Föhnsturm fegt über Salzburg: Feuerwehren im Gasteinertal im Einsatz

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Umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer machen den Feuerwehren zu schaffen.
Umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer machen den Feuerwehren zu schaffen. - © FF Bad Gastein
Ein Föhnsturm mit Spitzen von bis zu 120 km/h fegt am Montag über das Salzburger Land hinweg. Betroffen ist vor allem das Gasteinertal im Pongau, hier waren die Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume und abgedeckter Dächer im Einsatz.

“Betroffen ist hauptsächlich Bad Gastein, das ist auch die einzige Feuerwehr, die derzeit noch im Einsatz ist. Andere Feuerwehren haben nur ein oder zwei Einsätze gehabt”, gibt Klaus Lugstein vom Landesfeuerwehrverband gegenüber SALZBURG24 an.

Bad Gastein: Föhn sorgt für gesperrte Straßen

Zu tun hatten es die Feuerwehr Bad Gastein hauptsächlich mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern. Montagabend waren im Raum Bad Gastein einige Straßen gesperrt. “Die werden auch über Nacht gesperrt bleiben, da es wenig Sinn macht, Bäume zu beseitigen, wenn gleich wieder welche umstürzen”, so Lugstein. Gesperrt sind zwischen zehn und 15 Straßen, das Kötschachtal war nicht erreichbar.

Auch Straßen im Pinzgau gesperrt

Betroffen sind außerdem die Stubachstraße in Uttendorf (Pinzgau) und die B165 zwischen Wald im Pinzgau und Gerlos. Die Rauriser Landesstraße (L112) wurde im Gemeindegebiet von Rauris ebenfalls gesperrt. Eine vorübergehend eingerichtete Umleitung musste aufgrund der heftigen Böen ebenfalls gesperrt werden. Der Rauriser Ortsteil Bucheben ist daher vorübergehend nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Am Dienstag 8 Uhr soll der Streckenabschnitt wieder freigegeben werden.

Föhnsturm bringt warme Luft: 17,6 Grad in Golling

Das Tief über dem Norden Frankreichs schaufelt außergewöhnlich warme Luft in Richtung Österreich. Erstmals seit langem werden wieder verbreitet zweistellige Höchstwerte erreicht, in Golling (Tennengau) wurden am Montag 17,6 Grad gemessen.

Schneefallgrenze sinkt

Montagabend bricht der Föhn dann in Vorarlberg und Nordtirol zusammen und kräftiger Regen breitet sich ostwärts aus. In der Folgenacht sinkt die Schneefallgrenze rasch auf rund 700 bis 900 Meter ab, oberhalb von 1.000 Meter kommen bis Dienstagabend zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammen. Die Tiefsttemperaturen betragen am Dienstag null bis neun Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost drei bis 14 Grad.

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