Fechten: Schlosser auf Olympia-Kurs

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Der Salzburger Fechter Roland Schlosser ist am besten Weg zu seiner dritten Olympia-Teilnahme. Der Salzburger Fechter Roland Schlosser ist am besten Weg zu seiner dritten Olympia-Teilnahme. - © ASVÖ Fechtclub Salzburg
Der Salzburger Florett-Fechter Roland Schlosser ist auf dem besten Weg, sich für Olympia in London zu qualifizieren.

Roland Schlosser  vom ASVÖ Fechtclub Salzburg hat seine günstige Ausgangsposition für Olympia dem Weltcup in La Coruna zu verdanken. Dort gewann Deutschland den Teambewerb vor Frankreich. Somit sind knapp vor Qualifikationsende alle großen Teams bei den Olympischen Spielen dabei. Neben Deutschland und Frankreich sind dazu auch Italien und Russland zu zählen.

Schlosser so gut wie fix bei Olympia

Die Spitzenfechter dieser Länderteams fallen somit aus der Qualiwertung für die Einzel-Bewerbe heraus. Schlosser ist damit derzeit als 17. der Weltrangliste bester Europäer und direkt bei Olympia dabei.

Es gibt mit dem Grand Prix in Venedig vom 2. bis 4. März und dem „Löwen von Bonn“ von 16. bis 18. März noch zwei Weltcupturniere im Einzel und einen Teambewerb in Bonn. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn sich da im Weltranking noch etwas zu Ungunsten von Roland ergäbe. Doch jubeln tun wir erst nach Bonn“, meinte Vereinspräsident Roman Hinterseer zu seinem Vereinsschützling Roland Schlosser.

Nationalteam verfehlt Olympia-Qualifikation

Das Nationalteam, bestehend aus den vier Salzburger Fechtern Roland Schlosser, Tobias und Moritz Hinterseer sowie René Pranz, verfehlte die Olympia-Qualifikation. „Das ist natürlich im ersten Moment enttäuschend, als einzige wahre Amateurmannschaft im Reigen der Großen haben wir jedoch bis zum Schluss das Rennen offen gehalten. Allein das ist beim genauen Hinsehen bemerkenswert“, teilte Vereinspräsident Hinterseer in einer Aussendung zufriedene Worte mit.



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