Salzburgs Autofahrer legen im Schnitt täglich 37 Kilometer zurück

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Salzburgs Autofahrer legen im Schnitt jeweils 37 Kilometer am Tag zurück. Salzburgs Autofahrer legen im Schnitt jeweils 37 Kilometer am Tag zurück. - © Bilderbox
37 Kilometer pro Tag fährt im Schnitt ein Salzburger Autofahrer und braucht dafür 2,5 Liter Sprit, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. In Salzburg gibt es pro 1.000 Einwohner weniger Autos als im Österreich-Schnitt. Der VCÖ ruft zur Teilnahme an der Aktion “Autofasten” auf. Autofahrer, die während der Fastenzeit das Auto stehen lassen, ersparen sich im Schnitt Spritkosten in der Höhe von 145 Euro.

Salzburgs Autos sind pro Tag weniger im Betrieb als angenommen wird, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Im Schnitt war ein Pkw mit Salzburger Kennzeichen im Vorjahr nur 37 Kilometer pro Tag unterwegs. Der VCÖ weist darauf hin, dass damit Salzburgs Autofahrer einen täglich einen Kilometer mehr unterwegs sind als der Österreich-Schnitt. Im Bundesländer-Vergleich fahren Vorarlbergs Autofahrer die kürzesten Distanzen und Kärntens Autofahrer die längsten Distanzen, so der VCÖ.

Deutlich größer sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Autobesitz. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es im Verhältnis zur Bevölkerung in Wien die wenigsten Autos (394 Pkw / 1.000 Einwohner) gibt. An zweiter Stelle liegt. In Salzburg gibt es mit 530 Pkw pro 1.000 Einwohner weniger Autos als im Österreich-Schnitt. Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad hat das Burgenland mit 616 Pkw pro 1.000 Personen. “Gibt es pro 1.000 Einwohner weniger Pkw, dann ist das ein Zeichen, dass es ein besseres öffentliches Verkehrsnetz und bessere Bedingungen zum Radfahren gibt. In Salzburg ist beides der Fall”, stellt VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek fest.

Der VCÖ unterstützt die Initiative Autofasten der Katholischen und Evangelischen Kirche (Anmeldung unter www.autofasten.at). “Salzburger Autofahrer, die in der Fastenzeit das Auto stehen lassen, ersparen sich im Schnitt zwei 50-Liter-Tankfüllungen und rund 145 Euro. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und vermeiden fast 260 Kilogramm CO2″, macht VCÖ-Expertin Urbanek aufmerksam.

Das Einsparungspotenzial beim Autofahren ist groß, wie das durchschnittliche Fahrverhalten zeigt: Jede elfte Autofahrt in Österreich ist kürzer als ein Kilometer, jede zweite kürzer als fünf Kilometer und zwei Drittel sind kürzer als zehn Kilometer. Der VCÖ weist zudem darauf hin, dass bei den Autofahrten zum Arbeitsplatz meist nur eine Person im Auto sitzt: Der durchschnittliche Besetzungsgrad beträgt lediglich 1,07 Personen pro Pkw. Um den Beschäftigten den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern, fordert der VCÖ die Einführung eines Öffi-Jobtickets in Österreich nach Vorbild Deutschlands.



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