Salzburg24.at » Flachgau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 05 May 2016 04:47:27 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Servus TV bleibt bestehen: So reagiert das Netz http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312#comments Wed, 04 May 2016 16:40:32 +0000 http://4712312

Die Reaktionen im Netz reichten von Zuspruch und „Daumen hoch“ bis hin zu „Marketing-Aktion“ oder „Kasperltheater“. Auch einige ganz witzige Postings haben wir beim Stöbern durchs Netz gefunden.

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Gewerkschaft zu Servus TV: “Nie in innere Angelegenheiten eingemischt” http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272 http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272#comments Wed, 04 May 2016 16:00:20 +0000 http://4712272
Forcher betonte, dass sich die GPA-djp nie in die inneren Angelegenheiten des Senders eingemischt habe. Die Entscheidung, ob Mitarbeiter ihre innerbetrieblichen Mitwirkungsrechte wahrnehmen wollen, obliege ausschließlich ihnen selbst. “Diesbezüglich werden wir alle Entscheidungen akzeptieren.”

Servus-TV-Mitarbeiter dachten über Betriebsrat nach

Die Gewerkschaft sei darüber informiert, dass es bei Servus TV Mitarbeiter gegeben habe, die eine Betriebsratswahl angedacht haben, erklärte Forcher im APA-Gespräch. “Es hat aber keine Einberufung für eine Betriebsversammlung gegeben. Es haben nur einige darüber nachgedacht, ob das sinnvoll wäre oder nicht.”

Gewerkschaft: “Wir mischen uns nirgendwo ein”

Das anonyme Rund-Mail sei auch nicht von der Gewerkschaft gekommen. “Wir mischen uns von außen nirgendwo ein. Wir unterstützen nur jene, die Unterstützung suchen.” Es sei bei Servus TV definitiv kein Wahlverfahren eingeleitet und auch nicht vorbereitet worden. “Es hat nur eine Diskussion unter einigen Mitarbeitern stattgefunden”, sagte Forcher.

(APA)

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Servus TV bleibt bestehen – Kündigungen zurückgenommen! http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen---kuendigungen-zurueckgenommen/4712174 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen---kuendigungen-zurueckgenommen/4712174#comments Wed, 04 May 2016 14:43:02 +0000 http://4712174


Mittwochnachmittag habe sich Red Bull mit den Arbeitnehmerorganisationen zusammengesetzt, und es sei ein “konstruktives Gespräch” gewesen. “Nicht überraschend für einen Betrieb, der für seine hohen sozialen Standards bekannt ist, lehnt die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter einen Betriebsrat ab”, hielt der Konzern fest. Und “im Gespräch mit AK und ÖGB wurde diese Haltung der Belegschaft respektiert und damit bestehende Vorbehalte beseitigt”. Somit sei auch die “Fortsetzung der partei-politischen unabhängigen Linie” von “allen Beteiligten begrüßt” worden und stehe einer Fortführung des Senders nichts im Weg.


Red Bull verkündete Aus von Servus TV

Erst am Dienstag hatte die angekündigte Einstellung von Servus TV für Entsetzen in der Branche gesorgt. Die Kündigung von 264 Mitarbeitern stand im Raum. Spekulationen, dass eine versuchte Betriebsratsgründung der Anlass war, wurden von Mateschitz bestätigt: Es habe eine entsprechende Initiative per anonymem Mail, “unterstützt von Gewerkschaft und Arbeiterkammer”, gegeben. Das widerspreche dem Prinzip der Unbeeinflussbarkeit und Eigenständigkeit des Senders, das durch eine solche Betriebsratsgründung “nachhaltig beschädigt” worden wäre, so der Red-Bull-Boss.

Über 200 Mitarbeiter unterschrieben dann einen Offenen Brief, in dem sie sich gegen einen Betriebsrat aussprachen. “Die anonyme Umfrage über die mögliche Gründung eines Betriebsrates unterstützen wir – und das ist die überwältigende Mehrheit aller Mitarbeiter von ServusTV – ausdrücklich nicht”, hieß es darin. “Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat.”

(APA)

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Stöckl fordert Maßnahmen gegen Ärztemangel http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147 http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147#comments Wed, 04 May 2016 14:28:26 +0000 http://4712147
Es sei immer schwieriger, niedergelassene Ärzte zu finden, die auch in den ländlichen Region arbeiten, erklärte Gesundheitsreferent Stöckl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Um das Interesse für den Beruf des praktischen Arztes zu fördern, sollte die Allgemeinmedizin ein Kernelement der universitären Ausbildung sein. “Es bedarf auch spezieller Lehrpläne in den Krankenhäusern.” Zudem müsse die Ausbildung in Lehrpraxen im klinisch-praktischen Jahr forciert werden. Die Landesgesundheitskonferenz habe die Gesundheitsministerin ersucht, unter Einbindung der Länder und Sozialversicherungsträger ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen den Nachbesetzungsmangel umzusetzen.

Mehr Prestige für Allgemeinmedizin

“Das Fach Allgemeinmedizin muss an Prestige gewinnen. Es muss klar sein, dass der praktische Arzt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Versorgung spielt”, betonte Stöckl. Er verwies auf das im Jahr 2012 gegründete Projekt “Salzburger Initiative Allgemeinmedizin“, das Seminare, Mentoring und Lehrpraxis umfasst. Zehn bis zwölf Personen pro Jahr würden mit der Ausbildung beginnen. Doch es sollten mindestens 19 sein, “eigentlich bräuchten wir noch mehr”, sagte Stöckl. In Kärnten sollten im Jahr 20 Mediziner mit der Ausbildung beginnen, ergänzte Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ).

Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ ©

Hälfte der Ärzte hat Wahlpraxis

Um jungen Ärzten den Beruf des Allgemeinmediziners schmackhaft zu machen, müssten die Sozialversicherungsträger mit der Ärztekammer entsprechende Verträge ausarbeiten, damit das nicht nur ein Halbtagsjob ist, sagte Prettner. Stöckl meinte, bereits die Hälfte der niedergelassenen Ärzte hätte eine Wahlpraxis, “da muss nachgebessert werden”.

Neue Versorgungshäuser schaffen

Ziel der Gesundheitsreform sei auch, neue Versorgungszentren mit “Best Point of Service” zu schaffen, mit Öffnungszeiten von zwölf Stunden, damit die Patienten nicht in die Krankenhäuser gehen müssen, erklärte Prettner. Der Bund müsse dafür die gesetzlichen Grundlagen liefern. Weiters wünschen sich die Gesundheitsreferenten mehr finanzielle Mittel für den gynäkologischen Bereich und für Patienten mit seltenen Krankheiten. Dafür sei ein zweistelliger Millionenbetrag erforderlich, sagte Prettner. Generell peilten die Gesundheitsreferenten das Ziel an, in den Entscheidungen noch effizienter und schneller zu werden, damit die Bevölkerung deren Umsetzung rasch zu spüren bekomme.

Notärztliche Versorgung rund um die Uhr sehr schwierig

Stöckl ging noch auf den Notärzte-Mangel ein. In den vergangenen Jahren sei es sehr schwer geworden, eine notärztliche Versorgung rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Derzeit könnten Fachärzte die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung eines Notarztes in der Regel nach Absolvierung einer sechsjährigen Ausbildung erwerben. “Dadurch entsteht beim Nachwuchs eine massive Lücke.” Vor allem in den ländlichen Regionen sei eine flächendeckende Notarztversorgung gefährdet. Man erwarte vom Gesundheitsministerium eine Lösung, wie die notärztliche Ausbildung an die neue Ärzte-Ausbildung anzupassen ist. Generell hielt Stöckl fest, dass die Kosten im Gesundheitsbereich nicht explosionsartig in die Höhe schnellen dürften. Eine jährliche Steigerungsrate von 3,6 Prozent wolle man einhalten.

(APA)

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Brandalarm in Grödig: Ehemalige Tischlerei in Flammen http://www.salzburg24.at/brandalarm-in-groedig-ehemalige-tischlerei-in-flammen/4712021 http://www.salzburg24.at/brandalarm-in-groedig-ehemalige-tischlerei-in-flammen/4712021#comments Wed, 04 May 2016 12:37:47 +0000 http://4712021

Bereits nach zehn Minuten hieß es “Brand aus”, mehrere aus dem Umland hinzugezogene Feuerwehren konnten wieder abrücken. Allerdings waren die Einsatzkräfte aus Grödig noch mit Aufräum- und Reinigungsarbeiten beschäftigt. Den Brand ausgelöst haben dürften sprühende Funken einer Flex. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, über die Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine Informationen vor.

(APA)

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Asylwerber (16) in St. Gilgen schwer verletzt http://www.salzburg24.at/asylwerber-16-in-st-gilgen-schwer-verletzt/4712002 http://www.salzburg24.at/asylwerber-16-in-st-gilgen-schwer-verletzt/4712002#comments Wed, 04 May 2016 12:22:27 +0000 http://4712002

Die beiden Asylwerber (15 und 16 Jahre) aus Syrien sind am Montag in ihrer Unterkunft in St. Gilgen in Streit geraten. Ein 16-jähriger Syrer wollte den Streit schlichten, berichtet die Polizei am Mittwoch. Daraufhin wurde ihm mit einem Holzstück der Unterarm gebrochen. Die beiden Jugendlichen werden angezeigt.

