Frühjahrsputz mit Hausmitteln: Es geht auch ohne Chemie

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Für rund 90 Prozent der Österreicher steht demnächst Fensterputzen am Plan. (Symbolbild)
Für rund 90 Prozent der Österreicher steht demnächst Fensterputzen am Plan. (Symbolbild) - © Bilderbox
In vier von fünf heimischen Haushalten steht der Frühjahrsputz laut einer aktuellen Umfrage fix auf dem Programm. Wer allerdings glaubt, dazu zahlreiche Reinigungsmittel zu benötigen, irrt. Wir verraten euch den einen oder anderen Geheimtipp, wie ihr eure Wohnung mit Hausmitteln auf Vordermann bringen könnt.




Der Frühjahrsputz scheint länderübergreifend ein großes Thema zu spielen. So planen 78 Prozent der Österreicher nach dem Winter die eigenen vier Wände einmal gründlich auf Vordermann zu bringen. Bei den Schweizern sind es 79 Prozent, bei den Deutschen gar 84 Prozent. Das ergab eine im Auftrag des Schweizer Haushaltsprodukte-Herstellers Düring durchgeführte Umfrage, für die in den drei Ländern jeweils 800 Menschen befragt wurden. Zwei Drittel haben keinen fixen Putztag, tendenziell wird eher der Samstag gewählt. Wann der Frühjahrsputz stattfindet, entscheidet mehr als die Hälfte der Befragten spontan.

Die Hälfte der befragten Österreicher verwenden zwei bis drei Putzmittel, 40 Prozent sogar vier bis sechs. Männer vertrauen beim Großputz stärker auf die helfende Kraft der Vielfalt: 44 Prozent der heimischen Männer nutzen vier bis sechs Reinigungsmittel, bei den Frauen sind es 37 Prozent. Dafür kommt mehr als die Hälfte der Frauen (56 Prozent) mit zwei bis drei Reinigern aus. Umweltfreundlichkeit scheint zudem eine immer größere Rolle zu spielen. 81 Prozent der Österreicher ist es der Befragung zufolge wichtig, ökologische Putzmittel zu verwenden.

Putzmittel aus dem Küchenschrank

Für den Großputz braucht es in Wirklichkeit aber nur wenige Produkte: Vom Küchen- in den Putzschrank kann man ohne Weiteres Essig, Zitronensäure und Natriumcarbonat (Bestandteil von Backpulver und Soda) befördern. Diese drei Klassiker werden, jeweils verdünnt mit warmem Wasser, zu wirksamen Allzweckreinigern, mit denen man fast alles sauber bekommt. Aber auch die Zitrusfrucht an sich sowie Backpulver und Salz sind im Haushalt nicht zu verachten. Wir haben uns umgehört und verraten euch hier die besten Tipps und Tricks.

Essig als “Wundermittel”

Allen voran ist aber Essig sehr vielfältig einzusetzen: Man kann damit in verdünnter Form nicht nur Böden, Fenster und Toiletten putzen, sondern er wird auch mit Kalkablagerungen in Badewannen und Waschbecken fertig.

Die Zitrone gilt im Haushalt als Wunderwaffe./Bilderbox Die Zitrone gilt im Haushalt als Wunderwaffe./Bilderbox ©

Zitrone als Fettlöser und Bleiche

Ebenfalls ein Allrounder im Haushalt ist die Zitrone bzw. ihr Saft: Ebenso wie Essig hilft dieser bei der Reinigung von Wannen und Waschbecken. Die Schalen sind außerdem ein gründliches Reinigungsmittel für Küchenmöbel. Die Oberflächen werden dazu mit deren Innenseite abgerieben, denn die ausgepressten Zitronenschalen erweisen sich als ausgezeichnete Fettlöser.

Die Zitrone ist zudem ein natürliches Bleichmittel. Gibt man zum Waschmittel ein paar Scheiben dazu, wird leicht angegraute weiße Wäsche wieder weiß.

Salz für Fenster und Backofen

Salz ist das nächste “Wundermittel”: Fenster glänzen besser, wenn dem Putzwasser etwas davon zugesetzt wird, aber auch ein Schuss hochprozentiger Alkohol ermöglicht streifenfreies Wischen. Zum anschließenden Polieren muss es kein teurer Lappen sein, es können getrost auch alte Nylonstrümpfe verwendet werden. Von Zeitungspapier ist allerdings abzuraten, die Druckerschwärze könnte sich auf Fenster und Rahmen verteilen.

Zurück zum Salz: Dies erleichtert nämlich nicht nur das Fensterputzen, sondern auch Flecken an Gläsern lassen sich durch Abreiben damit entfernen. Ebenso wird ein verschmutzter Backofen leichter sauber, wenn man Salz hineinstreut und es so lange erhitzt, bis es braun wird. Danach mit einem Küchentuch ausreiben und den Ofen wie gewohnt auswaschen.

Backpulver als WC-Reiniger

Backpulver hilft gegen nicht zu starke Ablagerungen in der Toilette. Ein Päckchen davon auf den verschmutzten Stellen verteilen, einwirken lassen und mit der Bürste nacharbeiten. Auch bei stark angebrannten Töpfen braucht man keine Chemiekeule: Einweichen in einer Backpulver-Wasser-Mischung funktioniert genauso.

Habt ihr noch weitere Tipps parat? Dann verratet sie uns doch in den Kommentaren!

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