Felssturz vom Ingelsberg in Bad Hofgastein

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Am Ingelberg machen sich immer wieder Felsen selbstständig. (Themenbild)
Am Ingelberg machen sich immer wieder Felsen selbstständig. (Themenbild) - © Bilderbox/Archiv
500 Kubikmeter Gestein stürzten vergangenes Wochenende am Ingelsberg in Bad Hofgastein (Pongau) in die Tiefe. Nun sollen zwei Felsen gesprengt werden, um weitere Felsstürze zu verhindern.

Auf dem Ingelsberg, der sich nördlich der Marktgemeinde Bad Hofgastein befindet, hat sich zu Beginn dieser Woche ein Felssturz ereignet. Dieser hat keinen Schaden angerichtet, wie das Land Salzburg in einer Aussendung berichtete. Rund 500 Kubikmeter Gestein sind abgebrochen und in den dort vorhandenen Schutzbauten gelandet. “Bei einer Befliegung wurde nun festgestellt, dass sich noch zwei große Felsen in der Wand befinden, die gesprengt werden müssen. Dies soll noch vor Weihnachten, wahrscheinlich schon nächste Woche, geschehen”, so Norbert Paßrucker, Katastrophenreferent der Bezirkshauptmannschaft St. Johann.

Immer wieder Felsstürze am Ingelsberg

Wenn es das Wetter zulässt, wird in den nächsten Tagen das Geröll aus den Schutzbauten und Fangnetzen entfernt. Außerdem werden die notwendigen Vorarbeiten für die Sprengung getroffen. Diese Maßnahmen werden von der Bezirkshauptmannschaft St. Johann gemeinsam mit den Experten des Landesgeologischen Dienstes und der Wildbach- und Lawinenverbauung koordiniert. Beim Ingelsberg handelt es sich um eine labile Felswand, und es kommt dort immer wieder zu Felsstürzen.

Ein Video einer Gesteinssprengung am Ingelsberg im Jahr 2010:

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