Fünf mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer im Jemen getötet

Bei einem Drohnenangriff im Jemen sind fünf mutmaßliche Kämpfer des Al-Kaida-Netzwerks getötet worden. Die US-Drohne habe am Sonntag in der zentralen Provinz Marib ein Fahrzeug attackiert, erklärte ein Vertreter der jemenitischen Sicherheitskräfte. Das Fahrzeug gehörte demnach einem örtlichen Al-Kaida-Anführer und sollte Waffen nach Jakla in der Provinz Bayda bringen.

Die USA betrachten die im Jemen angesiedelte Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) als gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerks. Seit Februar flog die US-Armee Dutzende Drohnenangriffe auf Al-Kaida-Stellungen und einzelne Kämpfer. Erst am Samstag waren bei einem solchen Angriff drei mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet worden. Ende Jänner waren bei einem US-Militäreinsatz in Jakla Dutzende Al-Kaida-Kämpfer getötet worden, aber auch mehrere Frauen und Kinder und ein US-Soldat.

Im Jemen kämpfen seit Anfang 2015 die schiitischen Houthi-Rebellen gegen die Truppen von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi. Seit März 2015 fliegt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Extremistengruppen wie Al-Kaida und der “Islamische Staat” (IS) machen sich den Konflikt zunutze, um ihre Macht in dem Land auszuweiten.

(APA/ag.)

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