Salzburg24.at » Flachgau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 22 Aug 2014 15:34:51 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Stau am Wochenende wegen Ferienende in Deutschland http://www.salzburg24.at/stau-am-wochenende-wegen-ferienende-in-deutschland/apa-s24_1419880348 http://www.salzburg24.at/stau-am-wochenende-wegen-ferienende-in-deutschland/apa-s24_1419880348#comments Fri, 22 Aug 2014 06:40:00 +0000 http://4058818 Die Hauptreisewelle wird wieder einmal am Samstag rollen. Staus scheinen auf der Tauernautobahn (A10) vor den Südportalen des Katschbergtunnels und des Tauerntunnels beinahe ebenso unvermeidlich wie im Großraum Salzburg-Stadt auf der Westautobahn (A1), so der ARBÖ in einer Aussendung.

Verzögerungen auch beim Walserberg

Auch in der Gegenrichtung sind lange Verzögerungen zwischen der Grenze Walserberg und dem Knoten Salzburg nicht unwahrscheinlich. Im benachbarten Tirol sind die Brennerautobahn (A13) mit der Mautstelle Schönberg und die Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel sowie die Zillertal-Bundesstraße (B169) im gesamten Verlauf und die Inntalautobahn (A12) stark staugefährdet.

Staus auch in Kärnten und Bayern

In Kärnten werden ab den Vormittagsstunden Staus und Blockabfertigung vor dem Karawankentunnel auf der Karawankenautobahn (A11) auf der Tagesordnung stehen. “Im benachbarten Ausland werden Staus auf der Verbindung München-Salzburg (A8) in Bayern und auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol am Samstag und zum Teil am Sonntag ebenfalls nicht ausbleiben”, so ARBÖ-Vertreter Thomas Haider.

Am Samstag findet die fünfte Auflage des “Lake Festivals” am Schwarzlsee bei Graz statt. Bis zu 25.000 Besucher werden erwartet, rund um den Schwarzlsee kommt es dadurch zu Staus und Verzögerungen.

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55-Jähriger verletzte sich mit Säge im Gesicht http://www.salzburg24.at/55-jaehriger-verletzte-sich-mit-saege-im-gesicht/4061499 http://www.salzburg24.at/55-jaehriger-verletzte-sich-mit-saege-im-gesicht/4061499#comments Fri, 22 Aug 2014 05:43:28 +0000 http://4061499 Der Verletze wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen, teilte die Polizei mit.

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Autobahnparkplätze Glanegg und Untersberg kurz vor Eröffnung http://www.salzburg24.at/autobahnparkplaetze-glanegg-und-untersberg-kurz-vor-eroeffnung/4061358 http://www.salzburg24.at/autobahnparkplaetze-glanegg-und-untersberg-kurz-vor-eroeffnung/4061358#comments Thu, 21 Aug 2014 16:28:55 +0000 http://4061358 Im Frühjahr 2014 wurde mit der Totalsanierung der beiden wichtigen Autobahnparkplätzen an den Ausfahrten Glanegg und Untersberg begonnen. Problematisch war das hochstehende Grundwasser. Um die Parkplätze zu sanieren, musste das Fahrbahnniveau um knapp einen Meter angehoben werden.

Barrierefreie Toiletten

Ab 1. Januar 2016 treten gesetzliche Vorgaben in Kraft, dass öffentliche Toiletten absolut barrierefrei sein müssen. Diese wurden heuer mit der Totalsanierung erfüllt. Die neuen Parkplätze haben eine der modernsten Beleuchtungsanlagen auf Österreichs Autobahnen. Außerdem wird er von Kameras überwacht – es ist das neue Aushängeschild der Tauernautobahn.

Bei der Beleuchtung setzt man auf hochmoderne LED-Technik, die den Energieverbrauch auf ein Minimum senkt, aber trotzdem Sicherheit bietet. Die beiden Parkplätze werden voraussichtlich in der kommenden Woche freigegeben. (Aktivnews)

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Salzburger Team-Stronach-Landesrat über Bundespartei-Zukunft besorgt http://www.salzburg24.at/salzburger-team-stronach-landesrat-ueber-bundespartei-zukunft-besorgt/4060379 http://www.salzburg24.at/salzburger-team-stronach-landesrat-ueber-bundespartei-zukunft-besorgt/4060379#comments Thu, 21 Aug 2014 05:55:31 +0000 http://4060379

Für die Bundespartei sei vor allem entscheidend, wann die nächste Nationalratswahl stattfinden wird: “Je weiter sie entfernt ist, umso größer ist die Chance.” Die Frage sei, ob Klubchefin Kathrin Nachbaur mit ihrem Team “die Kraft aufbringt, immer wieder zu platzieren, was unsere Werte sind, die ohne Zweifel da sind”.

Team in Salzburg “anerkannt”

In Salzburg will Mayr mit seiner Gruppierung bei der Landtagswahl 2018 auf jeden Fall wieder antreten. “Ob unter diesem Namen, kann ich nicht sagen, da muss man in den nächsten ein, zwei Jahren schauen, was mit dieser Partei passiert.” Der Landesrat glaubt auch an eine Wiederwahl in Salzburg. Sein Team und er seien in Landesregierung und Landtag auf Augenhöhe “sehr anerkannt” worden.

“Salzburg mobil 2025″

Als Verkehrsreferent kündigte Mayr ein neues Landesmobilitätskonzept “Salzburg mobil 2025″ an, für das er jetzt den Startschuss erteilt habe. Der Landesrat sprach in diesem Zusammenhang von einer “Riesenherausforderung”, weil es im Bundesland eine Vielzahl an Widersprüchen und Initiativgruppen gebe. “Die glauben, dass das, was sie predigen, die einzige Wahrheit ist. Die Gruppen sind sehr gegensätzlich unterwegs. Und das alles unter Dach und Fach zu bringen, wird eine riesengroße Herausforderung werden, vor der ich jetzt noch größten Respekt habe.” Ende 2015 soll das neue Landesmobilitätskonzept stehen.

