Federer holte sich in Shanghai 81. Siegerscheck ab

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23. Erfolg in einem Masters-Turnier
23. Erfolg in einem Masters-Turnier
Roger Federer hat erstmals auch das Masters-1000-Turnier in Shanghai gewonnen. Der Schweizer Tennisstar setzte sich am Sonntag im Finale gegen den Franzosen Gilles Simon mit 7:6(6),7:6(2) durch und feierte seinen 23. Masters-Erfolg. Insgesamt jubelte Federer über seinen bereits 81. Titel, den vierten in diesem Jahr.


Einen Tag nach dem beeindruckenden Halbfinalsieg über den topgesetzten Titelverteidiger Novak Djokovic kämpfte Federer seinen Gegner in 1:53 Stunden nieder und untermauerte damit, warum er im ATP-Ranking am Montag wieder auf Platz zwei aufscheinen wird. Dabei war der Schweizer in der ersten Runde nur Millimeter vom Aus entfernt gewesen. Einer von fünf Matchbällen, die sein Erstrunden-Gegner Leonardo Mayer (ARG) vorgefunden hatte, blieb nur knapp am Netzband hängen.

In Shanghai durfte er bei seiner zweiten Finalteilnahme nach 2010 erstmals jubeln. Begonnen hatte Federer nicht so stark wie gegen Djokovic. Gleich zu Beginn musste der 33-Jährige seinen erstes Service-Game gegen den Überraschungsfinalisten abgeben. Beide Sätze gingen ins Tiebreak und in beiden Durchgängen musste Federer auch mindestens einen Satzball abwehren. Nach 1:53 Stunden jubelte Federer über den ersten Titel in Shanghai, sein Gegenüber hatte jedoch etwas Probleme mit der Leiste.

Am Vortag hatte Federer weit mehr überzeugt und die Siegesserie von Djokovic in China beendet. Djokovic war voll des Lobes für Federer: “Er hat ein perfektes Match gespielt. Das war sicher eines der besten, die er gegen mich gespielt hat.” Der 27-Jährige flog übrigens sofort zurück nach Europa zu seiner hochschwangeren Frau Jelena Ristic.

Wieder einmal Geschichte geschrieben haben am gleichen Schauplatz die Brüder Bob und Mike Bryan. Mit dem Sieg in Shanghai haben sie nun als erstes Paar an allen neun Masters-1000-Schauplätzen gewonnen. Zudem haben sie den 101. Titel ihrer Karriere gewonnen. “Golden Masters” wurde diese Leistung gleich getauft, in Anlehnung an den “Golden Slam”. Den Sieg bei allen vier Grand-Slam-Turnieren sowie Olympia-Gold im gleichen Jahr haben die Zwillinge schon 2012 geschafft. “Den Golden Masters zu schaffen, ist großartig. Das war wirklich das letzte Ding, das wir noch offen hatten”, sagte Bob Bryan.

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