Flughafen Salzburg: Weniger Passagiere, bessere Bilanz

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Landeshauptmann-Stellvertreter und Flughafen-Aufsichtsrat Christian Stöckl (links) mit Airport-Geschäftsführer Roland Hermann.
Landeshauptmann-Stellvertreter und Flughafen-Aufsichtsrat Christian Stöckl (links) mit Airport-Geschäftsführer Roland Hermann. - © Neumayr/MMV
Mehr als 1,7 Millionen Passagiere fertigte man 2016 am Salzburger Flughafen ab. Das sind zwar weniger als im Vorjahr, wirtschaftlich ist man trotzdem im grünen Bereich. Hier lest ihr, was die Herausforderungen des Flughafens sind und wie es für das Jahr 2017 aussieht.

Brexit, Anschläge in Urlaubszielen wie der Türkei oder Ägypten und Umstrukturierungen bei Air Berlin und Niki: Die Turbulenzen des Jahres 2016 sind auch am Salzburger Flughafen nicht spurlos vorbeigegangen. Knapp 1.740.000 Passagiere wurden im Vorjahr im Linienverkehr abgefertigt. Das ist ein Rückgang von knapp fünf Prozent gegenüber 2015. Einen wesentlich stärkeren Rückgang verzeichnet man bei den Charter-Flügen. Die Passagierzahl abgehenden (Outgoing) Flügen brachen um mehr als ein Drittel auf etwa 141.000 Passagiere (- 37,4 %) ein. Bei den eingehenden (Incoming) Charterflügen gab es eine leichte Steigerung von 1,4 Prozent auf gesamt 222.000 Fluggäste.

Airport Salzburg: Wirtschaftlich im grünen Bereich

Finanziell ging sich 2016, trotz Passagierrückganges, ein Plus aus. 5,3 Millionen Euro beträgt der Jahresüberschuss, eine leichte Steigerung zum Vorjahr.

Auch für das laufende Jahr ist man positiv gestimmt. Eurowings, seit August 2016 ein Partner und seit Jahresanfang mit einer Maschine in Salzburg stationiert, brachte frischen Wind. Nach den Problemen bei Air Berlin und Niki, die auch Salzburg getroffen hatten, und reduziertem Flugverkehr in die Türkei, war das dringend notwendig. Alle Eurowings soll heuer 250.000 Passagiere bringen.

Positive Prognosen für 2017

Die Partnerschaft sei „ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung des Salzburger Flughafens“, erklärt Roland Hermann via Aussendung. Durch die Kooperation konnten schon Anfang des Jahres Verluste ausgeglichen werden. Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2017 fallen positiv aus, heißt es weiter. Das liegt auch an Air Berlin. Dort habe man, nachdem viele Flüge in die deutsche Hauptstadt ausgefallen waren, eine Stabilisierung der Lage angekündigt, erklärte Airport-Geschäftsführer Hermann gegenüber der APA.

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