Die fehlende Geschlossenheit ist für Mayr auch der Grund, weshalb eine Lösung der Verkehrsprobleme insbesondere im Ballungsraum bisher ausgeblieben ist. Hier schwebt ihm als Ausweg ein Euregio-Projekt nach dem Vorbild Karlsruhe vor. “Durch die Stadt ist es eine Straßenbahn, und außerhalb wird es eine S-Bahn. Das ist aber sehr kostenintensiv.” Daher könnte auch eine Lösung mit dem Obus entwickelt werden. “Aber dann muss ich freie Fahrt für den Obus schaffen, mit Busspuren oder einem intelligenten Ampelsystem.” Das Konzept für das Euregio-Projekt wird laut Mayr Anfang 2015 vorliegen. Sollte sich die Regierung zu diesem Schritt bekennen, seien sicher noch drei bis fünf Jahre für die Planung nötig.

Individualverkehr beschränken

Eine Beschränkung des Individualverkehrs ist für den Landesrat in der Stadt Salzburg auf jeden Fall notwendig. “Aber es muss zuerst das Angebot geschaffen werden. Es wäre der falsche Weg, jetzt die Autofahrer auszusperren, ohne dass man ein Angebot im öffentlichen Verkehr hat.” Der Landesrat kann sich dabei auch eine Citymaut durchaus vorstellen. “Aber einfacher wäre es mit eingeschränkten oder teuren Parkmöglichkeiten.

Verkehrsangebot für alle Gemeinden schaffen

“Ein flächendeckendes öffentliches Verkehrsangebot für alle 119 Gemeinden zu schaffen, das die Menschen auch nutzen, das wird uns fordern – in den Ideen und in der Finanzierung. Karlsruhe hatte vor 20 Jahren genauso kein Geld, wie wir heute keines haben, und hat es geschafft. Das Wesentliche wird, dass alle an einem Strang ziehen. Wenn alle Bürgerinitiativen in eine Richtung mit uns gehen, dann gelingt es”, sagte der Landesrat. Die vielen unterschiedlichen Interessen sowie die “schwache Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land” sind für Mayr auch der Grund, warum in der Vergangenheit wenig weitergegangen ist. Er habe mit Verkehrsstadtrat Johann Padutsch ein sehr gutes Gesprächsklima: “Jetzt können wir sagen, jetzt beginnt die Geschichte.”

Ein Projekt, das Mayr noch in dieser Regierungsperiode verwirklichen will, ist eine “S-Bahn Pinzgau”. Diese soll zunächst zwischen Saalfelden und Bruck beginnen und später bis Taxenbach/Rauris ausgebaut werden. Ein drittes S-Bahn-Projekt von Radstadt bis Bad Gastein soll später folgen. (APA)

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Streit in Salzburg AG: Landesrat Hans Mayr kritisiert Gunter Mackinger scharf http://www.salzburg24.at/streit-in-salzburg-ag-landesrat-mayr-kritisiert-gunter-mackinger-scharf/4059600 http://www.salzburg24.at/streit-in-salzburg-ag-landesrat-mayr-kritisiert-gunter-mackinger-scharf/4059600#comments Wed, 20 Aug 2014 08:46:41 +0000 http://4059600 Mackinger werde jetzt als “Mister Verkehr in Salzburg” dargestellt, habe aber auch Fehler gemacht, etwa die Ausdünnung des Obus-Fahrplanes über den Sommer, der auf große Proteste gestoßen sei, sagte Mayr im APA-Gespräch.

Vor allem aber kritisiert der Landesrat, dass der entmachtete Manager seine berufliche Schlechterstellung vor Gericht bekämpfen will: “Für mich hat sich Gunter Mackinger sehr disqualifiziert in seiner ganzen Haltung, das sage ich ganz deutlich.

“Mackinger auf hohem Ross”

Denn erstens den eigenen Arbeitgeber zu klagen und zweitens die Funktion eines Landesverkehrskoordinators so mir nichts, dir nichts abzulehnen, da sage ich, okay, da sitzt man ordentlich auf einem hohen Ross. Da muss der Herr Mackinger selber wissen, was er getan hat. Bei mir hat es keinen guten Eindruck vermittelt”, so Mayr. (APA)

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34-Jährige bei Canyoningunfall in der Strubklamm schwer verletzt http://www.salzburg24.at/34-jaehrige-bei-canyoningunfall-in-der-strubklamm-schwer-verletzt/4059358 http://www.salzburg24.at/34-jaehrige-bei-canyoningunfall-in-der-strubklamm-schwer-verletzt/4059358#comments Wed, 20 Aug 2014 06:04:44 +0000 http://4059358 Die 34-jährige Deutsche war am Dienstag mit einer geführten Gruppe auf Canyoningtour in der Strubklamm. Bei einem etwa zwei Meter hohen Sprung tauchte sie derart ungünstig ein, dass sie sich die Schulter luxierte.

Schwerverletzte mittels Tau geborgen

Die Schwerverletzte wurde schließlich vom Team des Notarzthubschraubers an der Unfallstelle versorgt, mit dem 50-Meter-Tau geborgen und ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen.

Es standen neben dem Team des Notarzthubschraubers 15 Mann des Bergrettungsdienstes der Ortsstelle Salzburg, drei Mann der Canyoninggruppe-Nord der Bergrettung Salzburg, ein Alpinpolizist und ein Mitglied des Polizeikompetenzteams für Canyoningunfälle, im Einsatz, berichtet die Polizei.

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Wiestal: Fieberhafte Suche nach vermisstem Pensionisten http://www.salzburg24.at/wiestal-fieberhafte-suche-nach-vermisstem-pensionisten/4059059 http://www.salzburg24.at/wiestal-fieberhafte-suche-nach-vermisstem-pensionisten/4059059#comments Tue, 19 Aug 2014 16:01:37 +0000 http://4059059

Der Pensionist aus Ebenau wurde zuletzt am Montag von seiner Pflegerin gesehen, als er auf der Wiestal-Landesstraße in Richtung Hallein (Tennengau) spazieren ging. Nachdem er nicht zurückkam, meldete sie ihn am Vormittag als vermisst.

Wiestal: Suche ohne Erfolg

Seither findet im Bereich des Wiestalstausees eine großangelegte Suchaktion nach dem Mann statt. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Wasserrettung suchten unter mit Booten und Tauchern den Stausee ab. Ein Suchhund nahm sogar für kurze Zeit Spur auf, diese verlief sich jedoch wieder. Auch die Suche mit dem Hubschrauber brachte kein Ergebnis. Bis Dienstagabend fehlte von dem Mann jede Spur.

