Fourcade schlug in Biathlon-Verfolgung zurück – Simon Eder 14.

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Simon Eder wurde 14.
Simon Eder wurde 14. - © APA/EXPA/JOHANN GRODER
Martin Fourcade hat im Verfolgungsrennen zurückgeschlagen. Nach dem enttäuschenden achten Rang im Sprint rehabilitierte sich der französische Biathlon-Superstar am Montag in Pyeongchang und wiederholte seinen Olympiasieg von Sotschi. Der sechsfache Weltcupsieger triumphierte 12,0 Sekunden vor Sebastian Samuelsson (SWE) und 15,1 vor Benedikt Doll (GER). Simon Eder aus Saalfelden (Pinzgau) war als 14. bester Österreicher.

Fourcade unterlief sein einziger Fehler bei der ersten der vier Serien, beim dritten Schießen war er schon vorne und nach den letzten fünf Treffern streckte der 29-Jährige die Faust in die Höhe. Die letzte Runde absolvierte Fourcade mit beruhigendem Vorsprung und bejubelte im Ziel sein insgesamt drittes Olympia-Gold. Der achtfache Saisonsieger Johannes-Thingnes Bö (NOR) machte hingegen vom 31. Platz nur wenig Boden gut und wurde nach sechs Fehlern nur 21.

Furioser Start für Julian Eberhard

Julian Eberhard, wie Eder ebenfalls aus Saalfelden, der im Sprint als Vierter eine Medaille äußerst knapp verpasst hatte, verzeichnete einen furiosen Start und führte nach dem ersten Schießen. Doch in der Folge unterliefen dem Salzburger insgesamt sechs Fehler, u.a. drei beim ersten Stehend-Anschlag, und er fiel an die 15. Position zurück (+1:42,2 Min). Damit klassierte er sich unmittelbar hinter Simon Eder, der vom 28. Platz vorstieß und 14. wurde.

Der WM-Dritte im Massenstart schoss drei Nuller-Serien und war danach bereits Elfter. “Da habe ich aber schon gemerkt, dass es von der Platzierung her schwer geht. Denn auch die anderen haben sehr gut gearbeitet”, sagte Eder, der wegen zweier folgender Schießfehler keine weitere Verbesserung schaffte. “Da war brutaler Rechtswind, und ich war eines der Opfer”, erklärte der Saalfeldener. “Aber vom Selbstvertrauen her passt es. Auch das letzte Schießen war gut, da hat nur ein halber Zentimeter gefehlt.”

Vier Strafrunden für Landertinger

Der dritte ÖOC-Teilnehmer, Dominik Landertinger (OÖ), war mit einem Fehler gut unterwegs, ehe er nach dem letzten Stehend-Schießen vier Strafrunden drehen musste. “Das ist zu viel. Ich habe viel zu viel Bewegung im Gewehr gehabt, vielleicht habe ich keinen guten Stand gehabt. Dazu hat eine riesige Windböe reingeblasen”, meinte der Massenstart-Weltmeister von Pyeongchang 2009. Läuferisch tue er sich nach dem verspäteten Einstieg wegen einer Bandscheibenoperation noch schwer. “Es war eine brutale Quälerei.”

Das nächste Rennen der Herren ist der 20-km-Einzelbewerb am Donnerstag.

(APA)

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