V.l. Zimmermeister Ferdinand Lienbacher, der Ökumenereferent der Erzdiözese Matthias Hohla, Architekt Eugen Dumitru, Pfarrer Dumitru Viezuianu und Zweiter Landtagspräsident a.D. Michael Neureiter. - © Standl
Das Ökumenische Kulturzentrum in Salzburg-Schallmoos wurde wie die Kirche von Architekt Eugen Dumitru geplant, „um Gottes Lohn”, wie der Pfarrer betont. Es wird wie die Kirche von der Firma „Kuchler Blockhaus” errichtet, deren Chef Ferdinand Lienbacher das Zentrum als „Haus der Begegnung” sieht. Architekt Dumitru meinte bei der heutigen Firstfeier, die Ökumene sei keine Einbahnstraße: „Das Kulturzentrum soll eine Brücke werden für lebendige Begegnungen zwischen den christlichen Konfessionen!”
Im Kulturzentrum ist ein Saal für ca. 80 Personen geplant, dazu ein Pfarrbüro, eine Dienstwohnung und Nebenräume. Jeden Sonntag wird hier nach der Liturgie, die jeweils um 10.00 Uhr beginnt, die Agape stattfinden. Dazu kommen viele Aktivitäten der Pfarre und der ökumenischen Initiativen in Salzburg.
Das Kulturzentrum wird neben der Holzkirche errichtet, in der die Ausstattung rasche Fortschritte macht: Die Ikonostase, die Bilderwand zwischen Altarraum und Gemeinderaum, ist fertig. Auch die 40 Heiligen-Ikonen wurden bereits komplett angebracht, darunter auch die Ikonen der Salzburger Kirchenpatrone Rupert und Virgil: „Sie haben lange vor der Kirchenspaltung 1054 hier in Salzburg gewirkt, sie haben auch in unserer Kirche ihren Platz, wie in vielen römisch-katholischen Kirchen im Salzburger Land,” meint Pfarrer Viezuianu.
„Das ist ein eindrucksvolles ökumenisches Gemeinschaftswerk, hier soll das Miteinander der christlichen Kirchen in Salzburg besonders lebendig sein,” meinte Zweiter Landtagspräsident a.D. Michael Neureiter, der auch in der Bewegung für die christlichen Ostkirchen „Pro Oriente” mitarbeitet.