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Arbeitsweg: Drei Tote und 700 Verletzte in Salzburg http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962 http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962#comments Wed, 04 May 2016 12:20:32 +0000 http://4711962

43 Menschen kamen im Vorjahr bei einem Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben, drei davon am Weg zur Arbeit. “Im Vergleich zu Freizeitfahrten ist die Verkehrssicherheit am Arbeitsweg höher”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Immerhin etwa ein Viertel der Fahrten in Salzburg ist ein Arbeitsweg. Österreichweit kamen 37 Menschen bei Verkehrsunfällen am Arbeitsweg ums Leben, die meisten in Niederösterreich (13. Nur in Vorarlberg gab es keinen tödlichen Verkehrsunfall am Arbeitsweg.

Zusätzlich wurden in Salzburg 699 Personen bei einem Verkehrsunfall am Arbeitsweg verletzt, macht der VCÖ aufmerksam. Österreichweit wurden 7.037 Personen verletzt.

VCÖ fordert besseres Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen

Das Unfallrisiko ist mit dem Pkw um ein Vielfaches höher als mit Bahn oder Bus. Der VCÖ spricht sich daher für mehr Bahn- und Busverbindungen aus, insbesondere auch abseits der klassischen Pendlerzeiten. “Die Arbeitszeiten werden flexibler, zusätzlich nimmt die Zahl der Teilzeitjobs stark zu. Es braucht daher auch tagsüber sowie späteren Abend und am Wochenende ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Radwege ausbauen

Zudem ist die weitere Verbesserung der Radfahr-Infrastruktur für die Verkehrssicherheit sehr wichtig. In ländlichen Regionen erhöhen Radwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet die Verkehrssicherheit. Für den Ballungsraum Stadt Salzburg sind Fahrrad-Highways gut geeignet, damit Beschäftigte aus dem Umland sicher, staufrei und umweltfreundlich in die Stadt fahren können. Immerhin vier von zehn Arbeitswegen  im Land Salzburg sind kürzer als fünf Kilometer und sechs von zehn Arbeitswegen kürzer als zehn Kilometer, informiert der VCÖ.

Auch Unternehmen können beitragen

“Das Ziel kann nur lauten, kein Beschäftigter kommt am Arbeitsweg bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Auch Betriebe und Unternehmen können dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Deshalb sind beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis auch Projekte von Betrieben und Unternehmen gesucht, die es ihren Beschäftigten erleichtern sicher und umweltfreundlich zur Arbeit zu kommen”, ruft VCÖ-Experte Gansterer zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis auf. Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg wird in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt. Einreichfrist ist der 5. Juni 2016. Informationen und Einreichunterlagen gibt es unter www.vcoe.at sowie beim VCÖ unter (01) 8932697.

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Flachgau ist blitzreichste Region Östereichs http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782 http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782#comments Wed, 04 May 2016 10:43:47 +0000 http://4711782

Vor allem der 13. April sorgte mit zahlreichen Gewittern entlang der Alpennordseite für den Löwenanteil der Blitzentladungen. Mit einer Blitzdichte von 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer war die Umgebung der Stadt Salzburg insgesamt die gewitterreichste Region Österreichs. Der stärkste Blitz wurde in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich gemessen.

21.669 Blitze über Österreich

Der April eröffnete mit österreichweit exakt 21.669 Blitzen die Gewittersaison 2016. Vor allem in einem Streifen vom Flachgau ostwärts entlang der Alpennordseite bis ins Wiener Becken und Marchfeld blitzte es besonders häufig. Vergleichsweise ruhig war es hingegen von Vorarlberg bis nach Kärnten und die Steiermark. „Insgesamt registrierte das Blitzmesssystem an 16 Tagen Blitzentladungen“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. „Der mit Abstand blitzreichste Tag war der 13. April mit fast 16.000 Entladungen.“

Oberösterreich und Flachgau an der Spitze

Mit in Summe rund 6.200 Blitzen und einer Blitzdichte von 0,51 Blitzen pro Quadratkilometer führt Oberösterreich das Bundesländer-Ranking vor Niederösterreich mit rund 5.500 Entladungen an. In Wien registrierte das System nur 35 Entladungen und nur 7 Blitze zuckten in Vorarlberg vom Himmel.

Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET ©

2,2 Blitze pro Quadratkilometer im Flachgau

Im Flachgau war im April mit einer Blitzdichte von knapp 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer die blitzreichste Region Österreichs. „Im Vergleich zum Sommer ist das ein geringer Wert“, so Lukas. „Die Gegend um Graz beispielsweise erreicht oftmals sogar Blitzdichten von deutlich mehr als 20 Blitzen pro Quadratkilometer.“ Die Blitzdichte hat übrigens den Vorteil, dass sie unabhängig von der Größe einer Region ist. Dieser Wert ist somit für den direkten Vergleich realistischer.

Deutlich ruhiger verlief der April 2015. Damals wurden nur rund 5.400 Entladungen registriert. „Damit gab es in diesem Jahr allein in Oberösterreich mehr Blitze als im April des Vorjahres in ganz Österreich“, so der Experte.

Elektrische Ladung

Wenn man über Blitze spricht, dann ist immer auch deren Intensität interessant. Diese wird über die sogenannte Stromstärke in der Einheit Ampere angegeben. Im April wurde der stärkste Blitz in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich mit einer Stromstärke von 256,3 Kiloampere (kA) registriert. „Im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose (16 A) lieferte dieser Blitz für einen kurzen Zeitraum somit fast die 16.000-fache Stromstärke,“ sagt Lukas.

Die Messung von Blitzen

Das UBIMET-Blitzmessnetzsystem powered by nowcast beruht auf der Erfassung elektromagnetischer Wellen, die von den Blitzen ausgesendet werden. „Jeder Blitz wird von mehreren Sensoren erfasst und so der Ort, die Zeit und die Stärke des Blitzes bestimmt“, sagt der Meteorologe. „Selbst schwache Blitze können mit dieser patentierten 3-D-Technologie gemessen werden.“

Blitze nach Bundesland (Anzahl und Blitzdichte)

Oberösterreich     6.157             0,51 Blitze/km²

Niederösterreich   5.512             0,29 Blitze/km²

Steiermark          4.030              0,25 Blitze/km²

Salzburg              3.135             0,44 Blitze/km²

Burgenland           973                0,25 Blitze/km²

Kärnten                950                0,10 Blitze/km²

Tirol                     900                0,07 Blitze/km²

Wien                    35                 0,08 Blitze/km²

Vorarlberg              7                 0,00 Blitze/km²

Österreich Gesamt 21.699          0,26 Blitze/km²

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Wetter: Auf regnerischen Mittwoch folgt sonniges langes Wochenende http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474 http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474#comments Wed, 04 May 2016 08:22:16 +0000 http://4711474

Gute Nachrichten für Ausflügler: Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwartet in der Prognose vom Dienstag für das lange Wochenende freundliches Wetter mit Temperaturen bis zu 20 Grad. Dabei ist es auch einigermaßen sonnig, besonders von Salzburg westwärts. Im Bergland und im Osten ziehen stellenweise auch Regenschauer durch.

Der starke Regen in Teilen von Kärnten und der Steiermark ist vorbei. Von Sonntag bis Dienstag regnete es an der Wetterstation der ZAMG in Preitenegg (K) 118 Millimeter, in Deutschlandsberg (ST) 87 Millimeter und Bad Eisenkappel (K) 84 Millimeter. Der Hydrologische Dienst registrierte an seinen Messstationen im Grenzgebiet von Unterkärnten zur südlichen Steiermark vereinzelt sogar noch höhere Regenmengen: Koralpe 179 Millimeter, Salzstiegel 141 und Soboth 126 Millimeter. Zum Vergleich: In einem durchschnittlichen Mai regnet es in Graz und in Klagenfurt im gesamten Monat 80 Millimeter.

Mittwoch: Viel Regen nördlich der Alpen

Am Mittwoch regnet es im Großteil Österreichs aber noch zeitweise, am häufigsten an der Nordseite der Alpen, im Gebiet vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zum Wienerwald. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.000 Meter. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, und hier kann auch länger die Sonne hervorkommen. Die Nachmittagstemperaturen liegen am Mittwoch je nach Regen und Sonne zwischen acht und 16 Grad. Der Wind ist lebhaft bis kräftig.

Pünktlich zum Wochenende kommt die Sonne

Von Donnerstag bis Sonntag ist es dann relativ mild, mit Höchstwerten größtenteils um 20 Grad. Das lange Wochenende bringt auch überall in Österreich einige Sonnenstunden. Am längsten zeigt sich die Sonne in der Westhälfte Österreichs. In der Osthälfte ziehen auch dichtere Wolken und vereinzelte Regenschauer durch.

Auch der Feiertagsverkehr sollte sich in Grenzen halten. Beim ÖAMTC rechnete man mit Ausflugsverkehr, aber nicht mit größeren Reisewellen. Anders sieht allerdings die Prognose der Asfinag aus. Inwieweit die Grenzkontrollen zu Verzögerungen führen, war noch nicht absehbar. Nach Deutschland und Italien könnte es sich bei höheren Verkehrsaufkommen und strengeren Kontrollen stauen. Auch bei der Rückreise von Ungarn nach Österreich könnte es bei Nickelsdorf unter Umständen länger dauern.

Freundliches Wetter auch in Urlaubsdestinationen

Die beliebten Reisedestinationen im nahen Ausland geben sich ebenfalls freundlich: Das lange Wochenende bringt in vielen Regionen Europas überwiegend sonniges und relativ warmes Wetter. So scheint an der Oberen Adria von Donnerstag bis Sonntag oft die Sonne. In Venedig beispielsweise hat es in der Früh um die 14 und an den Nachmittagen um die 21 Grad. Die Wassertemperatur der Oberen Adria liegt bei 15 Grad.

