Flamme der Hoffnung am Weg durch Salzburg

Fackelläufer präsentieren sich stolz mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
Fackelläufer präsentieren sich stolz mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer. - © Neumayr/MMV
Der Fackellauf für die Special Olympics, die kommende Woche in Schladming starten, führte am Samstag durch das Bundesland Salzburg. 23 Athletinnen und Athleten aus Salzburg werden dort ebenfalls am Start stehen.

Im Vorfeld der Special Olympics Weltspiele, die von 14. bis 24. März in Schladming, Ramsau am Dachstein und Graz ausgetragen und zu denen 2.700 Athletinnen und Athleten aus 107 Nationen erwartet  werden, findet der Law Enforcement Torch Run durch das Gastgeberland statt. Dieser Fackellauf der Polizei durch ganz Österreich führt am Samstag durch das Land Salzburg. Stationen dabei sind Zell am See, Hallein und die Landeshauptstadt, wobei auch Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) in Hallein und Sportreferentin Landesrätin Martina Berthold (Grüne) in Zell am See sowie in der Landeshauptstadt die Teilnehmenden begrüßen werden.

Behindertensportler und Polizisten tragen Olympisches Feuer

80 internationale und zehn nationale Polizistinnen und Polizisten sowie zehn internationale Special-Olympics-Athletinnen und Athleten sowie einige Polizeischülerinnen und -schüler aus Österreich werden das Olympische Feuer durch das Land tragen: von Vorarlberg über Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, das Burgenland und Kärnten bis in die Steiermark.

Der Law Enforcement Torch Run ist mehr als ein Ereignis für Läufer und Zuschauer. Es ist eine Mission, eine Verpflichtung und eine Huldigung der Special Olympics Athletinnen und Athleten und deren Familien. Während der Läufe durch die Straßen und Veranstaltungen in rund 50 Stadtzentren wird für die bevorstehenden Wettkämpfe geworben und Aufmerksamkeit geschaffen. Als Höhepunkt des internationalen Fackellaufs werden am 18. März bei der Eröffnungsfeier der Special Olympics World Winter Games Austria 2017 im Planai-Stadion in Schladming die Polizisten die brennende Fackel einem Athleten übergeben, der das Olympische Feuer, die “Flame of Hope”, in der Feuerschale entzünden wird. Weitere Infos unter www.austria2017.org und www.letr.org

Symbol für Hoffnung, Lebensmut und Sicherheit

“In unserem hochtechnischen Zeitalter ist es ungewöhnlich, Fackeln zu tragen, wo doch heute jeder seine Handy-Taschenlampe bei sich trägt. Hier geht es um das zeitlose Symbol der Fackel als Synonym für die Hoffnung und den Lebensmut, aber auch für Orientierung und Sicherheit”, so Landeshauptmann Haslauer. Mit Bezug auf das Motto der Special Olympics “Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich es doch mutig versuchen” sagte er: “Wer immer an Special Olympics teilnimmt oder wer sich auch nur als Fackelläufer in ihren Dienst stellt, der hat schon gewonnen, für sich selber und für andere als leuchtendes Vorbild. Das Olympische Feuer und der besondere, der spezielle Gedanke der Solidarität, der die Special Olympics trägt, mögen von Salzburg aus gut in Schladming ankommen, um von dort in die ganze Welt auszustrahlen. Das Licht dieser Fackeln und diese Spiele verbinden Menschen im Geist über Kontinente, Nationen, Sprachen, Geschlechter und Schicksale hinweg. Das ist der Gewinn!”

23 Salzburger Athleten bei Special Olympics

“Kürzlich durfte ich bei den Lungauer Langlauftagen viele Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen erleben, die mit viel Leidenschaft ihren Sport lebten. Der Einsatz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer war für mich persönlich bewegend und hat mich tief beeindruckt. Auch bei den kommenden Welt-Winterspielen wird das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt stehen: Gemeinsam in Bewegung sein und die eigenen Grenzen ausloten – unabhängig von Beeinträchtigungen oder Alter. Ich wünsche dem Team Austria und allen 23 Salzburger Athletinnen und Athleten aufregende Spiele und ihre ganz persönlichen Erfolge”, so Landesrätin Martina Berthold.

 

 

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