Digitales Transferzentrum in Salzburg eröffnet

Das Digitale Transferzentrum wurde am Dienstag eröffnet.
Das Digitale Transferzentrum wurde am Dienstag eröffnet. - © ITG Salzburg/Franz Neumayr
Salzburger Unternehmen sollen künftig bei Digitalisierungsaktivitäten unterstützt werden. Dafür wurde am Dienstag an den Standorten an der Fachhochschule Salzburg und der Salzburg Research Forschungsgesellschaft das Digitale Transferzentrum eröffnet. Mit einer Million Euro wird das neue Zentrum vom Land Salzburg gefördert.


Vor allem kleine und mittelständische Produktionsunternehmen stehen vor der Frage, welche digitalen Prozesse sie sinnvoll implementieren können, welchen Nutzen sie ihnen bringen und wie die Mitarbeiter damit zurechtkommen. Antworten darauf und individuelle Unterstützung dabei bekommen sie im Digitalen Transferzentrum (DTZ), das am Dienstag mit einer Veranstaltung an der FH Salzburg (Campus Urstein) eröffnet wurde.

„Das Digitale Transferzentrum lenkt aktuelles, wissenschaftlich-fundiertes Know-how in die richtigen Bahnen und schafft eine Brücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung für regionale Unternehmen. Damit die Wirtschaft mit dem Tempo der globalen Digitalisierung Schritt halten kann, ist das Transferzentrum ein wichtiger Baustein“, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Das Land fördert das Zentrum als Leitprojekt der Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 mit einer Million Euro.

Salzburger Unternehmen können sich an Digitales Transferzentrum wenden

Die Entwicklung des Zentrums wurde vom ITG – Innovationsservice für Salzburg in allen Phasen unterstützt und begleitet. „Mit dem Digitalen Transferzentrum werden die hervorragenden Kompetenzen der FH Salzburg und der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research gebündelt und in ein gemeinsames Forschungs- und Transferprogramm gebracht. Von den Demonstratoren und dem Know-how der Experten profitieren Salzburger Unternehmen, die dadurch mehr Trittsicherheit beim Einsatz von digitalen Technologien bekommen. Sie können dabei helfen, aus den vielfältigen digitalen Möglichkeiten und Lösungen die passenden herauszufiltern und bei den Produkten und Geschäftsmodellen des eigenen Unternehmens effektiv und effizient einzusetzen. Durch die Kooperation mit der FH Salzburg entsteht auch der ausgezeichnete Mehrwert, neuestes Wissen und Anwendungen aus dem Zentrum direkt in die Ausbildung der Studierenden zu bringen“, sagt Walter Haas, Geschäftsführer der ITG.

Künftig können sich Unternehmen an das DTZ wenden, um individuelle Vorführungen und Gespräche an der FH Salzburg und bei Salzburg Research zu vereinbaren. Zu sehen gibt es beispielsweise einen Roboter für die kollaborative Fertigung: Ein Arbeitsplatz also, an dem der Mensch eng mit der Maschine zusammenarbeiten kann. Die Maschine kann ohne Programmier-Know-how intuitiv angelernt werden und so auf die gewünschte Weise zum Zuarbeiter werden. Sollte es doch zu Kollisionen kommen, sorgen die eingebauten Sicherheitsmechanismen für sofortiges Stoppen des Roboters. Auch Unterstützung mittels Augmented Reality in der Logistik, die Einsatzbereiche der Blockchain-Technologie oder der Einsatz von digitalen Zwillingen (computer-gestützte Modelle der Maschine zu Simulations-, Visualisierungs- und Prognose-Zwecken) gehören zu den Forschungsbereichen des DTZ.

Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor

Neben der individuellen Beratung werden am DTZ Informationsveranstaltungen angeboten, die einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und Best Practices geben. Einzelmodule zu den Schwerpunktthemen, in denen vertiefender in eines der Themen eingetaucht werden kann, vermitteln Forschungs-Know-how für die Wirtschaft.

„Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer sind dadurch mit herausfordernden strategischen Entscheidungen konfrontiert. Mit dem DTZ stehen nun technologie-neutrale Expertinnen und Experten und praktische Anschauungsbeispiele zur Verfügung, die Unternehmen bei ihren Technologieentscheidungen unterstützen“, sagt Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research Forschungsgesellschaft in der Science City Itzling.

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