Fast 170.000 bei 70er-Jahre-Ausstellung auf der Schallaburg

Bei der diesjährigen Ausstellung auf der Schallaburg “Die 70er – Damals war Zukunft” wurden 169.862 Besucher gezählt. Nach 233 Tagen ist die Schau auf 1.300 Quadratmetern mit über 686 Exponaten am Sonntag zu Ende gegangen. 2017 werden eine Ausstellung mit dem Titel “Islam” und eine Sonderschau “Freyheit durch Bildung. 500 Jahre Reformation” gezeigt.

In sieben Kapiteln wie “Bewegungen, Revolten, Widerstand”, “Kalte und heiße Kriege” oder “Alternativ leben” näherte sich die 70er-Jahre-Ausstellung dieser politischen wie auch gesellschaftlich hitzigen Dekade. Mit einer Hommage an die populäre 70er-TV-Show mit Rudi Carrell schlängelten sich 153 Alltagsgegenstände und Erinnerungen aus dieser Zeit auf einem 80 Meter langen “Laufenden Band” durch die Schau.

“Der Ausstellungsbesuch ‘Die 70er – Damals war Zukunft’ lud zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung über das Gezeigte ein”, betonte der künstlerische Leiter Kurt Farasin. Fünf von Künstlern gestaltete, in die Ausstellung eingebettete Debattenräume boten Platz, um neue Anregungen aufzugreifen und eigene Lebensbilder zu erweitern. “So wurden viele hitzige Debatten im ‘Club 2’ zum Leben erweckt mit stundenlangen Diskussionen. Dieses mutige Experiment ging wunderbar auf und der Wunsch nach Fortführung besteht”, so Farasin.

Von 18. März bis 5. November 2017 widmet sich die Ausstellung “Islam” dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Traditionen. Öffentliche Gastvorträge auf der Schallaburg geben Einblicke in das Thema, der nächste Termin ist am 11. November. Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 wird von 8. April bis 5. November zudem die Sonderausstellung “Freyheit durch Bildung. 500 Jahre Reformation” gezeigt.

(APA)

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