160 Feuerwehrleute waren in Göming im Einsatz. - © Aktivnews
Großalarm hat es Samstagabend für die Feuerwehren im Salzburger Flachgau gegeben. Es bestand die akute Gefahr, dass die Flammen auf zwei angebaute Wohnhäuser übergriffen, dies konnte ein Großaufgebot von rund 160 Feuerwehrleuten aber verhindern, sagte Einsatzleiter Alfred Stummvoll im Gespräch mit der APA.
In den Flammen orteten die Helfer eine Heizkanone, von der vorerst nicht bekannt war, ob eine Gasflasche angeschlossen war. “Gott sei Dank war das nicht der Fall”, so Stummvoll. Im Bereich des Dachstuhles drohte das Feuer auf die an beiden Seiten angebauten Wohnungen überzugreifen. “Die Gebäude sind zum Glück mit Feuermauern abgetrennt, sodass die Gefahr hauptsächlich im Dachbereich bestand.”
“Mit Atemschutz haben wir das Feuer innen bekämpft, beim Außenangriff haben wir zwei Drehleitern und Werfer eingesetzt”, so Stummvoll. Aus einer Wohnung retteten Feuerwehrleute auch einen Hund, die Bewohner selbst befanden sich zu diesem Zeitpunkt bei Nachbarn.
Das Wirtschaftsgebäude in Eberharten wurde durch den Brand zerstört, die beiden Wohnhäuser wurden zwar gerettet, sind aber wegen des Rauchs und des Löschwasser vorerst nicht bewohnbar. Am Einsatz waren rund 160 Feuerwehrleute von neun verschiedenen Feuerwehren beteiligt.
Brandursache ist ein technisches Gebrechen im Bereich einer Beleuchtungszuleitung in der ehemaligen “Tenne”. Andere vorhandene Zündquellen konnten ausgeschlossen werden. Hinweise auf Fremdverschulden (vorsätzlich oder fahrlässige Brandstiftung) liegen nicht vor.