Freundliches Wetter ist in den nächsten Tagen auch in London, Paris und Rom zu erwarten, mit Temperaturen in der Früh um zehn und am Nachmittag knapp über 20 Grad. Wechselhaft ist es dagegen größtenteils auf der Iberischen Halbinsel. Hier hat es am Mittwoch noch bis zu 30 Grad. Von Donnerstag bis Sonntag liegen die Höchstwerte dann bei 20 Grad und die Sonne wechselt mit dichten Wolken und Regenschauern.

(APA)

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Henndorf: 27-Jähriger will legal Cannabis angepflanzt haben http://www.salzburg24.at/henndorf-27-jaehriger-will-legal-cannabis-angepflanzt-haben/4711334 http://www.salzburg24.at/henndorf-27-jaehriger-will-legal-cannabis-angepflanzt-haben/4711334#comments Wed, 04 May 2016 06:56:00 +0000 http://4711334

In Salzburg sorgt ein Jungunternehmer weiter für Aufregung. Nachdem der 27-Jährige in Henndorf (Flachgau) zuletzt in einem Schaufenster 50 Cannabisstauden zum Verkauf angeboten hat, nahm die Polizei nun auch sein Wohnhaus in der gleichen Straße unter die Lupe und stieß auf 270 weitere Cannabispflanzen. Der Mann betonte allerdings, dass alles legal sei. Er wollte einen Laden für Heil- und Kulturpflanzen eröffnen.

27-Jähriger beteuert: Pflanzen legal

Wie der Einheimische – er bezeichnete sich selbst als leidenschaftlichen Gärtner – erklärte, dürfe man die weiblichen Pflanzen verkaufen, solange sie nicht blühen. Allerdings stellten die Beamten bei der Hausdurchsuchung teilweise getrocknete Cannabisstängel und rund 50 Gramm Cannabiskraut sicher. Außerdem sollen unter den in der Auslage um jeweils 25 Euro angebotenen Pflanzen auch blühende Exemplare gewesen sein.

Zuchtanlage in Henndorf über drei Stockwerke

Die Zuchtanlagen waren auf zwei Wohnungen im ersten und zweiten Stock des angemieteten Gebäudes, aber auch im Erdgeschoß untergebracht. Sämtliche Pflanzen im Haus wurden am Dienstag über eine gerichtliche Anordnung abgenommen. Sie sollen nun in der Kriminalpolizeilichen Untersuchungsstelle auf ihren THC-Gehalt untersucht werden. Weil sie zuvor noch getrocknet werden müssen, dürfte der Vorgang noch einige Wochen dauern. Neben dem 27-jährigen Unternehmer wird die Polizei nach Abschluss der Ermittlungen auch zwei weitere Einheimische (27 und 57 Jahre alt) anzeigen.

(APA)

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Verlängertes Wochenende und GTI-Treffen sorgen für starken Reiseverkehr http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303 http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303#comments Wed, 04 May 2016 06:06:21 +0000 http://4711303

Das verlängerte Wochenende um Christi Himmelfahrt am Donnerstag zählt zu den stärksten Reisewochenenden des Jahres. „Wir rechnen bereits ab Mittwoch damit, dass der Verkehr Richtung Süden und Osten aus den Ballungsräumen stark zunimmt“, sagte Christian Ebner, Leiter des ASFINAG Verkehrsmanagements, in einer Aussendung. „Vor allem in Oberösterreich kann die Reisewelle schon früh einsetzen. Denn der Mittwoch ist Florianitag – ein Landesfeiertag an dem die Schulen außerdem geschlossen bleiben“, meinte Ebner weiter.

A10: Tauernautobahn einer der heißen Verkehrspunkte

Die zu erwartenden neuralgischen Punkte sind am Reisewochenende auf jeden Fall die Tunnelbaustellen Kroislerwand und Oswaldiberg auf der A 10 Tauern Autobahn. Die ASFINAG rechnet jedoch auch auf weiteren Routen mit sehr starkem Verkehr, wie der Ost-West-Route A 1 West-, A 8 Innkreis- sowie A 25 Welser Autobahn und A 4 Ost Autobahn und der Süd-Route A 10 Tauern-, A 9 Pyhrn-, A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn.

Weitere Punkte mit hohem Staurisiko im Reiseverkehr sind neben den Grenzbereichen wieder der Knoten Salzburg A 1/A 10, der Knoten Linz A 1/A 7 und der zweistreifige Bereich der A 1 bei Pöchlarn in Niederösterreich. Am Freitagvormittag – 6. Mai – ist zusätzlich vor allem auf der A 12 und der A 13 mit viel Lkw-Verkehr zu rechnen.

GTI-Treffen sorgt für reichlich Verkehr

Bereits zum 35. Mal findet heuer ab Mittwoch bis inklusive Samstag das GTI Treffen am Wörthersee in Kärnten statt. Sowohl bei der An- und Abreise, als auch während des Treffens ist das Verkehrsaufkommen rund um die Veranstaltungsbereiche und auch auf der A 2 Süd Autobahn – erhöht.

In Wien geht wiederholt der Wings4Life Lauf über die Bühne. Aus diesem Grund bleibt am Sonntag die Abfahrt zur Stadionbrücke Richtung Zentrum von der A 4 Ost Autobahn gesperrt.

Rastplätze: Putztrupps via NFC anfordern

Starke Reisewellen bedeuten auch Hochbetrieb auf ASFINAG Rastplätzen. Verschmutzte Toiletten oder zuviel Müll sind dabei ein Ärgernis für alle Verkehrsteilnehmer. Das will die ASFINAG verhindern und setzt dabei erstmalig in Österreich auf die NFC-Technologie („Near Field Communication“), die Kunden Feedback via Handy ermöglicht. Die Funktionsweise ist einfach: Auf den Glaswänden beim Zugang zu den Sanitäranlagen gibt es mehrere „smarte“ Service-Check-Plakate. Die Bewertung erfolgt direkt am intelligenten Poster: NFC im Handy aktivieren, auf den markierten Bereich halten und schon ist das Feedback völlig anonym gezählt. Der jeweils zuständige Autobahnmeister kann dann etwa mit dem Entsenden eines Putztrupps sofort auf negative Bewertungen reagieren.

 

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Servus TV: Gewerkschaft ist “entsetzt” über Mateschitz-Aussagen http://www.salzburg24.at/servus-tv-gewerkschaft-ist-entsetzt-ueber-mateschitz-aussagen/4711263 http://www.salzburg24.at/servus-tv-gewerkschaft-ist-entsetzt-ueber-mateschitz-aussagen/4711263#comments Wed, 04 May 2016 05:29:51 +0000 http://4711263

Gewerkschaft und Arbeiterkammer haben am Dienstagabend “fassungslos und entsetzt” auf die Aussagen von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz zum Ende von Servus TV reagiert. “Die jetzt an den Tag gelegte Haltung ist eines Herrn Mateschitz nicht würdig”, erklärte Gerald Forcher, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg. “Wir leben in Österreich und nicht auf irgendeiner Bananenrepublik.”

Gegen Betriebsrat? AK-Chef Pichler platzt der Kragen

“Was soll an der Vorgehensweise über Betriebsratswahlen nachzudenken nicht dienlich sein?”, fragt AK-Präsident Siegfried Pichler in der gemeinsamen Aussendung mit Forcher. Ihm platze der Kragen, wenn so über die betriebliche Mitbestimmung gedacht werde. Sich gewerkschaftlich zu organisieren sei ein Grundrecht.

Mateschitz hatte zuvor bestätigt, dass Initiativen zur Gründung eines Betriebsrats mit dem Aus des Senders zusammenhängen. “Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung in der aktuellen Situation nicht gerade dienlich war, ist evident”, erklärte er in einem Statement gegenüber der APA.

Weitsichtiger und besonnener Mateschitz?

Die beiden Arbeitnehmervertreter Forcher und Pichler stärken Mateschitz – und somit dem wichtigen Salzburger Arbeitgeber Red Bull – allerdings auch den Rücken. “Wir haben Herrn Mateschitz bislang als sehr verantwortungsvollen und ehrbaren Unternehmer geschätzt, der sich auch seiner sozialen Verantwortung stets bewusst war.” Der laut “Forbes” reichste Österreicher sei für seine Weitsichtigkeit und besonnene Entscheidungen bekannt.

AK und GPA: Wahrer Grund für Servus-TV-Aus nicht Betriebsrat

Dass Servus TV seinen Betrieb einstellt, sei auf die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zurückzuführen, sind AK und GPA überzeugt. “Das ist der wahre Grund für das Aus bei Servus TV, und nicht weil einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen Betriebsrat nachgedacht haben.” Den Vorwurf, dass die Betriebsratsidee von außen gesteuert worden wäre, weisen sie zurück. Eine Wahl würde aber unterstützt.

Mitarbeiter: “Verbitten uns Einmischung von außen”

Am Dienstagabend unterschrieben die Mitarbeiter von Servus TV einen offenen Brief, in dem sie die Gründung eines Betriebsrates ablehnen. “Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat”, hieß es von Mitarbeitern. Im Zuge dessen bekräftige man auch den Vorwurf, die Initiative für die Arbeitnehmervertretung sei von außerhalb gekommen.  “Darüber hinaus verbitten wir uns ausdrücklich jedwede (auch gewerkschaftliche) Einmischung und Stellungnahme von außen”, hieß es weiterhin.

