr. Armin Wolf stets als höchst korrekten und professionellen Journalisten erlebt habe.” Die Aussage “ziehe ich daher als unwahr zurück”.

10.000 Euro werden gespendet

In Straches Facebook-Chronik war das Posting am Dienstagnachmittag nicht mehr zu finden. Die Veröffentlichung in der “Krone” ist laut seinem Sprecher für Mittwoch geplant, ab dann soll die Entschuldigung auch zehn Tage lang in seinem Beitragsfeed fixiert bleiben. Zudem übernehme Strache sämtliche Kosten des bisherigen Verfahrens und bezahle eine Entschädigung von 10.000 Euro, “die ich an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes spenden werde”, kündigt Wolf an. “Mir scheint diese Lösung fair und sinnvoller als ein möglicherweise jahrelanger Rechtsstreit durch mehrere Instanzen, da ich nicht annehme, dass der Vizekanzler eine (wahrscheinliche) Verurteilung ohne Berufungsverfahren akzeptiert hätte”, erklärte Wolf in seinem Blogartikel.

(APA/S24)

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