Führungswechsel beim Zentralrat der Juden

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Dieter Graumann will nicht mehr antreten
Dieter Graumann will nicht mehr antreten
Wechsel an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland: Präsident Dieter Graumann (64) wird bei der Wahl am 30. November nicht mehr kandidieren. Nach vier Jahren im Amt wolle er wieder Zeit für Familie und Privatleben haben, erklärte Graumann am Freitag. Gleichzeitig kündigte Vizepräsident Josef Schuster (60) an, dass er sich um die Nachfolge Graumanns bewerben werde.


Dem Zentralrat gehören rund 108 jüdische Gemeinden in Deutschland mit etwa 101 300 Mitgliedern an. Der 1950 in Ramat Gan in Israel geborene Graumann gehört zur ersten Generation von Juden, die den Holocaust nicht mehr selbst erlebt hat. Graumanns Vater, der sechs Konzentrationslager überlebte, und seine Mutter lernten sich in einem Flüchtlingslager kennen. 1950 wanderten sie nach Israel aus und kehrten 1952 nach Deutschland zurück.

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