Der Salzburger Getränkekonzern Red Bull mit über zehntausend Mitarbeitern weltweit und Firmensitz in Fuschl am See selbst hat ebenso wie das Red Bull Media House keinen Betriebsrat, wie Forcher gegenüber der APA bestätigte.

(APA)

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Elsbethen: Mann von Zwischendecke getroffen http://www.salzburg24.at/elsbethen-mann-von-zwischendecke-getroffen/4711231 http://www.salzburg24.at/elsbethen-mann-von-zwischendecke-getroffen/4711231#comments Wed, 04 May 2016 04:14:42 +0000 http://4711231

Ein 25-jähriger Arbeiter zog sich am Dienstagnachmittag in Elsbethen schwere Verletzungen zu. Bei Bauarbeiten löste sich plötzlich eine Zwischendecke von der Hauptdecke. Diese stürzte daraufhin aus etwa drei Metern Höhe auf den darunter stehenden Mann, wie die Polizei berichtete.

Arbeiter in Elsbethen schwer verletzt

Der Arbeiter erlitt schwere Verletzungen im Bereich des Beckens und am Oberschenkel. Das Rote Kreuz brachte ihn in das Unfallkrankenhaus Salzburg.

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Servus TV: Mitarbeiter unterschreiben gegen Betriebsratsgründung http://www.salzburg24.at/servus-tv-mitarbeiter-unterschreiben-gegen-betriebsratsgruendung/4711105 http://www.salzburg24.at/servus-tv-mitarbeiter-unterschreiben-gegen-betriebsratsgruendung/4711105#comments Tue, 03 May 2016 17:42:43 +0000 http://4711105

Über 200 Mitarbeiter des vor dem Aus stehenden Fernsehsenders Servus TV haben einen Offenen Brief unterschrieben, in dem sie sich gegen einen Betriebsrat aussprechen. “Die anonyme Umfrage über die mögliche Gründung eines Betriebsrates unterstützen wir – und das ist die überwältigende Mehrheit aller Mitarbeiter von ServusTV – ausdrücklich nicht”, heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben.

Servus-TV-Mitarbeiter: “Wollen und brauchen keinen Betriebsrat”

“Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat”, halten die Mitarbeiter fest. “Darüber hinaus verbitten wir uns ausdrücklich jedwede (auch gewerkschaftliche) Einmischung und Stellungnahme von außen.” Ihnen sei kein Unternehmen bekannt, das einen derart sozialen und loyalen Umgang mit seinen Mitarbeitern pflegt, wie Servus TV bzw. Red Bull.” Es gebe zudem mehrere Hinweise, dass die anonyme Initiative womöglich von außerhalb des Unternehmens angestoßen wurde.

Mitarbeiter geben sich in offenen Brief schockiert

“Es ist ein Schock” schreiben die Mitarbeiter zu der auch für sie überraschenden Entscheidung zum Ende des Senders Servus TV. “Sieben Jahre lang hatten wir die Gelegenheit an einer Vision von einem anderen Fernsehen mit zu bauen, das es so nirgendwo gibt und damit einzigartig ist. Ein Programm mit Anspruch, positiver Grundhaltung und politischer Unabhängigkeit. Weit weg von Trash und bad news.”

(APA)

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Aus für Servus TV: Mateschitz bestätigt Zusammenhang mit Betriebsratsinitiative http://www.salzburg24.at/aus-fuer-servus-tv-mateschitz-bestaetigt-zusammenhang-mit-betriebsratsinitiative/4710952 http://www.salzburg24.at/aus-fuer-servus-tv-mateschitz-bestaetigt-zusammenhang-mit-betriebsratsinitiative/4710952#comments Tue, 03 May 2016 14:21:36 +0000 http://4710952
So richtig klar ist derzeit indes nicht, wer eigentlich einen Betriebsrat gründen wollte. Zu hören war von einem Rund-Mail, in dem eine Abstimmung darüber vorschlagen worden sei. Dieses sei von einer externen Mail-Adresse gekommen und habe Mateschitz empört.

Servus TV: Mateschitz stößt sich an Idee für Betriebsrat

In seiner Stellungnahme sprach Mateschitz nun davon, dass der Betriebsrat “anonym, unterstützt von Gewerkschaft und Arbeiterkammer” zustande gekommen wäre. Doch “Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Unbeeinflussbarkeit insbesondere durch politische Parteien, egal welcher Richtung, war von Anfang an ein tragender Pfeiler von Servus TV”, so Mateschitz. Diese hätte eine Betriebsratsgründung auf diesem Wege “nachhaltig beschädigt”.

Servus TV hatte am Dienstag völlig überraschend bekanntgegeben, den Betrieb einzustellen. 264 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. In ersten Berichten war von 246 Personen die Rede gewesen.

(APA)

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Servus TV: Bestürzung in der Branche, Giftpfeile zwischen Wolf und Baumgartner http://www.salzburg24.at/servus-tv-bestuerzung-in-der-branche-giftpfeile-zwischen-wolf-und-baumgartner/4710851 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bestuerzung-in-der-branche-giftpfeile-zwischen-wolf-und-baumgartner/4710851#comments Tue, 03 May 2016 13:14:26 +0000 http://4710851

Armin Wolf twitterte zum Aus von Servus TV am Dienstag klare Worte. “Jedem, der sich ein wenig mit Fernsehen auskennt, war klar, dass sich ein Sender wie Servus-TV niemals kostendeckend betreibend (sic!) lässt.” Das rief sofort Felix Baumgartner auf den Plan.

Baumgartner weist Wolf auf Rechtschreibfehler hin

Der Stratosphären-Springer, der sich in letzter Zeit immer wieder politisch äußerte, kritisierte nicht nur den Rechtschreibfehler Wolfs, sondern auch den ORF im Allgemeinen. “…Servus TV erfüllte den Bildungsauftrag zur Gänze. Das wäre eigentlich die Aufgabe des ORF, doch dieser versagt dabei seit Jahren”, meinte Baumgartner auf seiner Facebook-Seite

Das war allerdings nicht alles, was Armin Wolf zu Servus TV zu sagen hatte. “Aber schade um Servus-TV. War eine tolle Bereicherung des Fernsehmarkts”, so der ZiB2-Moderator weiter.

FPÖ und Baumgartner auf einer Linie

Besonders interessant ist die Parallele zwischen der Kritik Felix Baumgartners mit jener aus der FPÖ. Der Salzburger hatte sich zuletzt immer wieder auf die Seite der Freiheitlichen geschlagen und damit auch für Aufregung gesorgt. Die FPÖ forderte in ihrer Reaktion eine Reform der TV-Finanzierung, denn Servus TV “entspricht in seiner Programmgestaltung und seinen Inhalten in weiten Teilen deutlich mehr dem Anspruch an einen öffentlich-rechtlichen Sender als der von Zwangsgebühren genährte ORF”, wie Mediensprecher Herbert Kickl in einer Aussendung schrieb.

Trauer und Bestürzung in der Medienbranche

Medienbranche und Politik haben am Dienstag gleichermaßen bestürzt das angekündigte Aus für den Privatsender Servus TV zur Kenntnis genommen. RTR-Medienchef Alfred Grinschgl sprach von einem Verlust, der Verband Österreichischer Privatsender sah ein “Alarmsignal” für die Medienpolitik. Die Mediensprecher von SPÖ und ÖVP äußerten Bedauern, die Opposition forderte Reformen.

Grinschgl, Geschäftsführer des Fachbereichs Medien der RTR-GmbH, verlieh seiner “Bestürzung” Ausdruck. “Servus TV war ein privates Fernsehprogramm, das mit inhaltlich und technisch hochwertigen Produktionen in erheblichem Maß zum public value auf unserem TV-Markt beigetragen hat”, schrieb er in einer Aussendung. “Die Einstellung des Programms ist ein erheblicher Verlust für die österreichische Medienlandschaft. Wir denken dabei aber auch an die vielen Mitarbeiter, die sich mit Herzblut für das Programm eingesetzt haben.”

Ernst Swoboda, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Österreichischer Privatsender (VÖP), reagierte “schockiert” und betonte, dass die derzeitigen Rahmenbedingungen “massiv die Entwicklung eines wirtschaftlich tragbaren, privaten Rundfunkmarkts” behinderten. Der Sender habe “hochqualitative, teilweise öffentlich-rechtliche Inhalte privat finanzieren” müssen, und sein Ende sei nun die “bittere Konsequenz” einer Medienpolitik, die den ORF zugleich “mit Gebühren Kommerz‐TV” betreiben lasse.

“Wirklich bedauerlich” findet SPÖ-Mediensprecher Josef Cap die angekündigte Einstellung. Die Fernsehmacher hätten sich “wirklich bemüht” und einen “gut gemachten Kanal” produziert, sagte er im APA-Gespräch. Nun würden “hoch qualifizierte Mitarbeiter” ihren Job verlieren und “natürlich die Breite des Angebots eingeschränkt”.

“Österreich verliert qualitätsvollen Sender”

ÖVP-Mediensprecher Peter McDonald bezeichnete das Aus für Servus TV als “sehr schade für die österreichische Medienlandschaft”, hieß es in einem Statement. “Österreich verliert damit einen Sender, der durch qualitätsvoll aufbereitete Inhalte, aber auch Nischenprogramme eine große Bereicherung dargestellt hat.”

Auch NEOS-Mediensprecher Niko Alm findet, die Servus-Einstellung sei Anlass, über die Gebühren nachzudenken. Er sei “natürlich nicht erfreut, wenn ein privater Anbieter von öffentlich-rechtlichen Inhalten, ein Medium weniger im Markt angiert”, meinte er auf APA-Anfrage. “Das zeigt einmal mehr, dass man darüber nachdenken muss, ob man nicht die Förderung öffentlich-rechtlicher journalistischer Inhaltsproduktion anders aufstellt als auf einen Öffentlich-Rechtlichen zu konzentrieren.” Das Team Stronach forderte in Person von Mediensprecher Christoph Hagen ebenfalls ein “Umdenken” bei der ORF-Finanzierung.

“Servus TV hat sich am heimischen Fernsehmarkt etabliert”

Medienminister Josef Ostermayer (SPÖ) hat die bevorstehende Schließung von ServusTV als “schmerzhaft” bezeichnet. Er sei “betroffen” ob dieser “Schwächung des dualen Rundfunksystems”, erklärte er am Dienstag in einer Aussendung. Der Grüne Mediensprecher Dieter Brosz forderte eine Diskussion über die Förderung von öffentlich-rechtlichem Content.

Ostermayer zeigte sich bestürzt: “Servus TV hat sich in den letzten Jahren am heimischen Fernsehmarkt etabliert und die Medienlandschaft in Österreich mit seinen vielfältigen Sendeformaten bereichert.” Die Einstellung schwäche den dualen Markt und koste viele Mitarbeiter den Job, die “mit viel Engagement und Einsatz der Arbeit für ihren Sender nachgegangen sind”. Zugleich verwies der Minister auf bestehende “Maßnahmen wie die Privatrundfunk-Förderung”, mit der man die Sender zu stärken suche.

Offensichtlich nicht ausreichend, meinen die Grünen. Ihr Mediensprecher Dieter Brosz sieht nun als belegt, “wie dringend es auch für öffentlich-rechtliche Inhalte bei Privaten bessere Förderung braucht”. Servus TV habe die Latte hoch gelegt, “am Programm konnte man den hohen Qualitätsanspruch bemerken”.

(SALZBURG24/APA)

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So stark stiegen Häuserpreise in 2015 http://www.salzburg24.at/so-stark-stiegen-haeuserpreise-in-2015/4710748 http://www.salzburg24.at/so-stark-stiegen-haeuserpreise-in-2015/4710748#comments Tue, 03 May 2016 12:38:39 +0000 http://4710748

In den Verkauf von Einfamilienhäusern und deren Preise ist im abgelaufenen Jahr Schwung gekommen: Die Objekte verteuerten sich in sämtlichen Bundesländern – am geringsten in der Steiermark, am stärksten im Burgenland und in Salzburg. Der österreichweite Durchschnittspreis legte im Jahresabstand um 5,7 Prozent zu und lag erstmals über 200.000 Euro, geht aus dem aktuellen Remax-ImmoSpiegel hervor.

Stadt Salzburg: 500.000 Euro für Einfamilienhäuser

Das teuerste Pflaster war einmal mehr Kitzbühel, wo ein Haus im Schnitt mittlerweile 1,1 Mio. Euro kostet. Für ein Viertel der Immobilien sind dort sogar jeweils mehr als 1,8 Mio. Euro zu berappen. Bei den Großstädten sind die Preise in Innsbruck mit typischerweise 703.915 Euro für ein Einfamilienhaus am höchsten – dahinter folgen Salzburg mit durchschnittlich 500.812 Euro und Wien mit 443.580 Euro.

Starke Verkäufe lassen Preise ansteigen

“Einem weitestgehend guten Angebot stand 2015 eine steigende Nachfrage von Eigennutzern mit dem notwendigen Eigenkapital gegenüber”, berichtete Remax-Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. In den Jahren davor sei der Einfamilienhäuser-Markt im Vergleich zu den Eigentumswohnungen “wesentlich ruhiger und konstanter” gewesen.

Im Vorjahr legte die Zahl der Verkäufe aber um fast 15 Prozent auf 11.512 Transaktionen zu, wie ein Blick auf die entsprechenden Verbücherungen im Amtlichen Grundbuch zeigt. Der Gesamtwert der hierzulande gehandelten Einfamilienhäuser erreichte 2,8 Mrd. Euro – um gut 21 Prozent mehr als im Jahr davor.

Preise steigen in Salzburg besonders stark

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich die Immobilien dabei im Burgenland (plus 10,9 Prozent auf 116.224 Euro), im Land Salzburg (plus 10,8 Prozent auf 343.285 Euro), Niederösterreich (plus 6,8 Prozent auf 171.894 Euro) und Oberösterreich (plus 6,7 Prozent auf 198.943 Euro).

Geringer als im bundesweiten Schnitt stiegen die Preise für Einfamilienhäuser in der Steiermark (plus 1,7 Prozent auf 162.602 Euro), in Wien (plus 4,1 Prozent auf 443.580 Euro), Tirol (4,9 Prozent auf 394.747 Euro), Kärnten (plus 5 Prozent auf 165.290 Euro) und Vorarlberg (plus 5,6 Prozent auf 302.940 Euro).

(APA)

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Servus TV stellt Betrieb ein: Mitarbeiter mit Tränen in den Augen http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-mitarbeiter-mit-traenen-in-den-augen/4710665 http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-mitarbeiter-mit-traenen-in-den-augen/4710665#comments Tue, 03 May 2016 11:22:01 +0000 http://4710665

Unter der Belegschaft von Servus TV hat am Dienstag große Betroffenheit geherrscht, als sie am Vormittag von Senderchef Ferdinand Wegscheider und Christopher Reindl, Geschäftsführer des Red Bull Media House, über die geplante Einstellung des Betriebs informiert wurde. “Die Leute waren geschockt”, schilderten Mitarbeiter der APA.

Mitarbeiter von Ende bei Servus TV überrascht

Auch wenn am Montag am Abend schon eine gedrückte Stimmung im “Greentower” in Wals-Siezenheim zu spüren gewesen sei, so seien doch die meisten Mitarbeiter von der traurigen Nachricht heute überrascht gewesen, hieß es. Die Rede war zuletzt von 264 Beschäftigten, die gekündigt und beim Arbeitsmarktservice gemeldet werden sollen.

Betroffene stehen vor dem Nichts

Nach der Information über die Einstellung von Servus TV sollen sich am Dienstag zwei Dutzend Betroffene vor dem Gebäude des Senders teils mit Tränen in den Augen in die Arme gefallen sein. Viele Mitarbeiter wie Redakteure, Moderatoren und Nachrichtensprecher stünden nun vor dem Nichts, einige hätten für ihren Job bei Servus TV ihre Zelte im In- und Ausland – vor allem Deutschland – abgebrochen und seien mit ihren Familien nach Salzburg gezogen, wurde erzählt. Auch zugebuchte Produktionsfirmen und Leiharbeiter stünden nun mit leeren Händen da.

Mateschitz vor zwei Wochen: Es läuft hervorragend

Erst vor rund zwei Wochen sei Red-Bull-Konzernchef Dietrich Mateschitz selbst in den Sender gekommen. Er habe mit den Mitarbeitern geredet und gemeint, alles laufe hervorragend. Heute machte auch hartnäckig das Gerücht die Runde, dass Mateschitz wegen eines Rund-Mails, das von einer externen Mail-Adresse gekommen sei, empört gewesen sei. Darin sei vorgeschlagen worden, online über die Gründung eines Betriebsrates abzustimmen – was neue, bessere Verträge zur Folge gehabt und den Konzern mehr Geld gekostet hätte.

Offenbar keine Betriebsratgründung geplant

Deshalb solle es dem Red Bull-Boss gereicht haben, berichteten Mitarbeiter. Doch es habe keine Zustimmung im Haus für die Gründung eines Betriebsrates gegeben. “Keiner hat auf das Abstimmungs-Mail positiv reagiert. Es war nie die Rede von einer Betriebsratsgründung”, sagten Mitarbeiter zur APA. Einige Betroffene würden nun die Hoffnung hegen, anderweitig im Red Bull Media House unterzukommen.

(APA)

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Merkurtransit: Seltene “Mikro-Sonnenfinsternis” am 9. Mai in Salzburg zu sehen http://www.salzburg24.at/merkurtransit-seltene-mikro-sonnenfinsternis-am-9-mai-in-salzburg-zu-sehen/4710564 http://www.salzburg24.at/merkurtransit-seltene-mikro-sonnenfinsternis-am-9-mai-in-salzburg-zu-sehen/4710564#comments Tue, 03 May 2016 10:49:43 +0000 http://4710564
Der Merkurdurchgang beginnt am 9. Mai um 13.12 Uhr (in Wien) und endet um 20.44 Uhr, allerdings geht knapp vor dem Ende bereits die Sonne unter, in Wien um 20.21 Uhr, in Bregenz um 20.42 Uhr. In diesen rund 7,5 Stunden zieht der Planet als kleiner schwarzer Punkt langsam über die Sonnenscheibe, also quasi eine “Mikro-Sonnenfinsternis”.

Schematische Darstellung Inneres Sonnensystem und Merkurtansit am 9. Mai, Factbox zu Merkur GRAFIK 0529-16, 88 x 125 mm

Seltenes Schauspiel durch Merkurtransit

Merkur benötigt nur 88 Tage, um einmal um die Sonne zu kreisen. Etwa alle 116 Tage stehen Erde, Merkur und Sonne in einer Linie. Da die Merkurbahn aber gegenüber jener der Erde um sieben Grad geneigt ist, wandert er dabei meistens nördlich oder südlich der Sonne vorbei. Nur 13 bis 14 Mal pro Jahrhundert geht es sich aus, dass Merkur direkt zwischen Erde und Sonne steht – und zwar immer im Mai oder November. Der letzte von Mitteleuropa sichtbare Merkurtransit war 2003, den nächsten gibt es am 11. November 2019.

