Fettpölsterchen loswerden mit Kryolipolyse?

Die Kryotherapie sagt überflüssigen Pfunden mit Kälte den Kampf an.
Die Kryotherapie sagt überflüssigen Pfunden mit Kälte den Kampf an. - © Haus der Schönheit Salzburg
Viele Menschen leiden an Übergewicht und mit den damit verbundenen Nebenwirkungen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, seinem Fett den Kampf anzusagen. Methoden, die auch in Deutschland immer öfter angeboten werden, sind die Kryotherapie und das Coolsculpting. SALZBURG24 weiß mehr darüber. 

Unter Kryotherapie versteht man eine Kältetherapie, die Fett wegschmelzen lässt. Früher wurde diese Methode in der Medizin zur Schmerzbehandlung verwendet, heute dagegen wird sie auch immer häufiger zur Bekämpfung von Depressionen und Müdigkeit eingesetzt. Heutzutage schwören auch Beauty-Junkies auf die Methode des sogenannten Cryofacial. Dabei wird durch die Kälte die Durchblutung im Gesicht angeregt um die Produktion von Kollagen ansteigen zu lassen. Das Resultat ist eine prallere Haut und viel weniger Falten.

“Coolsculpting” zum Kampf gegen Fettröllchen?

Doch auch immer öfter wird die Behandlung „Coolsculpting“ angewendet, um Fettröllchen wegzuzaubern. Durch die starke Abkühlung des Körpers, reagiert das Körperfett und ein programmierter Zelltod findet statt. Das bewirkt wiederum, dass man ohne Schmerzen oder Narben ein paar Speckrollen einfach wegfrieren kann. Der Vorteil dieser Methode ist zudem, dass man sofort wieder einsatzfähig und keine Liegezeit oder Ähnliches benötigt.

Wie genau funktioniert die Methode das Fett einfach wegzufrieren?

Zu den bekanntesten Behandlungen gehört das „Cryoshaping“. Dabei wird sehr niedrige Temperatur an die Körperstellen gemacht, bei denen es normalerweise schwierig ist abzunehmen. Dazu gehören Problemzonen wie Bauch, Oberschenkel, Hüfte, Knie, Taille oder Rücken. Diese Zonen werden mit sehr kaltem Stickstoff, welches gasförmig ist, ca. eineinhalb Stunden in gleichmäßigen Zeitabständen eingefroren. Dabei wird die Haut geschützt, um Rötungen oder Ähnliches zu vermeiden. Nach der Behandlung tauen die gefrorenen Körperpartien von selbst wieder auf und innerhalb 2-3 Monate beginnt der Abbau der abgestorbenen Fettzellen. Das bewirkt, dass das Fett schmilzt.

Warum schwören immer mehr Spitzensportler auf die Kältekammer?

Viele bekannte Sportler, wie zum Beispiel der Basketball-Star Dirk Nowitzki sind große Fans der Kältekammer. Bei 156 Grad Temperaturen im Minusbereich lassen sich auch ganz einfach Krankheiten der Haut oder der Gelenke behandeln. Zudem hat diese Methode einen schönen Nebeneffekt. Durch die Kälte wird die Produktion von Kollagen angeregt, was eine Hautstraffung und Hautalterung mit sich zieht. Auch für Cellulite ist es hilfreich.

Was bringt diese Methode wirklich?

Der Erfahrung nach verlieren die behandelten Patienten 20 bis 30 Prozent Fett an ihren Problemzonen. Selbstverständlich kommt es hierbei auf die Dicke des Fettes an, weshalb meistens 2-3 Behandlungen notwendig sind, damit ein sichtbarer Erfolg möglich ist.

Für welche Körperpartien kann diese Methode am besten angewendet werden?

Grundsätzlich kann das Verfahren am ganzen Körper verwendet werden außer an Gesicht und Halspartien. Dazu muss man jedoch sagen, dass die Kryolipolyse nicht dazu gedacht ist eine massige Gewichtsreduktion durchzuführen. Es dient lediglich dazu Problemzonen zu bekämpfen, die mit Sport nicht weggehen wollen, wie zum Beispiel Straffung der bekannten Reiterhosen.

Kann das Fett an dieser Stelle wieder kommen?

Dr. Jonas Kuehne erklärt: „ Durch die Teilung der Fettzeilen können diese bei falscher Ernährung leider wieder zurückkehren. Ernährt sich der Patient nach der Behandlung gesund und treibt Sport, bleibt die Rückbildung der Fettzellen aus.

Was kann bei der Behandlung schiefgehen?

Prinzipiell ist die Kryolipolyse ein schonendes Verfahren und birgt nur minimale Risiken. Das größte Risiko besteht, dass durch die starke Unterkühlung der Haut, Hautrötungen und Verbrennungen entstehen. Normalerweise wird der Abbau des Fettes ohne sichtbare Übergänge durchgeführt. In seltenen Fällen kann die Methode zu Randbildungen führen, die aber durch folgende Behandlungen einfach korrigiert werden können. Verletzungen der Leber oder der Nerven sind dagegen sehr unwahrscheinlich.

Kann sich der Patient auch selbst Fett wegfrieren?

Auf keinen Fall sollte versucht werden sich selbst das Fett wegzufrieren. Bei dem professionellen Verfahren wird die Hauttemperatur konstant gemessen, weshalb kein Risiko von Frostbeulen oder Ähnliches besteht. Ein Selbstversuch sollte deshalb nicht durchgeführt werden. Das kann zu schweren Verbrennungen führen.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Immer mehr Salzburger nutzen S... +++ - Wochenende bringt Abkühlung un... +++ - Beschlägeproduzent Maco komple... +++ - Starker Rückreiseverkehr und F... +++ - Despacito oder „Des passt mir ... +++ - A10: Lkw verliert Auflieger be... +++ - Immobilien: Mehr Verkäufe und ... +++ - Rauferei auf der A10 in Wals-S... +++ - Lkw-Lenker bei Crash auf A10 a... +++ - Treibt Wilderer in Saalfelden ... +++ - Herrmann zieht Bilanz der Kont... +++ - Saalfelden: 25-Jähriger mit Ba... +++ - NR-Wahl: Knapp 400.000 Salzbur... +++ - Salzburg-Stadt: Fußgängerin au... +++ - Insolvenz von Air Berlin: AK S... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen