Feuerwehrmann nach Treibstoff-Diebstahl verurteilt

Der Salzburger im Mai vor Gericht.
Der Salzburger im Mai vor Gericht. - © Neumayr/B.P.
Ein ehemaliger Feuerwehrmann des Salzburger Flughafens soll 6.150 Liter Treibstoff von der Flughafen-Betriebstankstelle für private Zwecke abgezweigt haben. Laut Anklage betrug der Schaden rund 6.600 Euro. Am Dienstag wurde der Mann verurteilt.

Der Beschuldigte wurde am Dienstag am Landesgericht Salzburg wegen gewerbsmäßigen Diebstahls zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt.

Urteil ist nicht rechtskräftig

Das Urteil von Richter Philipp Grosser ist laut Gerichtssprecherin Christina Rott noch nicht rechtskräftig, weil weder der Staatsanwalt noch der Verteidiger eine Erklärung abgegeben haben. Der Anklage zufolge ist der durchschnittliche Tagesverbrauch an Treibstoff eines Einsatzfahrzeuges auf dem Flughafen-Betriebsgelände im Tatzeitraum von März 2011 bis Juli 2013 um fast 50 Prozent höher gelegen als in dem Vergleichszeitraum, in dem der Beschuldigte schon suspendiert war.

Salzburger bestritt Vorwürfe

Der Salzburger hatte am ersten Prozesstag im Mai die Vorwürfe bestritten und gemeint, er habe nur dienstliche Fahrzeuge mit dem Treibstoff betankt. Er begründete den höheren Spritverbrauch mit den damaligen Witterungsverhältnissen und der Fahrweise des jeweiligen Feuerwehr-Kommandanten. (APA)

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