Deutlich seltener als Merkur- sind Venusdurchgänge – zuletzt faszinierten diese in den Jahren 2004 und 2012 viele Beobachter. “Allerdings ist Merkur nur ein Drittel so groß, aber doppelt so weit von der Erde entfernt wie die Venus, deren Transit bereits an der Wahrnehmbarkeitsgrenze des menschlichen Auges lag”, erklärte Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) gegenüber der APA.

So könnt ihr die Sonnenfinsternis beobachten

Für die Beobachtung des Merkurtransits ist daher ein Feldstecher mit einer mindestens 30-fachen Vergrößerung oder ein Teleskop inklusive spezieller Sonnenfilter notwendig. Denn Merkur wird nur ein 158stel des Durchmessers der Sonnenscheibe messen bzw. 0,004 Prozent davon abdecken. “Das ist mit freiem Auge nicht wahrnehmbar”, so Pikhard.

“Auf jeden Fall müssen bei der Beobachtung spezielle Sonnenfilter verwendet werden, die im astronomischen Fachhandel erhältlich sind”, betonte der Experte. Andernfalls würden schwerste Augenschäden bis zur Erblindung drohen. Er warnt auch davor, mit einer Sonnenfinsternis-Brille und einem Fernglas das Ereignis zu beobachten – die Sonnenfilter müssten unbedingt vor den Linsen angebracht werden.

In Österreich wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, wo man den Transit unter fachkundiger Anleitung und der notwendigen Ausrüstung beobachten kann. In Wien lädt etwa die WAA ab 13.00 Uhr zur öffentlichen Beobachtung auf die Sofienalpe in Wien-Penzing, der Verein Kuffner-Sternwarte von 13.00 bis 20.00 Uhr in den Augarten beim gleichnamigen Cafe-Restaurant und das Astronomische Büro Wien ins Freiluftplanetarium Sterngarten am Georgenberg bei der Wotrubakirche in Wien-Liesing.

Spektaktel in Salzburger Sternwarte Gahberg erleben

In Graz werden beim Hauptgebäude der Uni Graz Beobachtungen mit Sonnenteleskopen und im Foyer des Hauptgebäudes ein Live-Stream vom Sonnenobservatorium auf der Kanzelhöhe geboten. In Linz bietet die Linzer Astronomische Gemeinschaft ab 12.30 Uhr Sonderführungen an der Johannes-Kepler Sternwarte. In Klagenfurt kann man an der Sternwarte von 12.00 bis 19.00 Uhr das Ereignis beobachten, in Salzburg an der Sternwarte Gahberg. Falls das Wetter nicht mitspielt, kann man das Ereignis auch im Internet mitverfolgen.

Nach Angaben des Vereins Kuffner-Sternwarte hat Johannes Kepler erstmals 1629 einen Merkurtransit berechnet, und zwar für den 7. November 1631. Wegen schlechten Wetters konnten nur vier Personen das Ereignis beobachten, darunter auch der Schweizer Johann Baptist Cysat, der den Durchgang in Innsbruck mitverfolgte. Die Beobachtungen des Merkurdurchgangs lieferten wichtige Informationen zur damals noch recht ungenau bestimmten Merkurbahn.

Hier gibt es eine Info zu den Veranstaltungen rund um die Mikrosonnenfinsternis.  Auch Webstreams des Merkurtransits gibt es.

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Martin Grubinger wird 2016/17 Artist in Residence in Zürich http://www.salzburg24.at/martin-grubinger-wird-201617-artist-in-residence-in-zuerich/4710592 http://www.salzburg24.at/martin-grubinger-wird-201617-artist-in-residence-in-zuerich/4710592#comments Tue, 03 May 2016 10:38:00 +0000 http://4710592

Am 14. September startet das Tonhalle-Orchester in die dritte Saison mit Chefdirigent Lionel Bringuier und Intendantin Ilona Schmiel. Bereits beim Eröffnungskonzert spielt Grubinger “Frozen in Time” von Avner Dorman, das er 2007 zur Uraufführung brachte. Zudem erklingt Strawinskis “Le sacre du printemps”, wie die Verantwortlichen am Dienstag mitteilten.

Grubinger macht Karriereschritt

Sein persönliches Debüt hatte Grubinger beim Tonhalle-Orchester bereits 2004 gefeiert.

Eötvös indes folgt Jörg Widmann und Esa-Pekka Salonen auf den Creative Chair des Tonhalle-Orchesters. Das Schaffen des Komponisten ist dabei in acht verschiedenen Programmen zu entdecken. Eötvös besteche durch seine unterschiedlichsten Ansätze für jedes seiner Werke und handle immer nach der Maxime, das Publikum “durch Klang zu verzaubern”, so Intendantin Schmiel.

Daneben kehrt der langjährige Chefdirigent David Zinman zum Tonhalle-Orchester mit Mahlers 6. Sinfonie zurück. Auch als Pädagoge wirkt er weiter und wird erneut einen Dirigierkurs leiten. Am Pult stehen neben Zinman in der kommenden Saison auch Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Paavo Järvi, Bernard Haitink, Christoph von Dohnanyi, Kent Nagano oder Philippe Herreweghe.

Das Konzertprogramm lässt sich nicht nur im Rahmen von diversen Angeboten in der Tonhalle vertiefen, sondern auch online mit den kurzen Audio-Intros. Die Konzertprogramme, die vorgestellt werden, sind im Saisonprogramm mit einem Kopfhörer-Symbol gekennzeichnet. Insgesamt stehen 153 Veranstaltungen auf dem Programm.

(APA)

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Red Bull Media House: Imperium im Namen der Dose http://www.salzburg24.at/red-bull-media-house-imperium-im-namen-der-dose/4710525 http://www.salzburg24.at/red-bull-media-house-imperium-im-namen-der-dose/4710525#comments Tue, 03 May 2016 10:22:54 +0000 http://4710525
Alleiniger Gesellschafter des Red Bull Media House ist der Energy Drink-Multi Red Bull, der seit Jahren immer stärker auch zur Medienmarke wurde. Unter seinem Dach hat Konzern-Chef Dietrich Mateschitz seine verschiedenen Medienbeteiligungen und -neugründungen gebündelt. Der Strauß ist bunt, exklusiv und unterscheidet sich vom Geschäftsmodell zumeist recht deutlich von herkömmlichen Medienunternehmen, in deren Revier Mateschitz wildert. Servus TV ist es seit seiner Inbetriebnahme am 1. Oktober 2009 gelungen, vom Exoten zum etablierten Qualitätssender aufzusteigen.

Das Medienangebot von Red Bull im Überblick

Neben Servus TV, dessen Einstellung am Dienstag angekündigt wurde, hält die Red Bull Media House GmbH laut Website noch zwei weitere Fernsehmarken: Die digitale Plattform Red Bull TV und den Doku-Produzenten Terra Mater Factual Studios. Im Print-Bereich setzt man mit den Formaten “The Red Bulletin”, Servus in Stadt & Land”, “Terra Mater”, dem “Seitenblicke”-Magazin, “#ICH” und “Bergwelten” auf Hochglanz-Information. Die Frequenz des “Seitenblicke Magazins” wurde erst im März von 14-tägig auf monatlich heruntergestuft.

Deutlich ausgebaut wurde in den vergangenen Jahren das App- und Online-Angebot. Zudem versucht Mateschitz mit “Red Bull Records”, “Red Bull Music Publishing” und dem “Red Bull Music Academy Radio” im Musikmarkt Fuß zu fassen.

Schwerpunkt auf Sport, Kultur und Lifestyle

Selbst bezeichnet sich das Red Bull Media House auf seiner Website als “multi-platform media company” mit dem Schwerpunkt auf Sport, Kultur und Lifestyle. Dabei wird nicht nur auf gängige Medienproduktion gesetzt, auch Inhalte werden vertrieben. Der Zielmarkt ist – wie die berühmte Dose – die ganze Welt: So ist das Männer-Lifestyle-Magazin “The Red Bulletin” mit einer Auflage von zwei Millionen Stück im Monat Zeitungen in Österreich, Frankreich, Deutschland, Irland, Mexiko, Südafrika, der Schweiz, Großbritannien, den USA und Südkorea beigelegt.

Red Bull Media House im Medienhäuser-Ranking auf Platz 16

Neben Mateschitz ist seit der Gründung am 8. August 2007 der frühere ORF-Technikdirektor Andreas Gall Geschäftsführer der Red Bull Media House GmbH. Im Dezember 2011 stieß Christopher Reindl zum Team. Einen Kurzauftritt gab es 2011 von Horst Pirker. Der ehemalige Styria-Vorstand und nunmehrige Vorstandschef der Verlagsgruppe News (VGN) schied allerdings aus familiären Gründen nach neun Monaten wieder aus.

Im Firmenbuch wird der Umsatz für das Jahr 2014 mit 51,45 Mio. Euro beziffert, im Jahr davor waren es 37,57 Mio. Euro. Beschäftigte im Konzern allein: 272 Mitarbeiter. Im österreichischen Medienhäuser-Ranking, das jährlich von “Standard”-Redakteur Harald Fidler erstellt wird, scheint das Unternehmen auf Platz 16 auf.

