21. Februar 2012 12:12; Akt.: 21.02.2012 12:12

Fekter zu Griechenland-Paket: “Große Kraftanstrengung”

Griechenland hat Geld und Zeit gewonnen. Griechenland hat Geld und Zeit gewonnen. - © AP
Finanzministerin Maria Fekter (V) hat sich über die in der Nacht auf Dienstag erzielte Einigung zum zweiten Griechenland-Paket erfreut gezeigt.

alt Korrekturen melden

Das Hilfspaket sei “mit zwei großen Kraftanstrengungen” beschlossen worden, erklärte Fekter kurz vor Beginn des Treffens der EU-Finanzminister am Dienstagvormittag. Noch zu Beginn der Sitzung am Montagnachmittag sei man “ein weites Stück weg” von einem Konsens gewesen.

Nächtliche Marathonsitzung

In einer mehr als zwölfstündigen Marathonsitzung hätten die Finanzminister der Eurogruppe in der Nacht die “Arbeit bewältigt, die wir durch den Rat aufgetragen bekommen haben”, so Fekter. Man habe die “130/120-Regel erfüllt”. Das bedeutet, dass der Finanzrahmen von 130 Mrd. Euro nicht überschritten wurde und dass der Schuldenstand Griechenlands bis 2020 nicht mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) betragen werde. Die Griechen hätten so mehr Geld und mehr Zeit, um ihre Liquidität zu sichern, sagte die Ministerin. Das südliche Euroland müsse nun “auf einen Pfad kommen, der das Überleben sichert”.

Erfreulich für Österreich

Für Österreich begrüße sie, fügte Fekter hinzu, dass “wir nicht die ganze Zinsreduktion alleine mit den Triple-A-Ländern schultern müssen”. Diese müssten nun alle zusätzliche Ausgaben in Kauf nehmen. Dafür gebe es als “Ausgleich” die Erträge der Europäischen Zentralbank (EZB).

Griechenland muss “Aktionsplan” erfüllen

Die Atmosphäre während der Verhandlungsnacht beschrieb Fekter als “konstruktiv und lösungsorientiert”. Es sei aber “schwierig” gewesen, alle Mitglieder der Eurozone “auf einen Nenner zu bringen”. Mit dem zweiten Griechenland-Paket werde die EU nun die Schuldenkrise “in den Griff bekommen”, versicherte Fekter, die den privaten Sektor zur Übernahme des ausgehandelten Angebotes aufforderte. Bis Ende Februar müsse Griechenland noch einen “Aktionsplan erfüllen”. Dieser werde dann in einer Sondersitzung der Eurogruppe an einem Sonntag “angeschaut”. (APA)



Kommentare 0

Neuen Kommentar schreiben

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig

Mehr auf Salzburg24.at
Konys Rebellengruppe tötete über 100.000 Menschen
Der ugandische Rebellengruppe Lord's Resistance Army (LRA) von Joseph Kony hat in den vergangenen 25 Jahren in [...] mehr »
Thein Sein fordert Ende von ethnischer Gewalt
Bei seinem USA-Besuch hat Burmas Präsident Thein Sein zu einem Ende der Gewalt zwischen Volks- und Religionsgruppen in [...] mehr »
Ausschreitungen am Rande von Stockholm
Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei am Rande von Stockholm sind am Montag mehrere [...] mehr »
Zahlreiche Tote bei Anschlagsserie im Irak
Eine Serie von Anschlägen und Angriffen mit bis zu 90 Toten hat den Irak zu Wochenbeginn erschüttert. Bei [...] mehr »
Vujanovic als Präsident Montenegros angelobt
Filip Vujanovic von der regierenden Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS) wurde am Montagabend zum dritten Mal [...] mehr »
Mehr Meldungen »

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren