Freie Fahrt am Großglockner: “Durchstich” geschafft

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Die Durchzugsstraße der Großglockner Hochalpenstraße ist ab Samstag wieder befahrbar.
Die Durchzugsstraße der Großglockner Hochalpenstraße ist ab Samstag wieder befahrbar. - © Neumayr
Der “Durchstich” ist geschafft: Ab kommenden Samstag wird die Großglockner Hochalpenstraße für den Verkehr freigegeben. Trotz der hohen Niederschlagsmengen im Winter, die für doppelt so viel Schnee als im Vorjahr sorgten, erfolgte der “Durchstich” wegen der warmen Temperaturen im April um einen Tag früher als geplant, informierte am Mittwoch die Großglockner Hochalpenstraße AG (GROHAG).

Teils mächtige Schneewände türmen sich noch neben der rund 50 Kilometer langen Panoramastraße. “Wir hatten Schneehöhen von bis zu neun Metern auf der Straße – eigentlich ganz so, wie es vor dreißig Jahren normal war”, berichtete Peter Embacher, Leiter der Schneeräumung. In den vergangenen drei Wochen wurde mit Hilfe von vier rund 60 Jahre alten Rotationspflügen fleißig gearbeite. Rund 700.000 Kubikmeter Schnee mussten geräumt werden. “Das entspricht einem bis oben hin mit Schnee befüllten Zug von Wien bis Salzburg”, veranschaulichte GROHAG-Vorstand Johannes Hörl.

Großglockner: Durchzugsstraße ab Samstag befahrbar

Die “Durchzugsstraße” der Großglockner Hochalpenstraße, also die Nord-Süd-Verbindung, ist ab 28. April um 6.00 Uhr wieder offiziell befahrbar. Die beiden Stichstraßen zur Edelweiß-Spitze (2.571 Meter Seehöhe) und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.367m) werden aufgrund der Lawinengefahr voraussichtlich erst nächste Woche geöffnet.

Schneehöhe von bis zu neun Metern

“Wir hatten Schneehöhen von bis zu neun Metern auf der Straße – eigentlich ganz so, wie es vor dreißig Jahren normal war”, berichtet Peter Embacher, Leiter der Schneeräumung. Man rechnete anfangs mit einem höheren Zeitaufwand für die diesjährige Räumung, allerdings sorgten die warmen Temperaturen und die damit einhergehende Setzung der Schneedecke für Zeitersparnis, somit konnte der “Durchstich” heuer sogar um einen Tag früher als geplant erfolgen.

(APA/SALZBURG24)

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