(APA)

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EU prüft mögliche Budget-Manipulation wegen Salzburger Finanzskandal http://www.salzburg24.at/eu-prueft-moegliche-budget-manipulation-wegen-salzburger-finanzskandal/4710486 http://www.salzburg24.at/eu-prueft-moegliche-budget-manipulation-wegen-salzburger-finanzskandal/4710486#comments Tue, 03 May 2016 10:03:55 +0000 http://4710486

Die EU-Kommission hat wegen des Salzburger Finanzskandals eine formelle Untersuchung wegen “möglicher Manipulation oder ernsthafter Nachlässigkeit” der Salzburger Budgetstatistiken eingeleitet. Wie die EU-Behörde am Dienstag in Brüssel mitteilte, kann die Kommission dem EU-Ministerrat eine Strafe für Österreich vorschlagen, wenn eine Manipulation bestätigt wird.

Falsches Defizit durch Salzburger Finanztransaktionen

Nach Angaben der Europäischen Kommission hat die Statistik Austria im April 2014 die nationalen österreichischen Schulden- und Defizitzahlen korrigiert, indem es die bisher unverzeichneten Finanztransaktionen des Landes Salzburg in der Statistik berücksichtigt hat. “Im Rahmen der Untersuchung wird nun überprüft, ob die falsche Darstellung von Österreichs nationalen Schulden- und Defizitdaten über mehrere Jahre das Ergebnis von Vorsatz oder von ernsthafter Nachlässigkeit war”, erklärte die Brüsseler Behörde. Die Einleitung einer Untersuchung sage noch nichts über das Ergebnis, auch stelle die EU-Kommission nicht generell die Genauigkeit der nationalen Statistik in Österreich infrage.

In der EU-Kommission hieß es, es gehe um die Jahre 2010 bis 2012. Im April habe Österreich die an Eurostat gemeldeten Defizitzahlen richtiggestellt, für 2012 sei eine Korrektur von 0,4 Prozentpunkten nach oben vorgenommen worden. Eurostat hatte 2014 erklärt, der Anstieg Österreichs beim Schuldenstand für 2010, 2011 und 2012 sei hauptsächlich auf die Einberechnung von bisher nicht verzeichneten Schulden auf öffentlichen Konten des Landes Salzburg zurückzuführen. Österreich hat laut Angaben von Eurostat vom April 2014 Defizite von 4,5 Prozent (2010), 2,5 Prozent (2011), 2,6 Prozent (2012) und 1,5 Prozent (2013) und Schuldenstände von 72,5 Prozent (2010), 73,1 Prozent (2011), 74,4 Prozent (2012) und 74,5 Prozent (2013) verzeichnet.

Österreich droht hohe Strafe

Nach den geltenden EU-Regeln zur Budgetüberwachung im Rahmen des sogenannten Six-Packs können EU-Staaten bei Budget-Manipulation zu Strafen verurteilt werden. Artikel 8 der entsprechenden EU-Verordnungen über die wirksame Durchsetzung der haushaltspolitischen Überwachung im Euro-Währungsgebiet sieht Sanktionen bei der Manipulation von Statistiken vor. Die Strafe kann bis einer Höhe von 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung des betreffenden EU-Staates gehen. Bisher wurde der Strafrahmen aber nicht ausgeschöpft.

Bei Manipulation: Land Salzburg müsste Strafe zahlen

Die Statistik Austria hat das Verfahren am Dienstag bestätigt. Eine allfällige Strafzahlung müsste nach Angaben des Finanzministeriums letztlich das Land Salzburg tragen. Im Fall der bisher einzigen wegen Budgetmanipulation verhängten Geldbuße (2015 gegen Spanien im Fall Valencia) wurde der mögliche Strafrahmen jedenfalls nicht einmal annähernd ausgeschöpft.

Grundlage des Verfahrens ist eine im Gefolge der Finanzkrise im November 2011 beschlossene EU-Verordnung, die Geldbußen vorsieht, wenn ein Land Defizit oder Schuldenstand “absichtlich oder aufgrund schwerwiegender Nachlässigkeit” falsch darstellt.

Im Februar war die ehemalige Budgetreferatsleiterin des Landes Salzburg, Monika Rathgeber (44), in zwei angeklagten Teilaspekten des Salzburger Finanzskandals bei einem Prozess in Salzburg wegen schweren Betruges und Urkundenfälschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren nicht rechtskräftig verurteilt worden. Zwei Jahre davon wurden bedingt ausgesprochen.

Strafrahmen bisher nicht ausgeschöpft

Wie der Generaldirektor der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, der APA sagte, hängt die Strafhöhe vom Ausmaß der Manipulation ab und kann maximal 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung (also bis zu 700 Mio. Euro) betragen. Eine derart hohe Geldbuße hält Pesendorfer allerdings für ausgeschlossen: “Ich gehe davon aus, dass, wenn es überhaupt zu einer Strafe kommt, sie sich in Grenzen halten wird.”

Das Finanzministerium wollte sich am Dienstag nicht zu einer möglichen Strafe äußern. Auf APA-Anfrage betonte eine Sprecherin von Minister Hans Jörg Schelling (ÖVP) allerdings, dass eine Geldbuße im Fall des Falles letztlich von Salzburg zu bezahlen wäre. Festgelegt ist das in Artikel 24 des innerösterreichischen Stabilitätspaktes (http://go.apa.at/CjF3heHO), der die “Tragung finanzieller Sanktionen” im EU-Defizitverfahren durch den jeweiligen Verursacher regelt.

Im Fall der manipulierten Budgetzahlen Valencias haben die EU-Finanzminister den möglichen Strafrahmen jedenfalls nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Als Basis gilt nämlich ein “Referenzbetrag” von fünf Prozent der Auswirkungen der verfälschten Summe. Dieser Referenzbetrag (im Fall Valencias 95 Mio. Euro bei einer Manipulation von 1,9 Mrd. Euro) kann je nach Schwere des Delikts nach oben oder unten angepasst werden – im Fall Valencias wegen der raschen Korrektur und der geringen Auswirkungen deutlich nach unten (auf 18,93 Mio. Euro).

(APA)

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Servus TV stellt Betrieb ein: Eine Chronologie des Senders http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-eine-chronologie-des-senders/4710326 http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-eine-chronologie-des-senders/4710326#comments Tue, 03 May 2016 08:57:51 +0000 http://4710326

2007: Red Bull kauft den lokalen Privatsender Salzburg TV zu 95 Prozent.

2008: Die beiden Gründer von Salzburg TV, Ferdinand Wegscheider und Christian Jörgner, verlassen den Sender. Red Bull übernimmt die restlichen fünf Prozent der Firmenanteile.

2009: Am 1. Oktober 2009 um 17.25 Uhr geht der Sender unter neuem Namen “On Air”. Zeitgleich wird die Variante in HD-Auflösung aufgeschaltet.

2013: Erst im April 2013 erkennt die lizenzierende KommAustria das Angebot als Vollprogramm an, zuvor galt es als Spartenprogramm. In Deutschland erfolgt dies erst im Jahr 2015.

2016: Am 11. April 2016 wird Ferdinand Wegscheider zum Geschäftsführer von Servus TV ernannt. Der ehemalige Eigentümer von Salzburg TV ist im Jahr 2014 zum Sender zurückgekehrt und hat das Ressort “Information und Aktuelles” geleitet. Am 3. Mai gibt Dietrich Mateschitz das Ende des Senders bekannt. Genaue Details sind derzeit noch nicht bekannt.

Die Geschichte von Servus TV im Detail

Nicht einmal zehn Jahre hat der Ausflug von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz ins klassische Privatfernsehen gedauert. Mit 2007 erwarb er den Regionalsender Salzburg TV, im Herbst 2009 startete man die Marke Servus TV. Und im Frühsommer 2016 könnte diese wieder Geschichte werden. Angetreten als Qualitätsfernsehen, erntete Servus gute Kritiken, fuhr aber schwache Quoten ein.

Der Regionalsender Salzburg TV, einst gegründet vom Fernsehpionier Ferdinand Wegscheider, gehörte am 1. Jänner 2007 offiziell der Mediengruppe von Mateschitz. Und da der Red-Bull-Boss im allgemeinen nicht zu kleckern beliebt, rechneten Branchenkenner mit Großem. Man ließ sich aber vorerst Zeit mit der Neupositionierung.

“Niveauvolle Unterhaltung” mit regionalem Schlag

Im Herbst 2009 schließlich startete der Sender mit dem Namen Servus TV in ein neues Leben. “Niveauvolle Unterhaltung” mit starker regionaler Schlagseite war die Devise. Nicht auf Film- und Serienware setzte man, sondern auf einen öffentlich-rechtlichen Anstrich mit Wohlfühl-Faktor unter dem “Heimat”-Motto. Man ging mit einer Mischung aus Dokumentationen, Information und Kultur on air, mit Gesprächsrunden und Naturfilmen. Für letztere angelte sich das Red Bull Media House zwei Jahre später auch die “Universum”-Macher, die fortan unter der Marke “Terra Mater” Flora und Fauna filmten.

2010 wechselte Martin Blank, davor Puls 4, nach Wals und führte den Sender bis diesen Frühling als Geschäftsführer. Im April gab es eine größere Rochade. Blank ging, auch der frühere Burgtheater-Direktor und interimistische Servus-Programmdirektor Matthias Hartmann gab die Programmagenden ab. Harald Maier übernahm die Kaufmännische Leitung. Als Intendant kehrte Wegscheider an die Senderspitze zurück. Schon 2014 hatte er wieder angeheuert, als Ressortleiter Information und Aktuelles.