 

Mit Booten wurde der Stausee abgesucht. (c) FMT-Picutres Mit Booten wurde der Stausee abgesucht. (c) FMT-Picutres ©
Auch Taucher beteiligten sich an der Suche. (c) FMT-Pictures/T.A. Auch Taucher beteiligten sich an der Suche. (c) FMT-Pictures/T.A. ©

87-Jähriger geister verwirrt

Wie der ORF Sazburg auf seiner Internetseite berichtet, soll der Mann geistig verirrt sein. Ein Nachbar hätte ihn zuletzt mit Wollmüzte, Filzpatschen und einem Gehstock gesehen. Die Polizei will auch nicht ausschließen, dass der Mann möglicherweise zurück nach Ebenau gekommen ist und dort umherirrt.

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Frau vom Postalmklamm-Klettersteig gerettet http://www.salzburg24.at/frau-vom-postalmklamm-klettersteig-gerettet/4058461 http://www.salzburg24.at/frau-vom-postalmklamm-klettersteig-gerettet/4058461#comments Tue, 19 Aug 2014 08:39:28 +0000 http://4058461

Zwei Frauen aus dem Salzkammergut im Alter von 23 und 27 Jahren wollten am Montagnachmittag den Postalmklamm-Klettersteig durchsteigen. Am Fuße der Gamsleckenwand trennten sich die beiden.

Sie wählten verschiedene Richtungen und vereinbarten einen Treffpunkt. Als die 23-Jährige nicht an der vereinbarten Stelle eintraf, machte sich die 27-Jährige große Sorgen um ihre Bekannte. Mit Einsetzen der Dunkelheit traf auch eine Kaltfront im genannten Gebiet ein. Die 27-Jährige versuchte, telefonisch einen Bekannten der 23-Jährigen zu erreichen. Dieser hat dann die Polizei und Bergrettung informiert, die sofort eine Suchaktion einleiteten.

Um 23.11 Uhr konnte die Frau auf der Steigpassage unterhalb der Braunalm aufgefunden werden. Die Gerettete war mit einer entsprechenden Klettersteig-Ausrüstung ausgestattet.

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Rettungsaktion für Höhlenforscher: Bergrettung könnte auf Kosten sitzen bleiben http://www.salzburg24.at/rettungsaktion-fuer-hoehlenforscher-bergrettung-koennte-auf-kosten-sitzen-bleiben/4057865 http://www.salzburg24.at/rettungsaktion-fuer-hoehlenforscher-bergrettung-koennte-auf-kosten-sitzen-bleiben/4057865#comments Mon, 18 Aug 2014 13:02:33 +0000 http://4057865 Insgesamt 182 Einsatzkräfte, darunter 79 Höhlenretter waren an der Rettung des 27-jährigen Höhlenforschers, der am Donnerstag in der Jack Daniel’s Höhle im Tennengebirge schwer verunglückt war und am Samstag erfolgreich geborgen werden konnte, beteiligt. So eine Aktion verursacht enorme Kosten. Wer diese bezahlt, ist noch unklar. Jedoch könnte die Salzburger Bergrettung auf einem großen Teil ihrer Kosten sitzen bleiben.

 

79 Höhlenretter waren an der Aktion beteiligt. (c) Bergrettung Salzburg/Schartner 79 Höhlenretter waren an der Aktion beteiligt. (c) Bergrettung Salzburg/Schartner ©

Kosten für Einsatz noch nicht bekannt

Zwar arbeiten die Berg- und Höhlenretter ehrenamtlich, die Kosten für einen solchen Einsatz setzen sich jedoch aus Material und einem Stundensatz, den die Bergrettung verlangt, um das Bestehen der Organisation sicherzustellen, zusammen. Die am Montag vom ORF-Salzburg kolportierte Summe von 130.000 Euro Rettungs- und Bergekosten wird von der Geschäftsstelle der Salzburger Bergrettung nicht bestätigt. „Wir sind noch mitten in den Auswertungen und müssen erst alles erheben, bevor wir eine Summe hinaus geben“, hieß es auf Anfrage von SALZBURG24.

Einsätze für Bergrettung immer aufwendiger

Nachdem der Bergsport boomt, kommt es auch häufiger zu Einsätzen der Bergrettung. Hubschrauberbergungen und Sucheinsätze sind oft sehr teuer, auch seien Einsätze, die mehrere Tage dauern heute keine Seltenheit mehr, berichtet Maria Riedler von der Salzburger Bergrettung. „Wir sehen einfach, dass viele Bergsportler nicht ausreichend versichert sind, Kassen übernehmen dann keine Bergekosten und hier verzichten wir oft auf unsere Verrechnungen“, so Riedler.

Bergrettung: “Versicherung abschließen”

Die Bergrettung appelliert daher insgesamt an alle Bergsportler sich zu ausreichend versichern. Die öffentlichen Gelder, die die Bergrettung erhält, würden gerade einmal Ausbildung und Ausrüstung der Mitarbeiter decken. Der Rest werde durch Förder-Mitgliedschafen bzw. Sponsorenunterstützung finanziert. Für rund 24 Euro im Jahr kann man sich auch direkt bei der Bergrettung versichern lassen.

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Machtkampf in der Salzburg AG: Prozess im Oktober http://www.salzburg24.at/machtkampf-in-der-salzburg-ag-prozess-im-oktober/4057590 http://www.salzburg24.at/machtkampf-in-der-salzburg-ag-prozess-im-oktober/4057590#comments Mon, 18 Aug 2014 10:04:05 +0000 http://4057590 Die vorbereitende Tagsatzung findet am 15. Oktober um 9 Uhr im Saal 400 des Landesgerichtes Salzburg statt.

Vizepräsident und Gerichtssprecher Imre Juhasz hat den Gerichtstermin am Montag bekannt gegeben. Der wesentliche Klagsinhalt stelle sich derart dar, dass die Versetzung des jahrelang amtierenden Verkehrsdirektors der Salzburg AG, Gunter Mackinger, vom 31. Juli 2014 mit Wirkung zum 1. August 2014 “verschlechternd und damit unwirksam” sei, zitierte Juhasz aus der Klageschrift. Dies vor allem deshalb, weil der Kläger, “der seit Jahrzehnten die operative Betriebsleitung der Eisenbahnbetriebe innehatte, aus dieser Position enthoben wurde und in Zukunft als rein strategischer Verkehrsdirektor ohne Betriebsleitertätigkeit tätig sein soll”.

Vor Vorstand besser kontrolliert

Der Kläger würde damit seinen bisherigen Mitarbeiterstab von 700 Mitarbeitern verlieren, wurde in der Klage betont. Zudem würde ihm ein Büro zukommen, in welchem er vom Vorstand besser kontrolliert werden könne. Laut Klage entspräche die Versetzung darüber hinaus nicht den arbeitsrechtlichen Vorschriften, da keine Zustimmung des Betriebsrats eingeholt worden sei und die Versetzung zudem dem – am 4. Oktober 2000 abgeschlossenen – Arbeitsvertrag entgegenstehe.

Vor dem schlussendlichen Ausspruch der Versetzung hätten Besprechungen mit Vorstand Leonhard Schitter stattgefunden, in welchen dem Kläger die Position als “Landesverkehrskoordinator” schmackhaft gemacht worden sei, hieß es in der Klage. Tatsache sei, dass diese Position so nicht vorgesehen sei und nach Auffassung des Klägers lediglich geschaffen worden sei, “um ihn als Verkehrsdirektor zu vertreiben“.

Konfllikt führt zur Versetzung

Aus der Klage geht weiters hervor, dass die Versetzung wohl u.a. motiviert durch einen Konflikt mit dem Kläger und dem Vorstandsmitglied August Hirschbichler erfolgt sei – der Kläger lehnte damals die Unterzeichnung des medial bekannt gewordenen “Verhaltenskodex” ab. Als grundsätzliche Frage werde zu klären sein, ob der Kläger überhaupt unter den Versetzungsschutz des Paragrafen 101 des Arbeitsverfassungsgesetzes (ArbVG) fällt, ob er also als leitender oder “normaler” Angestellter zu qualifizieren sei, erläuterte Juhasz. In der Klage werde hierzu u.a. auf die fehlende Dispositionsfähigkeit hinsichtlich personaler Angelegenheiten abgestellt, weshalb eine Funktion als leitender Angestellter auszuschließen sei.

Salzburg AG bedauert Klage

In einer Stellungnahme gegenüber der APA in der Vorwoche hatte die Salzburg AG bedauert, dass Mackinger seinen langjährigen Arbeitgeber klage. “Unabhängig davon werden die bereits begonnenen Gespräche zum Umfang des Arbeitsbereiches von Gunter Mackinger zu Ende geführt.” Im Falle einer Einigung könne eine Klage ja auch zurückgezogen werden, hieß es.

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Fahrradfahrer stirbt auf Straße – Herzinfarkt mögliche Ursache http://www.salzburg24.at/fahrradfahrer-stirbt-nach-pkw-crash/4056879 http://www.salzburg24.at/fahrradfahrer-stirbt-nach-pkw-crash/4056879#comments Sun, 17 Aug 2014 14:11:17 +0000 http://4056879

Ein Radfahrer ist am Sonntag auf der B160 in Grödig vermutlich einem Herzinfarkt erlegen. Der 54-jährige Deutsche aus Baden-Württemberg war mit seinem Rennrad noch in Schlangenlinien gefahren und dann zusammengebrochen. Die Wiederbelebungsversuche eines Notarztes waren vergeblich.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14.00 Uhr. Der Radfahrer war auf der Berchtesgadenerstraße in Richtung Kreuzung St. Leonhard unterwegs gewesen. Anfangs war nicht geklärt, ob er auf der Gegenfahrbahn von einem Pkw erfasst worden war. Der Reifen des Fahrrades war zwar verbogen, doch das Auto wies laut Polizei keine Schäden auf. Als Ursache des Sturzes wurde plötzlicher Herztod angenommen. (APA)

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Landesrätin Berthold : Unwürdige Asyl-Diskussion http://www.salzburg24.at/landesraetin-berthold--unwuerdige-asyl-diskussion/apa-s24_1419819936 http://www.salzburg24.at/landesraetin-berthold--unwuerdige-asyl-diskussion/apa-s24_1419819936#comments Fri, 15 Aug 2014 06:23:00 +0000 http://4055175

Die aktuelle Debatte sei eine “politische Inszenierung, weil diese Spitze kann Traiskirchen abfangen. Und ich halte nichts davon, Asylwerber in Zelten oder Turnhallen unterzubringen.” Verwundert zeigte sich die Landesrätin, dass plötzlich auch ein hundertprozentiges Erfüllen der Quote gefordert werde und nicht die vereinbarten 88 Prozent. “Man vergleicht immer wieder wie man es gerade braucht.”

Asyl: 200 Plätze fehlen in Salzburg

Um 100 Prozent zu erreichen, würden in Salzburg etwa 200 Plätze fehlen. Außerdem liege Wien mit 140 Prozent über der Quote. “Das heißt, wir müssten Leute aus Wien abziehen, wenn wir von 100 Prozent ausgehen.” Berthold verwies auch darauf, dass es in Wien leichter sei, Großquartiere zu betreiben, als in einer kleinen Landgemeinde. “Ich finde es nicht konstruktiv, wie jetzt agiert wird. Sich jetzt auf die 100 Prozent zu versteifen, ist eine Maßregelung der Bundesländer, die nicht konstruktiv ist.”

Geforderte Quote wird erreicht

Die geforderten 88 Prozent werden laut Berthold in Salzburg in wenigen Wochen erreicht. Seit Juni 2013 – ihrem Amtsantritt in der Landesregierung – habe man in Salzburg rund 230 zusätzliche Betreuungsplätze gefunden, davon rund 150 bis 170 in Quartieren und der Rest in Privatwohnungen. In der Stadt Salzburg wurde erst in der Vorwoche eine zusätzliche Unterkunft eröffnet, zwei weitere sollen laut der Landesrätin im September folgen, in denen rund 60 Menschen Platz finden. Und in mehreren Bezirken seien Projekte in Vorbereitung. “Ich bin jetzt ehrlich gesagt optimistisch, weil das doch große Schritte sind.”

Berthold lehnt Großquartier weiter ab

Neu sei in der Flüchtlingsbetreuung in Salzburg, dass verstärkt auf die Qualität und Größe der Unterkünfte Wert gelegt werde. “So habe ich ein Großquartier mit 120 Plätzen dezidiert abgelehnt, obwohl uns das auf einmal viele Sorgen genommen hätte.” Sie wolle aber, dass die Menschen in ihren Unterkünften gut leben können und auch die Bevölkerung in der Umgebung. Würde das Land jedes angebotene Quartier nehmen, läge man über der 100-Prozent-Quote.

