Frauenquote für Unternehmen kommt: Bringt sie mehr Frauen in Führungspositionen?

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Die Quote soll mehr Frauen in Führungspositionen bringen.
Die Quote soll mehr Frauen in Führungspositionen bringen. - © APA/dpa/Jan-Philipp Strobel
Die Zahl der weiblichen Aufsichtsräte in österreichischen Unternehmen soll deutlich steigen. Der Nationalrat beschließt dazu am Mittwoch eine gesetzliche Frauenquote. Konkret soll ab 2018 ein 30 Prozent-Frauenanteil in den Gremien erreicht werden. Was haltet ihr von der Maßnahme? Stimmt ab im Meinungscheck!

200 Unternehmen in Österreich, nämlich börsennotierte sowie Betriebe mit über 1.000 Beschäftigten, haben ab 2018 die Frauenquote zu erfüllen.

Die Frauenquote für Aufsichtsräte soll helfen, die “gläserne Decke” zu durchbrechen, sagte Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) am Montag bei einem Hintergrundgespräch.

Derzeit gibt es in österreichischen Aufsichtsräten nur 18 Prozent Frauen – für Rendi-Wagner ein klares Ungleichgewicht und eine “strukturelle Diskriminierung” von Frauen. Dass die Frauenquote wirkt, zeigen laut der Ministerin zum einen staatsnahe Firmen, wo es entsprechende Vorgaben schon seit längerem gibt und der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien in den letzten Jahren auf 40 Prozent gestiegen ist. Und die Wirkung zeige sich vor allem in europäischen Ländern wie Island, Norwegen, Frankreich oder Deutschland, wo es bereits verpflichtende Frauenquoten gibt.

Frauenquote „ist kein Allerheilmittel“

Für Rendi-Wagner ist die Quote “kein Allheilmittel”, sondern ein politisches Steuerungsinstrument für eine “gendergerechte Arbeitswelt”. Davon abgesehen brauche es auch Frauenförderpläne und vor allem Maßnahmen für Frauen im unteren Lohnbereich. Die Frauenministerin forderte deshalb einmal mehr einen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto.

(APA)

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