Freud Museum lässt frühere Praxisräume bespielen

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Mit dem Werk eines “Vandalen” lässt das Sigmund Freud Museum in Wien erstmals die ehemaligen Praxisräume des Begründers der Psychoanalyse mit Kunst bespielen. Der New Yorker Künstler Brandt Junceau hat dafür Skulpturen, darunter ein “kopfüber” von der Decke hängender kopfloser Körper, zum Teil eigens neu geschaffen. Ab dem heutigen Freitag sind sie dem Publikum öffentlich zugänglich.


Der 1959 geborene Junceau ist erstmals in Österreich zu sehen. Seine Arbeiten griffen wie ein Vandalenakt “radikal verändernd” in den musealen Kontext ein, beschreibt das Freud Museum die Wirkung der Schau. Die parallele Ausstellung “Freuds Reisen” und die Dauerausstellung zu Leben und Werk Freuds bleiben bestehen und treten in Dialog mit der künstlerischen Intervention Junceaus.

Eine Gruppe kopfloser Figurinen beispielsweise stellt eine Verbindung zu den Köpfen und Figuren aus exotischen Ländern her, die Freud sein Arbeitszimmer bevölkern ließ. “Junceaus Arbeiten werden für Irritation und zusätzliche Reize sorgen”, gab sich Museumsdirektorin Monika Pessler in einer Aussendung überzeugt.

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