Kinderbetreuung: Bürgermeister motivieren

In der Frage der Kleinkinderbetreuung möchte Berthold über Information und Motivation die Bürgermeister dazu bringen, sich die Förderung auch abzuholen, die es durch die 15a-Vereinbarung jetzt gibt. Zudem will sie die Eltern ermuntern, auch bei der Gemeinde vorstellig zu werden und Betreuungsplätze einzufordern. Generell möchte sie die Diskussion weniger als Frage der Betreuung als der Bildung führen. “Ich diskutiere auch nicht, ob irgendwo eine Schule benötigt wird, sondern die gibt es, die ist wichtig.”

Kürzung war “kein Honiglecken”

Die von ihr durchgezogene Kürzung der Landesförderung bei der Kinderbetreuung bezeichnete sie rückblickend als “kein Honiglecken”. Den Widerstand seitens der grünen Parteibasis “hätte ich noch schlimmer befürchtet”. Natürlich habe es Diskussionen gegeben. Mit Transparenz und Information habe man die Gründe für diese Maßnahme erklärt, letztlich sei die Entscheidung von der Basis “gut mitgetragen” worden. Der Wegfall solle aber für Familien mit geringem Einkommen mit dem Kinderbetreuungsfonds abgefangen werden.

Als eines der drängendsten Probleme in der Kinderbetreuung nannte Berthold eine bessere Bezahlung der Kindergartenpädagoginnen. Hier zeichne sich jetzt endlich Bewegung seitens des Gemeindeverbandes ab. Das gesamte Forderungspaket der Pädagoginnen und der Gewerkschaft sei aber in der jetzigen Budget-Situation nicht zu erfüllen.

Als Sportreferentin kündigte Berthold an, die im Sommer sehr erfolgreiche Schnupper-Aktion “Jugend zum Sport” auch für den Wintersport anzubieten. Hier sei sie im Gespräch mit dem Salzburger Skiverband. (APA)

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Bill Gates auf Besuch in Salzburg http://www.salzburg24.at/bill-gates-auf-besuch-in-salzburg/4054579 http://www.salzburg24.at/bill-gates-auf-besuch-in-salzburg/4054579#comments Thu, 14 Aug 2014 10:51:12 +0000 http://4054579

Während des Festspielaufenthaltes in Salzburg genossen Bill Gates und dessen Kinder im Hotel Eichingerbauer in der vergangenen Woche professionelles Tennistraining auf der hauseigenen Tennisanlage.

Bill Gates völlig unkompliziert

Diskretion wird im Hause Eichingerbauer groß geschrieben, daher wurde der Wunsch nach Privatsphäre selbstverständlich respektiert. Ganz unkompliziert und ohne großes Aufsehen wurde das Hotel samt Tennisanlage von der Security  gecheckt.

“Herr Gates war ein sehr angenehmer und netter Spielpartner”, so Trainer Hannes Pfeifhofer.

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Schwerer Auffahrunfall in Straßwalchen http://www.salzburg24.at/schwerer-auffahrunfall-in-strasswalchen/4054258 http://www.salzburg24.at/schwerer-auffahrunfall-in-strasswalchen/4054258#comments Thu, 14 Aug 2014 07:39:51 +0000 http://4054258 Eine Autolenkerin hatte am Mittwoch gegen 15 Uhr offensichtlich das Bremsmanöver des Pkw vor ihr auf der B1 in Straßwalchen übersehen und krachte beinahe ungebremst auf ihren Vordermann. Durch die Wucht des Aufpralles landete ein Fahrzeug im Straßengraben ein weiters wurde gegen ein dritten Pkw geschleudert.

Verletzter ins Spital gebracht

Die freiwillige Feuerwehr Straßwalchen wurde zunächst zu einem Unfall mit eingeklemmter Person alarmiert, konnte aber beim Eintreffen an der Unfallstelle aufatmen. In den Autos war niemand eingeklemmt. Eine Person wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht. An den drei am Unfall beteiligten Pkw entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. (Aktivnews)

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Salzburger Ex-Landesrat Walter Blachfellner wegen Plakataktion vor Gericht http://www.salzburg24.at/salzburger-ex-landesrat-walter-blachfellner-wegen-plakataktion-vor-gericht/4054150 http://www.salzburg24.at/salzburger-ex-landesrat-walter-blachfellner-wegen-plakataktion-vor-gericht/4054150#comments Thu, 14 Aug 2014 05:36:38 +0000 http://4054150 Die Staatsanwaltschaft wirft ihm “Vorteilsannahme” vor. Blachfellner habe von Baufirmen gefordert, ihm die Bauzäune für seine Plakate zur Verfügung zu stellen. Dieser beteuerte, die Plakate selbst bezahlt zu haben.

Richterin bietet Diversion an

Richterin Ilona Schalwich-Mozes bot am Nachmittag den beiden Angeklagten eine Diversion an. Wenn Ex-Landesrat Walter Blachfellner eine Geldbuße von 5.000 Euro bezahlt, der zweite Beschuldigte 7.000 Euro, dann wird das Verfahren eingestellt, informierte Gerichtssprecherin Christina Rott. Formal wurde das Verfahren heute vertagt.

Oberstaatsanwalt Thomas Haslwanter stimmte im Falle des Zweitangeklagten zu, bei Blachfellner sprach er sich dagegen aus. Sobald beide Angeklagten die Buße bezahlt haben, kann die Richterin das Verfahren mit Beschluss einstellen. Und dann hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft die Möglichkeit, dagegen Rechtsmittel zu ergreifen, erklärte Rott.

Eigenwerbung für Bachfellner?

Laut Oberstaatsanwalt Thomas Haslwanter von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) soll der 62-jährige Ex-Landesrat im Vorjahr als Amtsträger in Zusammenhang mit der Gewährung von Wohnbauförderungen für vier Bauprojekte auf Plakaten an Bauzäunen Eigenwerbung betrieben haben. Es handle sich um eine reine Personenwerbung, die Plakate würden darüber hinaus keine Information enthalten, sagte Haslwanter. Für die Wohnbauprojekte habe Blachfellner die Wohnbauförderung freigegeben.

Anonyme Anzeige eingebracht

Auf den Sujets war der Politiker mit einem roten Helm abgebildet, die Aufschrift lautete: “Mein Herz schlägt für leistbares Wohnen. Ihr Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner”. Gegen ihn war im Vorjahr eine anonyme Anzeige eingebracht worden. Neben dem Ex-Landesrat hat die Staatsanwaltschaft auch einen Leiter eines Bauträgers angeklagt. Er hat die Plakate laut Strafantrag an Bauzäunen von Bauprojekten in der Stadt Salzburg sowie in Wals-Siezenheim und Elixhausen (beide Flachgau) angebracht.

