Land Salzburg steigt auf neues Buchhaltungssystem um

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Der Umstieg auf das neue Buchhaltungssystem ermöglicht nun elektronische Abrechnungen.
Der Umstieg auf das neue Buchhaltungssystem ermöglicht nun elektronische Abrechnungen. - © Land Salzburg/Stefan Mayer
Die Buchhaltung des Landes wurde mit Jahresbeginn auf komplett neue Beine gestellt: Der Umstieg auf das SAP-System ist das Herzstück der großangelegten Haushaltsreform des Landes.

Dabei werden die gesamte Finanzgebarung neu ausgerichtet und der Landeshaushalt auf Basis der doppelten Buchhaltung (Doppik) geführt. Damit sollen laut Aussendung bessere Planbarkeit, mehr Transparenz und einheitlichere Buchungssysteme erreicht werden. Gleichzeitig werden die Geldströme besser nachvollziehbar und die Kontrolle wird erleichtert.

“Der Umstieg auf das neue SAP-System ist geschafft. Durch eine präzise Vorbereitung und Durchführung und dank der engagierten Mitarbeit aller Beteiligten konnte diese enorme Aufgabe weitgehend reibungsfrei gemeistert werden”, so Herbert Prucher, Leiter der Finanz- und Vermögensverwaltung in einer Aussendung am Dienstag.

Rechnungslegung erfolgt nun digital

In den ersten Wochen seit der Systemumstellung konnten bereits rund 5.500 elektronische Rechnungseingänge, 32.000 Buchungsbelege sowie 880 Daueraufträge erfolgreich abgewickelt werden. Von der Umstellung betroffen sind die Planung und Budgetierung, die Bewirtschaftung, die Geschäftspartner- und Anlagenbuchhaltung, Kassa und Zahlungsverkehr sowie die Hauptbuchhaltung des Landes. Nun können sämtliche Rechnungen an das Land digital per E-Mail gestellt werden. Sie werden automatisiert eingelesen und in die Buchhaltungssysteme übernommen.

Umfangreiche Datenbereinigung im Vorfeld

Im Vorfeld der Umstellung mussten eine umfangreiche Datenbereinigung durchgeführt und rund 140.000 Geschäftspartner, 80.000 Anlagegüter und 2.300 offene Posten in das SAP-System übernommen werden. “Aus technischer Sicht laufen die SAP-Prozesse, die Schnittstellen zu den Fachapplikationen und das gesamte SAP-System sehr leistungsfähig und stabil”, ist auch Rudolf Krejsa, der Leiter der Landesinformatik, mit dem Ablauf der Umstellung zufrieden.

Derzeit werden noch die praktischen Abläufe optimiert, bis alle betroffenen Mitarbeiter das neue System ohne Schwierigkeiten bedienen können. Bisher sind keine Probleme aufgetreten, die nicht kurzfristig behoben werden konnten. Rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landesverwaltung sind von der Haushaltsreform betroffen. Sie wurden in insgesamt 140 Schulungstagen auf das neue System vorbereitet.

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