Fotograf Salgado hat “Glauben an uns verloren”

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Salgado glaubt nicht mehr an das Gute im Menschen
Salgado glaubt nicht mehr an das Gute im Menschen
Der berühmte brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado hat durch seine Arbeit den Glauben an die Menschen verloren. “Ich glaube inzwischen, unsere wahre Bestimmung ist es, dass wir uns bewaffnen. Und dass wir uns gegenseitig töten bis zum Ende”, sagte der 70-Jährige in einem “Spiegel”-Interview.


Bei seiner Arbeit in Kriegsgebieten habe er unvorstellbare Brutalität erlebt. “Dieses Wissen über uns Menschen, das ich durch mein Leben als Fotograf erlangt habe – ich sage Ihnen, dieses Wissen ist kaum auszuhalten. Ich habe den Glauben an uns verloren.”

Am 14. November läuft in den österreichischen Kinos die Dokumentation “Das Salz der Erde” an, die Regisseur Wim Wenders gemeinsam mit Salgados Sohn Juliano über den Ausnahmefotografen gedreht hat. Im International Center of Photography in New York ist bis zum 11. Jänner die Ausstellung “Genesis” zu sehen. Sie zeigt mehr als 200 spektakuläre Landschafts- und Naturaufnahmen Salgados seit 2004.

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