FPÖ-Abgeordneter Höbart wegen Urkundenfälschung vor Gericht

Akt.:
13Kommentare
Höbart kommentierte Vorwürfe nicht
Höbart kommentierte Vorwürfe nicht - © APA (Archiv)
Der FPÖ-Abgeordnete Christian Höbart muss sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung vor Gericht verantworten. Höbart soll bei der NÖ Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 in Guntramsdorf eine Frau ohne deren Einverständnis auf die Wahlliste der FPÖ gesetzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Unterschrift auf der Zustimmungserklärung zur Kandidatur gefälscht war.

Wie die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt der APA am Donnerstag sagte, wurde der Strafantrag beim Bezirksgericht Mödling eingebracht. Höbart wollte die seit längerem bekannten Vorwürfe auf Anfrage nicht kommentieren. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Genehmigung zur Strafverfolgung seit einem Jahr

Die Genehmigung des Nationalrats zur Strafverfolgung des FPÖ-Abgeordneten hat die Staatsanwaltschaft bereits im vorigen Oktober bekommen, nun wurde der Strafantrag eingebracht. Die Strafdrohung bei Urkundenfälschung liegt bei einer Geldstrafe von bis zu 720 Tagsätzen bzw. bis zu einem Jahr Haft. Nicht erhärtet hat sich laut Staatsanwaltschaft der Verdacht der “Verbreitung falscher Nachrichten bei einer Wahl”.

Höbart äußert sich nicht dazu

Höbart wollte die Vorwürfe auf APA-Anfrage nicht kommentieren. “Ich kenne den Antrag noch nicht, daher werde ich dazu nichts sagen”, so Höbart. Er ist Ortsparteiobmann in Guntramsdorf sowie geschäftsführender Landesparteichef der niederösterreichischen FPÖ.

(APA)

Leserreporter
Feedback


13Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel