Familie in Innsbruck am Krankenbett von Prinz Friso

Königin Beatrix und Schwiegertochter Mabel in der Innsbrucker Klinik. Königin Beatrix und Schwiegertochter Mabel in der Innsbrucker Klinik. - © EPA
Lech, Innsbruck – Die niederländische Königin Beatrix und ihre Schwiegertochter Mabel sind am Montag wieder an der Innsbrucker Universitätsklinik eingetroffen, um den bei einem Lawinenabgang lebensgefährlich verletzten Prinz Johan Friso auf der Intensivstation zu besuchen. Begleitet wurden sie von der fünfjährigen Tochter des Verunglückten, Zaria, und Mabels Mutter.

Eine Sprecherin der niederländischen Regierung vor Ort verwies gegenüber der APA auf die offiziellen Statements zum Gesundheitszustand. Der Prinz sei “stabil”, aber immer noch nicht außer Lebensgefahr, hatte es darin geheißen.

Die Angehörigen wählten am Montag einen Seiteneingang, um in das Chirurgiegebäude zu kommen. Auf eine Wagenauffahrt wie in den vergangenen Tagen wurde verzichtet.

Zehn Kamerateams in Innsbruck

Das Journalistenaufgebot in Innsbruck war etwas geringer als am Sonntag. Der Großteil der Reporter kam aus den Niederlanden. Zehn Kamerateams verfolgten die Ankunft der Angehörigen. Ein offizielles Bulletin der Innsbrucker Klinik gab es nicht. Die Verantwortlichen verwiesen diesbezüglich auf die niederländischen Stellen.

Die Familie – Königin Beatrix sowie Johan Frisos Brüder Willem-Alexander und Constantijn mit ihren Ehefrauen und Kindern – wohnt weiter in Lech. Kronprinz Willem-Alexander hatte seinen Bruder zuletzt am Sonntagabend in Innsbruck besucht.

Genauer Gesundheitszustand in ein paar Tagen

Die Ärzte hatten von Anfang an erklärt, dass man erst nach einigen Tagen Klarheit darüber bekommen würde, ob Prinz Johan Friso bei dem Lawinenunglück Freitagmittag in Lech bleibende Schäden erlitten hat. Er war nach der Bergung aus den Schneemassen nach einem offenbaren Kreislaufstillstand reanimiert worden.

APA



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