Festnahme nach telefonischer Bombendrohung gegen Innenministerium

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Die Bombendrohung richtete sich gegen das Innenministerium.
Die Bombendrohung richtete sich gegen das Innenministerium. - © APA/Hans Punz/Archiv
Nach einer telefonischen Bombendrohung gegen das Innenministerium in Wien ist am Dienstagvormittag in Leobersdorf (Bezirk Baden) ein Verdächtiger festgenommen worden. Der 30-jährige Österreicher zeigte sich laut Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion NÖ geständig.

Die Drohung war am frühen Vormittag beim Notruf der Polizeiinspektion Baden eingegangen. Daraufhin seien Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren und umgehend intensive Ermittlungen aufgenommen worden, teilte der Sprecher auf Anfrage mit. Beamte des Landesamtes Verfassungsschutz NÖ (LV NÖ) nahmen den Verdächtigen nach einer Handypeilung schließlich fest. Seit dem Drohanruf waren bis zu diesem Zeitpunkt keine zwei Stunden vergangen.

Bombendrohung: 30-Jähriger leistet keinen Widerstand

Der 30-Jährige habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet, sagte Baumschlager. Der Mann sei unterstandslos, er stamme aus der Region um Leobersdorf. Die Einvernahme des Verdächtigen dauerte am Dienstagnachmittag weiterhin an. Nach Abschluss der Befragungen durch die Polizei wird der 30-Jährige laut dem Sprecher in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

(APA)

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