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Fußball: Salzburg kämpft in Charkiw nach 0:4 um “Ein-Prozent-Chance”

"Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen", erklärte Trainer Moniz. "Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen", erklärte Trainer Moniz. - © Red Bull/GEPA
Salzburg-Trainer Ricardo Moniz gibt sich keinen Illusionen hin. Vor dem Europa-League-Rückspiel der “Bullen” bei Metalist Charkiw am Donnerstag (21.05 Uhr MEZ/live Sky und Puls 4) sprach der Niederländer von einer “Ein-Prozent-Chance” auf den Aufstieg ins Achtelfinale.

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Die Absichtserklärungen beim personell dezimierten österreichischen Vizemeisters nehmen sich dem Anlass entsprechend aus: sich gut verkaufen, das Gesicht wahren – und die theoretische Möglichkeit vielleicht doch noch nutzen. Dafür wäre in der Ostukraine allerdings ein “Wunder” nötig. Denn einen Vier-Tore-Rückstand aus einem Heimspiel hat in einem K.o.-Duell des UEFA-Cups bzw. der Europa League noch kein Team wettgemacht. Die denkwürdigste Aufholjagd einer österreichischen Elf lieferte Rapid im Jahr 1985, als die Hütteldorfer im Viertelfinale des Cups der Cupsieger trotz eines Drei-Tore-Rückstandes gegen Dynamo Dresden dank eines 5:0-Heimerfolges noch weiterkamen.

“Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen”

Moniz gab sich freilich professionell. “Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen”, erklärte der Trainer. “Wir wollen uns revanchieren und unser wahres Gesicht zeigen.” Bei diesem Vorhaben stehen dem 47-Jährigen allerdings nicht alle Akteure des großen Kaders zur Verfügung. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Mittelfeldmotor Christoph Leitgeb (Ödem im Knie), zudem fehlen der gelbgesperrte Stürmer Stefan Maierhofer sowie der verletzungsanfällige Defensivakteur David Mendes (Muskelfaserriss).

Schiemer und Douglas in Charkiw

Die beiden Verteidiger Franz Schiemer (Schleimbeutelentzündung) und Douglas (Muskelzerrung) bestiegen am Mittwoch zwar die Maschine nach Charkiw, sind aber jedenfalls angeschlagen. Taktische Änderungen sind laut Moniz nicht geplant, wieder will man der spielstarken “Südamerika-Auswahl” um den ebenso schnellen wie technisch starken Außenspieler Taison mit Mut zur Offensive begegnen. “Wir wollen immer angreifen und Chancen kreieren, daher muss das auch in Charkiw so sein”, erläuterte Moniz.

Für Georg Teigl wiederum, beim Hinspiel nicht am Platz, dafür am Sonntag beim 0:0 gegen Sturm Graz, ist es eine weitere Chance, seinem Ziel näher zu kommen. “Ich will natürlich Stammspieler werden”, erklärte der 21-Jährige, der auf einen neuerlichen Einsatz im zentralen Mittelfeld hofft. “Ich erwarte, dass wir eine professionelle Einstellung an den Tag legen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal ob gegen Kapfenberg oder Real Madrid.”

Gastgeber will viele Zuschauer ins Stadion bringen

Aufseiten der Gastgeber ist man zuversichtlich, trotz des klaren Vorsprungs viele Zuschauer ins EM-Stadion 2012 zu bewegen. So waren am Dienstag bereits 18.000 Karten für das 38.000er-Oval verkauft. Auch, weil sich die Temperaturen im Vergleich zu den vergangenen Wochen wieder nach oben bewegt haben. Trotz des späten Termins (22.05 Uhr Ortszeit) werden die Grade nur wenig unter Null liegen. Auch der Boden soll für den brasilianisch inspirierten Kombinationskick der Hausherren bereit sein: Der drei Millionen Euro teure Rasen sei in bestem Zustand, berichteten lokale Medien.



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