Felssturz auf Loferer Straße: Ursache geklärt, weitere Sicherungsmaßnahmen nötig

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Ein rund 600 Kilo schwerer Felsbrocken krachte Mittwochnachmittag auf die B178.
Ein rund 600 Kilo schwerer Felsbrocken krachte Mittwochnachmittag auf die B178. - © LPD Salzburg
Nach dem 600-Kilo-Felssturz auf die B178 in Lofer (Pinzgau) müssen jetzt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Wie SALZBURG24 am Donnerstag außerdem erfuhr, konnte auch die Ursache geklärt werden.

Am Mittwoch gegen 15 Uhr donnerte ein rund 600 Kilo schwerer Felsbrocken auf die Zufahrtsrampe Lofer-West der Loferer Bundesstraße. Es dürfte reines Glück gewesen sein, dass zu diesem Zeitpunkt niemand diesen Bereich passierte und es keine Verletzten gibt. Das bestätigte noch am Mittwoch der zuständige Polizist in Lofer gegenüber der APA.

BH Zell am See reagiert sofort

Die zuständige Bezirkshauptmannschaft Zell am See hat den Grund des Felssturzes noch am gleichen Tag durch Landesgeologen Rainer Braunstingl prüfen lassen. „Die Niederschläge der letzten beiden Tage sind vermutlich die Ursache dafür, dass sich der Felsbrocken löste“, so der Experte im Gespräch mit SALZBURG24.

Weitere Sicherungsmaßnahmen in Lofer notwendig

Der Felssturz habe gezeigt, dass die B178 in diesem Bereich noch besser abgesichert werden müsse. „Wir planen einen zusätzlichen 100-Meter-Bereich bis zur Galerie in Richtung Tirol durch ein weiteres Netz zu sichern“, so Braunstingl. In Abstimmung mit der Straßenverwaltung soll diese Maßnahme noch heuer umgesetzt werden.

Keine Gefahr für Verkehrsteilnehmer

Aktuell bestehe aber keine akute Gefahr für die Straßenteilnehmer, hieß es von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. Die Straße ist für den Verkehr freigegeben, der Felsbrocken wurde von der Straßenmeisterei Lofer entfernt.

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