Festung in Salzburg leuchtet zum Weltfrühchentag lila

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Mehrere Gebäude in der Stadt Salzburg, darunter die Festung, erstrahlten Freitagnacht zum Weltfrühchentagin lila.
Mehrere Gebäude in der Stadt Salzburg, darunter die Festung, erstrahlten Freitagnacht zum Weltfrühchentagin lila. - © FMT-Pictures/KJ
Acht von 100 Kindern kommen in Salzburg zu früh auf die Welt. Im Jahr sind das 6.500 Frühgeburten. Um darauf aufmerksam zu machen, wurde der Weltfrühchentag ins Leben gerufen, auf den am Freitag in der Stadt Salzburg eine lila beleuchtete Festung aufmerksam machte.

Zum Weltfrühchentag am Freitag erstrahlten daher einige Gebäude in der Stadt Salzburg, darunter auch die Festung, in lila. Außerdem setzten das Hotel Cool Mama und mehre dm-Filialen, sowie das Landestheater Salzburg, Burg Hohenwerfen mit lila Beleuchtung ein Zeichen.

Weltfrühchchentag: Salzburg erstrahlt in Lila

Die Aktion Lila soll auf die Frühgeburt als häufigste pädiatrische Komplikation aufmerksam machen. Mit dieser Aktion unterstützt man Frühgeborene und ihre Familien bei ihrem schwierigen Start ins Leben und sorgt damit für mehr Bewusstsein in der Bevölkerung, um z. B. auch Spenden lukrieren zu können. Die Spenden helfen Familien, ihren Frühchen nach dem Aufenthalt in der Klinik zusätzliche Förderprogramme und Therapien zu ermöglichen. Oder sie helfen, einfach mehr Zeit mit ihnen verbringen zu können, da durch die intensive Betreuung ein normaler Arbeitsalltag der Eltern in den ersten Jahren nicht möglich ist.

Das Salzburger Modell

An der Neonatologie Salzburg bemüht man sich seit mehr als 20 Jahren, durch innovative medizinische und pflegerische Maßnahmen der Zeit voraus zu sein. Im Mittelpunkt der Betreuung stehen die Familien. Primäres Ziel ist es, den Familien Orientierungshilfe zu geben, mit stetigem Bedacht darauf, auf die Bedürfnisse der Familien Rücksicht zu nehmen und ihre Selbstversorgungskompetenz zu stärken. Im Idealfall beginnt die Begleitung schon vor der Geburt, setzt sich über den stationären Aufenthalt hinaus fort und sollte, wenn möglich, nicht mit der Entlassung enden. Für jede Familie wird ein individueller Hilfeplan erstellt und Vernetzungsarbeit geleistet. Durch die Betreuungskontinuität und die gute Integration in den Verlauf kann eine Entlassung frühzeitig vorbereitet werden. Gemäß dem Leitprinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden die Familien angeleitet.

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