Freiwillige lernen in Weißbach Wälder zu schützen

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Die Teilnehmer lernen vor Ort, wie man den Wald schützt.
Die Teilnehmer lernen vor Ort, wie man den Wald schützt. - © Salzger
Jungbäume vor Wildverbiss schützen, Bergwiesen von Sträuchern befreien und Wanderwege sanieren – das haben sich elf Freiwillige beim Bergwaldprojekt des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) im Naturpark Weißbach (Pinzgau) vorgenommen. Gelernt wird direkt vor Ort: Mitten im Wald.

Vom 10. bis zum 16. September tragen die ehrenamtlichen Helfer damit zu einer Erhöhung der Biodiversität und Stabilität der naturnahen Bergwälder bei. Dass Wälder mit hoher Artenvielfalt und gepflegte Almwiesen ein Aushängeschild sind, weiß auch Weißbachs Bürgermeister Josef Hohenwarter (ÖVP), der mit den Umweltbaustellen des ÖAV bereits langjährig Erfahrung hat: “Natur ist uns sehr wichtig, deshalb bemühen wir uns ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz zu sein. Ich bin immer wieder überrascht, wie viel die jungen Leute in nur einer Woche an Arbeit schaffen.”

Einmaliger Einblick in Ökologie des Waldes

Für die Teilnehmer bietet das Projekt nicht nur die Möglichkeit, der Natur etwas Gutes zu tun, sondern auch einen einmaligen Einblick in die komplexen Zusammenhänge der Waldökologie zu erhalten. Die Freiwilligen bekommen Insiderwissen zu den Abläufen im Forstbetrieb. Es ist Wissen, das nicht aus Büchern kommt, erklärt Bernd Heizmann, Forstwirtschaftsmeister der Bayerischen Staatsforsten im Naturpark Weißbach.

Erfahrung im Wald hilft, die Natur zu schützen

Auch die Umweltbildung ist ein wichtiger Aspekt beim Bergwaldprojekt Die Teilnehmer nehmen die Erfahrung mit und tragen sie in ihre persönlichen Lebensbereiche mit hinaus, so Projektleiter David Schuhwerk. Der Geschäftsführer des Naturpark Weißbach weiter: “Umwelterfahrungen sind essentiell, damit man weiß, warum man etwas schützt.”

Für manchen Teilnehmer ist das Interesse über das Projekt hinaus geweckt: Viele kommen stolz wieder zurück, um zu schauen was aus ihren Bäumen geworden ist, erklärt Bürgermeister Hohenwarter. Er und Projektleiter Schuhwerk freuen sich schon auf weitere Projekte des Alpenvereins.

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