Als die Plakate zu sehen waren, befand sich Salzburg mitten im Wahlkampf für die wegen des Finanzskandals vorgezogene Landtagswahl am 5. Mai 2013. Die ÖVP kritisierte den Landesrat heftig und bezeichnete die Plakate als “Privatkampagne” Blachfellners. Ein SPÖ-Logo war auf den Plakaten allerdings nicht zu sehen.

Blachfellner gibt sich unschuldig

Blachfellner rechtfertigte sich heute damit, dass er die rund 800 Euro für die Plakate selbst bezahlt habe und es sich auch nicht um eine SPÖ-Werbung handle. Die Baufirmen hätten die Plakate als Wertschätzung ihm gegenüber aufgehängt. Seine Motivation sei gewesen, den Menschen bekannt zu machen, dass er der Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner sei, der in Salzburg den Wohnbauförderungsfonds erfunden habe, sagte der mittlerweile pensionierte Ex-Landesrat zu Einzelrichterin Ilona Schalwich-Mozes. “Ich war sicher, hier rechtskonform zu handeln”, betonte der Angeklagte.

Regierungskollegen hätten versucht, aus dem Fonds Geld abzuziehen. Deshalb “kam ich auf die Idee, das zu personifizieren”, argumentierte Blachfellner. Die Richterin hakte nach: Wie könnten diese Plakate sicherstellen, dass der Wohnbaufonds auch in weiterer Folge sakrosankt sei? Dazu Blachfellner: Er habe keine politische Unterstützung gefunden, “ich konnte nur mit Medien und der Öffentlichkeit arbeiten.” Er habe aber nicht verlangt, dass die Plakate angebracht werden, betonte der Beschuldigte.

Keine Verbindung zu Wahlwerbung

Die Richterin gab zu Bedenken, dass es sich bei dieser Plakataktion um einen immateriellen Vorteil, “um eine Wahlwerbung oder Werbung ihrer Person” handeln könne. Blachfellner sei Mitglied der SPÖ gewesen, “da ist der Konnex zur Partei hergestellt” – egal ob ein Logo der Partei auf dem Plakat abgebildet sei oder nicht. In den Schaukästen der SPÖ sei er sehr wohl mit dem Partei-Logo abgebildet gewesen, sagte die Richterin. Auf den Plakaten an den Bauzäunen hätte auch das Logo des Landes ohne Blachfellners Konterfei stehen können. “Man wird sehen, ob Sie bei dieser Verschmelzung zu weit gegangen sind”, so Schalwich-Mozes.

Eine Verbindung mit Wahlwerbung wies Blachfellner zurück. Dass es tatsächlich Neuwahlen gab, sei damals für ihn nicht absehbar gewesen, sagte der Ex-Landesrat. “Es war keine parteipolitische Werbung, weil es um Wohnbau geht, nicht um die Partei. Ab dem Zeitpunkt, ab dem man das Amt antritt, hat man politisch unabhängig zu wirken.” Auf Nachfrage der Richterin, warum er die Plakate erst bezahlt habe, nachdem es öffentliche Kritik gegeben habe, antwortete Blachfellner: Es sei im Büro mit seinen Mitarbeitern besprochen worden, auf die Gesamtrechnung zu warten.

“Bauzäune keine Werbefläche”

Der Verteidiger Blachfellners, Rechtsanwalt Leopold Hirsch, betonte, dass sich sein Mandant bei der Vergabe der Wohnbauförderung nicht pflichtwidrig verhalten habe. Dieser Vorwurf sei von der Staatsanwaltschaft auch nicht erhoben worden. Zudem seien Bauzäune auch keine Werbeflächen, sagte Hirsch. “Manche Baufirmen habe die Plakate auch nicht aufgehängt. Es wurde auch nicht nachgefragt, wo Plakate hängen.” Die Wohnbauförderung würden auch nicht die Baufirmen, sondern die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften erhalten. “Blachfellners Motivation war, der Wohnbauförderung ein Gesicht zu geben.” Einen politischen Vorteil daraus hätte er nicht gehabt. “Er war nicht die Zukunftshoffnung seiner Partei aufgrund des Alters”, erklärte der Verteidiger. “Der objektive Tatbestand ist nicht hergestellt. Möglicherweise war es eine Übermotivation.” Es fehle ein strafrelevanter Vorsatz, etwas unrechtes zu tun, sagte Hirsch.

Nichts mit Wohnbaufonds zu tun

Der Verteidiger des zweitangeklagten Leiters eines Bauträgers (46) sagte, sein Mandant habe nicht die Plakate aufhängen lassen, um Wohnbauförderung zu lukrieren. “Er hat mit der Wohnbauförderung nichts zu tun. Er kriegt den Auftrag und baut, egal ob das etwas mit Wohnbauförderung zu tun hat oder nicht.” Der Beschuldigte “hatte schlichtweg kein Unrechtsgefühl.” Seine Motivation sei gewesen, Blachfellner als Vertreter des Landes zu kennzeichnen. “Eine Strafbarkeit liegt nicht vor.”

Die “Vorteilsannahme” nach Paragraf 305, Absatz 1, des Strafgesetzbuches ist wie folgt definiert: “Ein Amtsträger oder Schiedsrichter, der für die pflichtgemäße Vornahme oder Unterlassung eines Amtsgeschäfts für sich oder einen Dritten einen Vorteil fordert oder einen ungebührlichen Vorteil (Abs. 4) annimmt oder sich versprechen lässt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.” (APA)

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Flachgauer zockte 84-Jähriger knapp 26.000 Euro ab http://www.salzburg24.at/flachgauer-zockte-84-jaehriger-knapp-26-000-euro-ab/4053821 http://www.salzburg24.at/flachgauer-zockte-84-jaehriger-knapp-26-000-euro-ab/4053821#comments Wed, 13 Aug 2014 14:15:24 +0000 http://4053821

Der Mann freundete sich mit der Frau an und erschlich ihr Vertrauen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren lockte er mit verschiedensten Angaben, immer wieder verschiedene Geldbeträge heraus. Der 60-Jährige versicherte der 84-Jährigen, sich das Geld nur zu leihen. Er würde es verlässlich zurückzahlen. Dies geschah jedoch nie. Nun erstatte die Frau Anzeige, so die Salzburger Polizei in einer Aussendung.

