Umfrage: 84 Prozent mit Salzburger Landespolitik zufrieden

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Könnten die Salzburger den Landeshauptmann direkt wählen, wäre hochgerechnet 70 Prozent der Befragten Haslauer am liebsten.
Könnten die Salzburger den Landeshauptmann direkt wählen, wäre hochgerechnet 70 Prozent der Befragten Haslauer am liebsten. - © APA/Barbara Gindl/Archiv
Rund zehn Wochen vor der Salzburger Landtagswahl am 22. April hat die Salzburger Volkspartei, die mit Parteichef Wilfried Haslauer den Landeshauptmann stellt, das aktuelle politische Stimmungsklima in der Salzburger Bevölkerung vom IMAS-Institut erheben lassen. Demnach seien 84 Prozent mit der Landespolitik sehr oder einigermaßen zufrieden und nur drei Prozent überhaupt nicht zufrieden.

“Die Zufriedenheit mit der Landespolitik steigt konstant und bemerkenswert an – die Unzufriedenheit nimmt ab”, resümierte Landesgeschäftsführer Wolfgang Mayer am Sonntag in einer Aussendung. Zwei Drittel der Salzburger seien der Ansicht, dass sich das Bundesland Salzburg in den vergangenen vier bis fünf Jahren in die richtige Richtung entwickelt habe.

70 Prozent der Befragten für Haslauer

Könnten die Salzburger den Landeshauptmann direkt wählen, wäre hochgerechnet 70 Prozent der Befragten Haslauer am liebsten. “In den Rohdaten ist das ein Zuwachs von zehn Prozent innerhalb von knapp zwei Jahren”, erklärte Mayer. Jeweils zehn Prozent sprachen sich für die Grüne Politikerin LHStv. Astrid Rössler und SPÖ-Landesparteichef Walter Steidl aus, jeweils fünf Prozent für FPS-Chef Karl Schnell und FPÖ-Chefin Marlene Svazek. In den Rohdaten für die Landeshauptmann-Direktwahlpräferenz sind auch die 17 Prozent Unentschiedenen enthalten. Hier kam Haslauer auf 59 Prozent, Rössler und Steidl auf jeweils acht Prozent sowie Schnell und Svazek auf jeweils vier Prozent.

Im Vergleich Sympathie versus Antipathie rangieren der Umfrage zufolge auf den ersten vier Plätzen Regierungsmitglieder der ÖVP. Die besten Werte erhielt Haslauer (51 Prozent), gefolgt von LHStv. Christian Stöckl (46 Prozent), Landesrätin Brigitta Pallauf (33 Prozent) und Landesrat Josef Schwaiger (29 Prozent).

Rössler und Schnell polarisieren am meisten

Auf den weiteren Plätzen folgen die Grüne Landesrätin Martina Berthold (24 Prozent), der Grüne Landesrat Heinrich Schellhorn (16 Prozent), SPÖ-Landesparteichef Walter Steidl (sechs Prozent), FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek (minus ein Prozent), die Grüne LHStv. Astrid Rössler (minus fünf Prozent) und FPS-Chef Karl Schnell (minus 17 Prozent). Rössler und Schnell polarisieren am meisten: 37 Prozent bezeichneten Rössler als sympathisch, 42 Prozent als unsympathisch. Schnell erhielt 27 Prozent positive und 44 Prozent negative Sympathie-Werte.

Befragt wurden 600 Personen ab 16 Jahre mittels computergestützten, telefonischen Interviews im Zeitraum 24. Jänner bis 6. Februar 2018. Die maximale Schwankungsbreite beträgt plus/minus 4,10 Prozentpunkte. Die Sonntagsfrage wird vom IMAS-Institut bei einem Sample unter 800 nicht veröffentlicht, die Schwankungsbreite ist zu hoch.

Mayer rührte kräftig die Werbetrommel für die ÖVP: “Wer glaubt, dass sich jetzt auch nur der Ansatz von Zufriedenheit breitmacht, wird das Gegenteil erleben. Uns ist klar bewusst, dass wir bei 29 Prozent starten und auch in den Umfragen noch nicht da sind, wo wir hingehören.”

Sonntagsfrage: Salzburger ÖVP klar voran

Im Dezember 2017 hatten mit ÖVP und SPÖ die beiden stärksten Parteien Salzburgs die Sonntagsfrage gestellt. Das Ergebnis: Die Volkspartei lag bei beiden Umfragen mit 34 bis 36 Prozent ungefährdet auf Platz eins. In der ÖVP-Umfrage folgte die SPÖ mit 20 bis 22 Prozent (2013: 23,8 Prozent) vor der FPÖ mit 15 bis 17 Prozent (17,0 Prozent) und den Grünen mit 14 bis 16 Prozent. In der SPÖ-Umfrage landeten die Freiheitlichen mit 24 Prozent auf Platz zwei und die SPÖ mit 23 Prozent auf Platz drei. Die Grünen müssten mit zehn Prozent gar einen Halbierung hinnehmen.

(APA)

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