Frostschäden in Oberösterreich auf 6,2 Mio. Euro verdoppelt

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Frostschäden in Oberösterreich auf 6,2 Mio. Euro verdoppelt
Die im Winter 2010/11 auf den oberösterreichischen Landesstraßen entstandenen Frostschäden werden voraussichtlich mit rund 6,2 Mio. Euro zu Buche schlagen.

Die erwarteten Sanierungskosten für die Frostschäden auf oberösterreichs Straßen liegen damit doppelt so hoch wie in der vorangegangenen Saison, berichtete der zuständige LH-Stv. Franz Hiesl (ÖVP) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Linz. In Summe wurden diesen Winter bisher etwa 58.000 Tonnen Auftausalz verstreut, die Mitarbeiter leisteten insgesamt 165.000 Einsatzstunden.

Die kalte Jahreszeit habe dieses Mal “heftigst und sehr früh” begonnen, erklärte Hiesl. Die Rekordverbrauchstage seien der 1. Dezember mit 2.442 Tonnen, der 15. Dezember mit 2.105 Tonnen und der 24. Jänner mit 1.544 Tonnen gewesen. Für die restliche Winterdienstperiode erwartet der LH-Stv. keinen Engpass, man verfüge noch über eine Salzreserve von rund 20.000 Tonnen. Das Land Oberösterreich werde voraussichtlich kommende Woche die Salinen ersuchen, die Lieferungen einzustellen.

Die Entscheidung, jeden Sommer 40.000 Tonnen auf Vorrat und günstiger als im Winter einzukaufen, sei “goldrichtig” gewesen, betonte der LH-Stv. Er verwies darauf, dass in der Streusaison die Nachbestellung vollautomatisch erfolge, da die Füllstände der Silos über ein Wiegesystem erfasst werden. Die doppelt so hohen Sanierungskosten infolge der Frostschäden seien “kein Drama”, so Hiesl. Die Fahrbahndecken müssten ohnehin alle 20 Jahre erneuert werden. (APA)



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