Personal wechselt häufig

Immer wieder holte sich der Sender renommierte Namen vor und hinter die Kamera, die personelle Fluktuation blieb aber hoch. Gute Noten erhielt Servus TV von den Kritikern für seine Formate wie “Talk im Hangar 7”, Dokus und die TV-Information. Für eine Kooperation mit der Journalistengruppe “Dossier” gab es 2014 den Robert-Hochner-Preis.

Auch, dass der Red-Bull-Sender Sport ins rechte Licht zu rücken wusste, überraschte wenig. Mit gemischten Gefühlen nahm die Medienbranche die Kooperation mit der “Kronen Zeitung” auf, mit der man beim Bundesländer-Magazin “Servus Krone” kooperierte und dafür eine Programmseite täglich im Kleinformat erhielt.

Schleppende Quoten

Kein durchschlagender Erfolg war das Morgenmagazin – “Servus am Morgen” brachte es 2015 auf 3,5 Prozent Marktanteil, weit hinter dem “Cafe Puls” von Blanks früherem Arbeitgeber. 2015 wurde die Frühschiene auf zwei Stunden verkürzt.

Überhaupt, die Quoten – da kam Servus TV nie so richtig vom Fleck. 2012 übersprang man erstmals die Ein-Prozent-Marke beim Marktanteil (Zielgruppe ab zwölf) auf 1,2 Prozent. 2013 und 2014 waren es 1,5 Prozent und 2015 1,7 Prozent. Über 2 Prozent im Monatsschnitt gab’s nicht allzu oft – etwa, wenn Felix Baumgarter für Red Bull aus dem Weltall auf die Erde sprang.

Ob das reichte, um Red-Bull-Chef Mateschitz zufriedenzustellen, bezweifelte so mancher, öffentliche Äußerungen dazu gab es nicht. Den Redseligkeit ist seine Sache bekanntlich nicht, er lässt sich nie in die Karten schauen, was die Strategien für sein mittlerweile weitverzweigtes Imperium angeht. Dass er auch schon mal spontan agiert, ist allerdings auch bekannt. Und so kann – bis es vielleicht doch ein Statement gibt – die Branche wohl nur mutmaßen, wann und warum er “Servus” zu Servus TV sagte.

(APA)

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Servus TV stellt Betrieb ein: 264 Mitarbeiter gekündigt http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-264-mitarbeiter-gekuendigt/4710256 http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-264-mitarbeiter-gekuendigt/4710256#comments Tue, 03 May 2016 08:25:14 +0000 http://4710256

Den “genauen Zeitplan” für die Einstellung des Servus-TV-Betriebs “werden wir professionell und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Partnern erarbeiten”, hieß es am Dienstag ergänzend aus der Pressestelle des Senders. APA-Informationen zufolge steht eine Einstellung des Sendebetriebs Ende Juni im Raum. “Wir können den 30. Juni nicht bestätigen”, hieß es dazu allerdings im Unternehmen. Kein Indiz für den Zeitpunkt des Sendestopps, aber möglicherweise dafür, dass die Entscheidung schnell fiel, ist der Umstand, dass der Sender auf seiner Homepage das “Werbeinselschema ab Juni 2016” zum Download zur Verfügung stellt.

Sender “wirtschaftlich untragbar”

Der Sender sei “wirtschaftlich untragbar geworden”, so die Begründung für den drastischen Schritt. Obwohl man seit dem Start 2009 Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert habe, “lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten. (…) Wir haben uns der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Geschäftsmannes entsprechend entschlossen, den Betrieb von Servus TV einzustellen.” Die “Veränderungen am globalen Medienmarkt bestärken uns in dieser Entscheidung, weil digitale Angebote die klassischen, linearen Programme verdrängen”. Das Magazin “Servus in Stadt und Land” sei von dieser Maßnahme nicht betroffen.

264 Mitarbeiter nach Einstellung von Servus TV gekündigt

264 Mitarbeitern wurde offenbar bereits die Kündigung vorgelegt. Eine entsprechende AMS-Meldung gäbe es auch Das kommentierte Servus TV nur indirekt: “Die AMS Meldung muss formal mit einem Datum versehen sein”, hieß es. Bestätigt wurde ein Mitarbeiterstand von “über 240”. Gewerkschaft der Privatangestellten für Druck, Journalismus und Papier (GPA-djp) gab am Dienstagnachmittag an, dass 264 Mitarbeiter betroffen seien. Zuerst war von 246 die Rede.

Betriebsratgründung in Zusammenhang mit Aus

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat am Dienstag bestätigt, dass Initiativen zur Gründung eines Betriebsrats bei Servus TV mit dem Aus des Senders zusammenhängen. “Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung in der aktuellen Situation nicht gerade dienlich war, ist evident”, erklärte er in einem Statement gegenüber der APA.

So richtig klar ist derzeit indes nicht, wer eigentlich einen Betriebsrat gründen wollte. Zu hören war von einem Rund-Mail, in dem eine Abstimmung darüber vorschlagen worden sei. Dieses sei von einer externen Mail-Adresse gekommen und habe Mateschitz empört.

Ferdinand Wegscheider (re.), seit April Geschäftsführer bei Servus TV. Ferdinand Wegscheider (re.), seit April Geschäftsführer bei Servus TV./Neumayr (Archiv) ©

Gewerkschaft und AK fordern Sozialplan für Mitarbeiter

Auch die Gewerkschaft GPA-djp zeigte sich betroffen und fordert nun Maßnahmen für die Angestellten. “In erster Linie geht es uns jetzt darum, für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Maßnahmen zu setzen, um diese mehr als unerfreuliche Situation erträglich zu machen. Konkret fordern wir Sozialplanverhandlungen für die gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch im Wissen, dass es derzeit noch keinen Betriebsrat bei Servus TV gibt“, erklärt Gerald Forcher, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg in einer ersten Reaktion. Auch die Arbeiterkammer Salzburg forderte einen Sozialplan.

Forcher zeigte sich dazu überzeugt, dass die angedachte Betriebsratswahl bei Servus TV nicht der Grund für die Schließung des Senders sein könne. Es sei nicht vorstellbar, dass Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz “diese undemokratische Meinung tatsächlich vertritt und er die Schuld jenen Mitarbeitern zuschieben möchte, die über eine Betriebsratswahl nachgedacht haben.” Es wäre außerdem “mehr als kurios”, wenn ein Unternehmen, “eingebettet in einen Milliardenkonzern”, wegen einer Wahl zur betrieblichen Interessensvertretung den Betrieb einstellen würde.

Ferdinand Wegscheider erst seit April an Spitze

Erst Anfang April wurde Ferdinand Wegscheider alleiniger Senderchef. Wegscheider war vorerst nicht zu erreichen. Erst im April war es zu einer Rochade an der Senderspitze gekommen. Geschäftsführer Martin Blank ging nach rund sechs Jahren, der frühere Burgtheater-Direktor und interimistische Servus-Programmdirektor Matthias Hartmann gab die Programmagenden ab. Harald Maier übernahm die Kaufmännische Leitung.

Servus TV kämpfte mit Marktanteilen

Servus TV hatte im April 1,5 Prozent Marktanteil. Nur selten übersprang der Sender seit seinem Start im Herbst 2009 die Zwei-Prozent-Marke. Erstmals gelang das im Oktober 2012, in diesem Monat übertrug man Felix Baumgartners Stratosphären-Sprung. Im Jahresschnitt 2015 waren 1,7 Prozent ausgewiesen worden, die beiden Jahre davor 1,5 Prozent.

Facebook-Gruppe setzt sich für Erhalt von Servus TV ein

Auch Fans des Senders zeigten sich über das plötzliche Aus von Servus TV schockiert, auf Facebook wurde daraufhin schnell eine Gruppe eingerichtet, die sich für den Erhalt stark machen will. Dahinter steht ein 41-jähriger Linzer. Der Mann er watet allerdings nicht, dass er mit seiner Gruppe Mateschitz umstimmen kann, wollte jedoch zeigen, dass ihm der Sender fehlen werde, berichten die Salzburger Nachrichten. Fast 4.000 Likes konnte die Seite am Dienstag gegen 17 Uhr verbuchen.

Reaktion: Trauer und Empörung

Das Ende des Senders rief Reaktionen aus Politik sowie Medienbranche und natürlich auch bei den Sehern hervor. Auch Felix Baumgartner mischte sich in die Diskussion um den Sender von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ein und stichelte gegen seinen neuen Lieblingsfeind: ORF-Anchorman Armin Wolf.

ORF will “Substanz erhalten und fortführen”

Auch der öffentlich-rechtliche Konkurrent ORF bedauert das Aus. “Das ist ein trauriger Tag für den österreichischen Medien- und Produktionsstandort”, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Der ORF zeigt sich darin auch interessiert an Übernahmen.

Es gebe bereits ein Gesprächsangebot an Servus TV, “um gemeinsam auszuloten, wie man die in den letzten Jahren geschaffene Substanz zumindest teilweise erhalten und fortführen kann”, erklärte der ORF.

(SALZBURG24/APA)

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Eine Auswahl eurer Bilder für Mai steht bereits HIER online. Bis inklusive Montag, 9. Mai, könnt ihr noch für euren Favoriten des Monats abstimmen. Dann wird jenes Foto, das euch am meisten gefällt, als neues Titelbild präsentiert und ziert bis Ende des Monats unsere Facebook-Wall.

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