Flutlicht-Causa in Salzburg: SAK schlägt neues Kapitel auf

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Salzburgs Vizebürgermeister Bernhard Auinger ist ein Fußballfan und spricht über den Stadionausbau beim SAK.
Salzburgs Vizebürgermeister Bernhard Auinger ist ein Fußballfan und spricht über den Stadionausbau beim SAK. - © SALZBURG24/Andonov
Der SAK ist auf dem besten Weg in die Regionalliga und strebt an, hinter Red Bull Salzburg die zweite Macht im Bundesland zu sein. Damit dies gelingen kann, benötigen die Städter Adaptionen im Stadion. Daher traf sich Salzburgs Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) mit SAK-Präsident Christian Schwaiger sowie Sport-Union-Präsidentin Michaela Bartel zum “Informationsaustausch”. Wir haben uns mit den Verantwortlichen exklusiv darüber unterhalten.




Sportlich läuft es für die Nonntaler wie am Schnürchen. Nach zehn Runden führen die Blau-Gelben die Tabelle in der Salzburger Liga an und streben einen Aufstieg an. “Wir sind sehr zufrieden und basteln weiter akribisch an der Weiterentwicklung des Vereins”, erklärte Schwaiger im Gespräch mit SALZBURG24.

SAK-Flutlicht gehört erneuert

Nachdem Anif wegen des Flutlicht-Dilemmas nicht aufsteigen konnte, in Grödig ein bundesligataugliches Stadion fast leer steht und die Finanzierung Austria Salzburg in wirtschaftliche Turbulenzen getrieben hatte, wird Salzburg um eine Flutlicht-Debatte reicher. Die Anlage im Nonntal ist bereits zehn Jahre alt ist und besitzt eine zwanzig Jahre alte Technologie. “Dafür gibt es keine Ersatzteile mehr, die Anlage gehört erneuert”, weiß Schwaiger. Kursierende Gerüchte, wonach der SAK würde Austria Salzburg das Flutlicht wegnehmen, kontert der SAK-Boss vehement: “Das ist totaler Blödsinn. Unabhängig vom sportlichen Erfolg und der Liga gehört das Flutlicht ausgetauscht. Sollte das Licht kaputt gehen, wird es bei uns dunkel.”

Auch beim SAK rauchen bezüglich Flutlicht die Köpfe bei den Verantwortlichen. APA/ERWIN SCHERIAU Auch bei den SAK-Verantwortlichen rauchen bezüglich des Flutlicht die Köpfe. APA/ERWIN SCHERIAU ©

Bernhard Auinger erwägt Unterstützung der Stadt Salzburg

Genau gleich sieht es Vizebürgermeister Auinger, der sich für eine Investition beim SAK ausspricht: “Es ist eine wunderschöne Anlage, an der mittelfristig das Flutlicht erneuert gehört”. Im sei es lieber, ein Verein käme drei Jahre früher, als das erneut ein Schnellschuss getätigt werden müsse. “Solche Sachen braucht die Stadt Salzburg nicht noch einmal”, verweist Auinger auf das Konkursverfahren bei der Austria hin. “Der SAK ist der älteste Traditonsverein in Salzburg, leistet mit dem neuen Vorstand gute Arbeit und hat nie Schulden gemacht. Zumal auch die Festung im Hintergrund tolle Bilder liefern würde”, erklärte Auinger auf S24-Anfrage.

Ausbau nicht im Ausmaß wie bei Austria Salzburg

Da die Sportunion im Sportzentrum Mitte neben dem SAK als zweiter Untermieter sein Zuhause hat, wurde beim Informationsaustausch auch Union-Präsidentin Michaela Bartel sowie Geschäftsführer Bernd Frey geladen. “Dabei wurde deutlich, dass die Sportunion nicht wie beim Kunstrasenbau des SAK erneut der Bauherr sein will”, gab Auinger bekannt. Zunächst ist allerdings der Sportverein mit einem Kostenvoranschlag an die Stadt Salzburg am Zug. “Die Stadt kann nicht die gesamten Kosten übernehmen, so viel steht fest. Auch wenn der Ausbau bei weitem nicht so ein Ausmaß wie bei Austria Salzburg annehmen wird. Dazu kommen noch andere Sportarten hinzu, welche Unterstützung benötigen”, fügte Auinger an, der einen Ausbau als eine Bereicherung für die Stadt Salzburg sieht.

Wie hoch die Kosten für den Ausbau schlussendlich betragen würden, konnte beziehungsweise wollte uns kein Verantwortlicher sagen. Zum Vergleich: Der Ausbau bei Austria Salzburg betrug für die Tribüne inklusive Flutlicht rund 1,1 Millionen Euro.

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