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Gunter Mackinger klagt Salzburg AG http://www.salzburg24.at/gunter-mackinger-klagt-salzburg-ag/4053094 http://www.salzburg24.at/gunter-mackinger-klagt-salzburg-ag/4053094#comments Wed, 13 Aug 2014 06:53:30 +0000 http://4053094 Wie berichtet wurde Gunter Mackinger – er war bis Ende Juli alleiniger Bereichsleiter für den Verkehr und Hauptverantwortlicher von Obus, Lokalbahn, Pinzgaubahn, der Schafbergbahn und der Wolfgangsee-Schifffahrt, durch den Vorstand „entmachtet“. Mackinger ist seit 1. August nur mehr für den strategischen Bereich zuständig, den operativen Bereich und damit auch die Verantwortung für die rund 700 Mitarbeiter, hat damit sein bisheriger Stellvertreter Peter Brandl übernommen.

Klage beim Arbeitsgericht eingereicht

Dagegen will sich Gunter Mackinger wehren, berichten die SN am Mittwoch. Der Anwalt Mackingers, Klaus Perner, habe die Einreichung einer entsprechenden Klage beim Arbeits- und Sozialgericht Salzburg bestätig, heißt es in dem Bericht. Mackinger, der damals der Versetzung nicht zugestimmt hatte, wolle wieder sein altes Aufgabengebiet.

Mackinger war nicht einverstanden

Laut Vorstand der Salzburg AG war diese Umstrukturierung nötig, um die bisherige Führungsstruktur auf mehreren Schultern zu verteilen. Durch das starke Wachstum und die Komplexität sei diese Neuordnung notwendig geworden, heißt es aus der Salzburg AG. Bei den Verhandlungen selbst sei Mackinger, der eingeladen war, nicht anwesend gewesen, heißt es. Seine Versetzung hat Mackinger demnach nicht zugestimmt. Laut einem Bericht der „Kronenzeitung“ soll „Mr. Verkehr“ damals seine Unterschrift mit folgendem Satz verweigert haben: “Bei dieser Sauerei mache ich nicht mit, das unterschreibe ich nicht.”

Stellungnahme der Salzburg AG

In einer Stellungnahme gegenüber der APA meinte die Salzburg AG, es sei bedauerlich, dass Gunter Mackinger seinen langjährigen Arbeitgeber klage. “Unabhängig davon werden die bereits begonnenen Gespräche zum Umfang des Arbeitsbereiches von Gunter Mackinger zu Ende geführt.” Im Falle einer Einigung könne eine Klage ja auch zurückgezogen werden. Grundsätzlich sei eine Klärung der anstehenden Fragen im Gespräch – und nicht im Weg der Klage – zu bevorzugen, hieß es in der knappen Mitteilung.

Padutsch kritisiert Umstrukturierungen

Für Stadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) ist die  Entmachtung von Gunter Mackinger „eine bewusste Schwächung des gesamten Öffentlichen Verkehrs in Salzburg“, kritisiert der Politiker. Padutsch spricht in einer Aussendung von einer „fachlichen Katastrophe“ und einer „menschlichen Sauerei“.

Turbulenzen bei der Salzburg AG

Seit der Entmachtung Mackingers geht es rund in der Salzburg AG. Nach dem Bekanntwerden eines Verhaltenskodex für SPÖ-Führungskräfte in der Salzburg AG und einem Postenschacher-Vorwurf, musste der Vorstand ja zu einer Aufsichtsrats-Sondersitzung zusammentreten, um die Wogen zu glätten. Konsequenzen will das Unternehmen daraus aber nicht ziehen.

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Salzburger Freilichtmuseum feiert 30-Jahr-Jubiläum http://www.salzburg24.at/salzburger-freilichtmuseum-feiert-30-jahr-jubilaeum/4051874 http://www.salzburg24.at/salzburger-freilichtmuseum-feiert-30-jahr-jubilaeum/4051874#comments Tue, 12 Aug 2014 08:51:12 +0000 http://4051874

Das Salzburger VolksLiedWerk etwa bietet in seinem Programm u. a. “Volksmusik zum Angreifen” und einen eigenen “Jodelworkshop” an. “Alles Tracht” ist das Motto der Trachtenreferentinnen des Landes mit informativer Beratung, interessanten Vorführungen und einer vielseitigen Trachtenschau. Wer Lust auf Theater hat, kann sich bei Karl Valentin oder der skurrilen Komödie “Venedig im Schnee” vergnügen.

Festprogramm ohne Aufpreis angeboten

Auf dem Programm stehen aber auch Gratisführungen durch das Museum, das Depot und die Bauerngärten. Museumsmitarbeiter geben interessierten Besuchern einen Einblick, wie Häuser abgebaut und im Museum wieder errichtet werden. Mit dem Stiegl-Pferdewagen und der Museumsbahn können die Festgäste bequem zu den einzelnen Feststationen fahren, Verköstigungsstellen findet man im gesamten Areal.

Mitwirkende dieses Festtages sind neben den bereits genannten die Plainburger Theaterwerkstatt, das theaterQuartett Salzburg, Musikgruppen des Musikum Salzburg, die “Lustigen Salzburger” und noch viele andere Interpreten. Der Besuch der Festveranstaltung ist bei normalem Eintritt ohne Aufpreis möglich, an der Kassa liegt das Tagesprogramm mit Orientierungsplan auf.

Die Geschichte des Freilichtmuseums

Das Salzburger Freilichtmuseum wurde 1984 eröffnet, mit dem Auftrag, die traditionelle ländliche Bau- und Wohnkultur des Bundeslandes Salzburg für die Nachwelt zu erhalten. Im Eröffnungsjahr standen auf dem 50 Hektar großen Museumsgelände 20 Häuser. Heute, 30 Jahre später, können bereits über 100 wiedererrichteten Bauten besichtigt werden.

Gründer und erster Direktor des Museums war der Salzburger Hausforscher Kurt Conrad. 1988 übernahm der Volkskundler Michael Becker die Museumsleitung. Er setzte den Aufbau fort, ließ im Laufe der Jahre mehrere Dauerausstellungen einrichten und öffnete das Museum für verschiedene Veranstaltungen. Die erfolgreiche Arbeit wurde 1996 mit der Verleihung des Österreichischen Museumspreises belohnt. 2010 kam eine zwei Kilometer lange historische Eisenbahnstrecke als Transportmittel für die Besucher hinzu. Unter den Freilichtmuseen im deutschen Sprachraum steht das Salzburger Freilichtmuseum damit einzigartig da.

