Galerienprojekt “curated by” geht in nächste Runde

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Unter dem Motto “The Century of the Bed” geht das Galerienprojekt “curated by” in seine sechste Runde. Als Impulsgeberin für dieses Kooperationsprojekt der Viennafair lieferte die Architekturhistorikerin und Medienwissenschafterin Beatriz Colomina einen Aufsatz, der die theoretische Basis für 20 internationale Kuratoren bildete. Ihre Interpretation des “Bedroom” ist in 20 Wiener Galerien zu sehen.


Colomina unterstrich auf der Pressekonferenz am Donnerstag die Vielseitigkeit des Schlafplatzes: “Es ist nicht mehr nur ein intimer Rückzugsort, sondern mittlerweile auch ein multifunktioneller Arbeitsplatz. 80 Prozent aller jungen New Yorker Berufstätigen arbeiten vom Bett aus – eine Tatsache, die mich sehr überrascht hat.” Dies diente als Denkanstoß für die Kuratoren, die in Galerien von Charim bis Hubert Winter von 3. Oktober bis 8. November nun Variationen der Thematik bieten, die vor allem als Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur zu verstehen ist. Der Vielfalt scheint dabei keine Grenzen gesetzt zu werden. Von beeindruckenden Bildbänden über Zeltplätzen bis hin zu ausgefallenem Schlafzimmer-Interieur ist alles dabei, was unter zeitgenössischer Kunst aufgefasst werden kann.

Der österreichische Direktor der Frankfurter Schirn Kunsthalle, Max Hollein, dient als einer der 20 Kuratoren und zeigt in der Galerie Elisabeth und Klaus Thoman nicht nur Kunstwerke seines verstorbenen Vaters, Hans Hollein, sondern bietet im Rahmen einer “spektakulären Rauminszenierung” weiteren Künstlern wie Bruno Gironcoli, Walter Pichler, Erwin Wurm oder Franz West eine Plattform. Zu sehen sind u.a. Variationen an Betten, die als Synonym des kreativen Denkens im Liegen dienen. Weitere Kuratoren wie Abigail Solomon-Godeau, Sabeth Buchmann und Philipp Kaiser zeigen ausgewählte Arbeiten von Birgit Jürgenssen, Felix Gonzalez-Torres und Laura Owens.

“Curated by_Vienna” wurde 2009 ins Leben gerufen und genießt seither nicht nur unter heimischen Kunstliebhabern großes Renommee. “Wien hat fantastische Galerien und mit Projekten wie ‘The Century of the Bed’ möchten wir diese noch stärker in Szene setzen”, so Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin von “Departure”, dem mitfinanzierenden Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien. Die dabei neu gewonnenen Kontakte sollen möglichst über die Dauer des Projekts bestehen bleiben.

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