22. Mai 2012 16:57; Akt.: 22.05.2012 16:58

Salzburgs lehrlingsfreundlichste Gemeinden gekürt

Bei der Verleihung (v. l.): Juryvorsitzende Bettina Lorentschitsch, Bundesspartenobfrau Handel, Bürgermeister Emmerich Riesner (Neumarkt), Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer, WKS-Präsident Julius Schmalz, Amtsleiterin Michaela Iglhauser (Mattsee), WKS-Direktor Johann Bachleitner, Bürgermeister Rene Kuel (Mattsee), Amtsleiter Erich Sampl und Bürgermeister Manfred Sampl (beide St. Michael). Bei der Verleihung (v. l.): Juryvorsitzende Bettina Lorentschitsch, Bundesspartenobfrau Handel, Bürgermeister Emmerich Riesner (Neumarkt), Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer, WKS-Präsident Julius Schmalz, Amtsleiterin Michaela Iglhauser (Mattsee), WKS-Direktor Johann Bachleitner, Bürgermeister Rene Kuel (Mattsee), Amtsleiter Erich Sampl und Bürgermeister Manfred Sampl (beide St. Michael). - © WKS/Neumayr/Susi Berger
Im Rahmen des Salzburger Gemeindetages, der am Dienstag im Kavalierhaus Klessheim abgehalten wurde, wurde der Preis für die lehrlingsfreundlichste Gemeinde Salzburgs verliehen.
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Der Wettbewerb wurde gemeinsam von Wirtschaftskammer und Gemeindeverband ausgelobt. Preise gab es in den drei Kategorien „Die Gemeinde als Ausbildungsbetrieb“, „Unterstützung von Ausbildungsbetrieben“ und „Preis der Jury“.

Rückgang der Gesamtlehrlingszahl droht

„Eine Lehrlingsausbildung vor Ort hat viele Vorteile. Sie schafft einen attraktiven Lebensraum für Jugendliche und trägt dazu bei, dass die Regionen auch in Zukunft als starker Wirtschafts- und Kulturraum bestehen können“, erläuterte WKS-Präsident Julius Schmalz bei der Siegerehrung. Ein weiterer Grund für das gemeinsame Engagement ist, dass durch die demografische Entwicklung in den kommenden Jahren immer weniger Jugendliche die Pflichtschule abschließen werden und damit auch ein Rückgang bei der Gesamtlehrlingszahl droht. „Um im Wettbewerb bestehen zu können, brauchen unsere Betriebe viele gut ausgebildete Fachkräfte“, so Schmalz und Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer unisono. Damit wird wiederum die Beschäftigung in den Regionen aufrechterhalten und der Jugendarbeitslosigkeit entgegengewirkt. „Die duale Berufsausbildung ist ein Musterbeispiel in Europa. Nicht umsonst können wir auf die EU-weit geringste Quote bei der Jugendarbeitslosigkeit verweisen“, resümieren Schmalz und Mödlhammer.

Neumarkt am Wallersee beste Gemeinde als Ausbildungsbetrieb

Die Kategorie „Die Gemeinde als Ausbildungsbetrieb“ hat die Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee gewonnen. Die Gemeinde bildet seit 1997 Lehrlinge aus und hat in diesem Zeitraum bereits 16 Jugendliche zum Berufsabschluss geführt. Derzeit werden drei Lehrlinge ausgebildet. Zudem gibt es finanzielle Förderungen für positive Lehrabschlüsse und eine intensive Lehrstellenwerbung. „Bislang haben sich alle unsere Lehrlinge bestens bewährt und nach der Ausbildung innerhalb kürzester Zeit eine fixe Anstellung in der Wirtschaft gefunden“, freute sich Bürgermeister Emmerich Riesner.

St. Michael im Lungau bildet viele Lehrlinge in Gemeinde aus

Preisträgerin in der Kategorie „Lehrlingsausbildung in der Gemeinde“ ist die Marktgemeinde St. Michael im Lungau. Besonders beeindruckt hat die Jury hier die Dichte der Aktivitäten für die Lehrlingsausbildung. Die Palette reicht von finanziellen Förderungen für Ausbildungsbetriebe, über Berufsorientierung an Schulen bis hin zu Praktikumsplätzen für einen praxisnahen Einstieg in die Berufswelt. „Ob Gemeinde, Unternehmer oder Vereine – bei uns ziehen alle an einem Strang, um die Jugend im Bezirk zu halten“, betonte Bürgermeister Manfred Sampl.

Mattsee gewinnt „Preis der Jury“

Den „Preis der Jury“ hat die Marktgemeinde Mattsee für sich entschieden. In Mattsee wird vor allem auf eine qualitätsvolle Ausbildung von Verwaltungsassistenten wert gelegt. Darüber hinaus sichert eine interkommunale Zusammenarbeit im Ausbildungsbereich eine hohe Ausbildungsqualität. Dazu gehören Ausbildungsverbünde auf Gemeindeebene, Jobrotation etwa zwischen Bauamt und Meldeamt sowie verschiedenste Persönlichkeitsseminare für den Berufsnachwuchs.



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