Fäden im Gesicht – der neue BeautyTrend

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Fadenlifting, ein neuer Beautytrend.
Fadenlifting, ein neuer Beautytrend. - © HdS
Das Fadenlifting, auch Silhouette-Lifting genannt, ist ein innovatives Schönheitsverfahren, welches das Gesicht mithilfe modernster Mechanismen strafft. Bei dieser jungen Methode der Gesichtsstraffung soll das Gesicht bereits binnen weniger Behandlungsminuten ein straffes und gesundes Erscheinungsbild erhalten.

Ein Fadenlifting kommt ohne den Einsatz eines Skalpells aus und hinterlässt daher keine Schnittstellen. Wie dieses moderne Verfahren der Gesichtsstraffung vonstatten geht, lässt sich folgendermaßen erklären.

So läuft ein Fadenlifting ab

Das Prozedere ist leicht zu verstehen: Beim Fadenlifting schiebt der Schönheitschirurg zunächst Spezialfäden mit kleinen Haken unter die Gesichtshaut, um sie dort zu befestigen. Im nächsten Schritt kann der Arzt einzelne Gesichtsbereiche anheben und straffen, indem er an diesen Widerhaken zieht.

Diese Straffungsmethode erzielt bemerkenswerte Ergebnisse und verleiht dem Gesicht mehr Fülle. Der Schönheitschirurg kann mit diesem Verfahren tief sitzende Augenbrauen anheben und schlaffe Wangenpartien und Mundwinkel glätten.

Dank der lokalen Betäubung ist diese Behandlungsmethode, die nur wenige Minuten dauert, für die Patientinnen mit keinerlei Schmerzen verbunden. Die eingesetzten Fäden beinhalten Polymilchsäure und verschwinden nach einigen Wochen wieder. Der Schönheitschirurg berücksichtigt die individuellen Gesichtsmerkmale und die betroffene Gesichtspartie, um die Widerhaken optimal anordnen zu können.

Lifting-Ergebnisse

Bei dieser schonenden Methode kehren die Patientinnen unmittelbar nach der Behandlung in ihre eigenen vier Wände zurück. Sie achten jedoch in den Folgetagen darauf, Grimassen und mimische Gesichtsbewegungen möglichst zu minimieren und sportliche Betätigungen und anstrengende Arbeiten zu vermeiden. Außerdem ist kurzzeitig von Saunagängen und Sonnenbädern abzusehen.

Das Bindegewebe der Haut nimmt nach einiger Zeit die verwendeten Fäden auf, sodass das Gesicht an Fülle gewinnt und ein Lifting-Effekt eintritt. Neben diesem Straffungseffekt fördert das Fadenlifting auch die Neubildung von Kollagen.

Die Wirkung eines Fadenliftings bleibt für knapp zwei Jahre erhalten, ehe der normale Alterungsprozess der Haut wieder einsetzt. Laut Schönheitschirurgen ist das Ergebnis nach Ablauf dieses Zweitraumes jedoch nicht schlechter als das ursprüngliche Erscheinungsbild vor der Behandlung.

Nebenwirkungen

Sobald die Fäden eingezogen sind, tritt an der betroffenen Gesichtspartie eine leichte Schwellung ein. Als kurzfristige Nebenwirkungen können zudem leichte Blutergüsse auftreten. Ein allfälliges Spannungsgefühl ist ebenfalls nur kurzzeitig spürbar.

Das Setzen der Fäden erfordert eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise. Als Negativeffekt einer oberflächigen Arbeitsweise können die Fäden an der obersten Schicht der Gesichtshaut kurzfristig erkennbar sein. Falls die Fäden zu lange sind oder nicht optimal gesetzt wurden, müssen sie gegebenenfalls wieder herausgenommen werden. Eine nachträgliche Kürzung ist ebenfalls möglich.

Wenn der Schönheitschirurg beim Einarbeiten der Fäden nicht präzise vorgeht, kann er Asymmetrien hervorrufen, die die Gesichtsmimik schief erscheinen lassen. Glücklicherweise können die Fäden jedoch wieder problemlos entfernt werden, sodass eine nachträgliche Korrektur möglich ist.

Anwendungsgebiete

Das Fadenlifting ist die ideale Methode, um die Falten im Kieferbereich, an den Wangen oder an den Mundwinkeln anzuheben. Außerdem kann mit dieser Straffungsmethode die sogenannte Nasolabialfalte (Nasen-Mundfalte) nach oben versetzt werden.

Darüber hinaus lassen sich die Partien des Mittelgesichts, der Halsbereich und die Augenbrauen im Rahmen eines Fadenliftings korrigieren. Auf ausdrücklichem Patientenwunsch kann der Schönheitschirurg zusätzlich Eigenfett oder sonstige Füllstoffe einsetzen, um das Ergebnis zu verstärken. Die Kosten für ein Fadenlifting betragen rund 1.200 Euro.

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