 

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A1: Lkw-Fahrer droht während der Fahrt mit Messer http://www.salzburg24.at/a1-lkw-fahrer-droht-waehrend-der-fahrt-mit-messer/4051996 http://www.salzburg24.at/a1-lkw-fahrer-droht-waehrend-der-fahrt-mit-messer/4051996#comments Tue, 12 Aug 2014 05:53:13 +0000 http://4051996 Der 36-Jährige aus dem Bezirk Perg soll aus seinem Lkw heraus die Insassen eines neben ihm fahrenden Pkw mit einem Messer gefährlich bedroht haben, so die Polizei in einer Aussendung. Offenbar war es kurz davor zu einer Drängelei gekommen.

Der Autofahrer notierte sich das Kennzeichen des Schwerfahrzeuges und verständigte die Polizei, die den Oberösterreicher später stoppte. Dem Mann droht eine Anzeige wegen gefährlicher Drohung.

(SALZBURG24/APA)

 

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Wohnen in Salzburg: Mehr Angebot führt zu Preiskorrekturen http://www.salzburg24.at/wohnen-in-salzburg-mehr-angebot-fuehrt-zu-preiskorrekturen/4051313 http://www.salzburg24.at/wohnen-in-salzburg-mehr-angebot-fuehrt-zu-preiskorrekturen/4051313#comments Mon, 11 Aug 2014 10:04:16 +0000 http://4051313

Im Land Salzburg wurden laut der Daten von RE/MAX, Österreichs größtes Immobilienexperten-Netzwerk, 3.043 Häuser, Wohnungen, Grundstücke, etc. um 750,7 Mio. Euro wurden verkauft. Das entspricht im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 einer Mengensteigerung von +701 Objekten oder +29,9 Prozent, während der Wert der verkauften Immobilien nur um sieben Prozent zugenommen hat.

Unterschiedliche Entwicklung in den Gauen

Im Bundesland gibt es für das erste Halbjahr 2014 aber keine einheitliche Tendenz: Während im Flachgau die Verkäufe zahlenmäßig um zwei Drittel und in der Stadt Salzburg um die Hälfte gestiegen sind, gingen sie im Tennengau spürbar zurück.

Wertmäßig explodierte förmlich das Transaktionsvolumen im Pongau und in Flachgau, während der Pinzgau vorläufig noch massiv hinter dem Vorjahreswerten liegt. Der Grund dürfte u.a. in einem Grundstücksverkauf in Werfen “aus dem letzten Jahrtausend” liegen, der erst heuer seine grundbücherliche Bestätigung fand und mit über 23 Mio. Euro durchschlug. Ganz aktuell finden sich auch drei Gebäude in Salzburg-Stadt mit 7,8, und neun Mio. Euro in der Statistik.

 

RE/MAX RE/MAX ©

Kaum Preissteigerungen in Sicht

Österreichweit wurden laut Immo-Spiegel 44.141 Immobilienverkäufe im ersten Halbjahr 2014 im Österreichischen Grundbuch verbüchert. Das sind um +3.841 oder +10,3 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. “Der Immobilienmarkt in Österreich ist 2014 auch mengenmäßig wieder gut in Schwung gekommen und die aktuelle Angebotssituation führte in den letzten Monaten zu Preiskorrekturen. Das ist eine gute Entwicklung für die Bevölkerung und für die gesamte Volkswirtschaft”, erläutert RE/MAX Austria Geschäftsführer, Bernhard Reikersdorfer. Die Experten rechnen auch für die zweite Jahreshälfte 2014 mit einem leichten Anstieg des Immobilienangebots. Insgesamt seien bis Mitte 2015 kaum Immobilien-Preissteigerungen zu erwarten, heißt es.

 

RE/MAX RE/MAX ©

Die Käufer profitieren

Der Immobilienmarkt wendet sich in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich weiter zugunsten der Immobilien-Käufer und Mieter: Die Nachfrage nach Häusern, Wohnungen, Grundstücken, etc. sinkt in Österreich um -1,6 Prozent, das Angebot an Immobilien steigt um +2,6 Prozent und der Preis generell soll um drei Prozent sinken. Das ist das verdichtete Umfrage-Ergebnis unter den rund 500 RE/MAX-Immobilien-Experten für das zweite Halbjahr 2014 und den Beginn von 2015. “Damit wird sich der Trend der letzten Monate weiter fortsetzen: Wenn das Immobilien-Angebot zahlenmäßig eher steigt und die Nachfrage nach Immobilien eher sinken wird, so ist generell mit eher fallenden als steigenden Immobilien-Preise zu rechnen.  “Je billiger eine Immobilie ist, desto eher wird die Nachfrage noch steigen, aber selbst da ist in Summe eher mit fallenden Preisen zu rechnen”, erklärt Anton E. Nenning, Managing Director von RE/MAX Austria.

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Salzburgs grüne LHStv. Rössler beklagt alte Parteistrukturen http://www.salzburg24.at/salzburgs-gruene-lhstv-roessler-beklagt-alte-parteistrukturen/4050935 http://www.salzburg24.at/salzburgs-gruene-lhstv-roessler-beklagt-alte-parteistrukturen/4050935#comments Mon, 11 Aug 2014 06:12:18 +0000 http://4050935 Das gelte nicht nur angesichts der maroden Landesfinanzen. Alte Verwaltungs- und Parteistrukturen würden die Arbeit oft erschweren, sagt sie im APA-Interview.

“Lagerdenken ist präsent”

“Es gibt ein immer noch präsentes Lagerdenken, ein bisschen ein eifersüchtiges Schauen, wer bekommt mehr in diesem Land. Viele Themen und Entscheidungen werden noch am Raster des rot-schwarzen Denkens gemessen”, sagte Rössler. Das spiele für sie stärker in die tägliche Arbeit hinein, als erwartet. “Ich habe gedacht, es ist leichter, fachlich orientierte Entscheidungen zu treffen.” So sei etwa bei der Strukturreform in der Landesverwaltung viel stärker im Vordergrund gestanden, ob die roten und schwarzen Abteilungsleiter die richtigen Funktionen bekommen und ob jemand mehr oder weniger vom Kuchen erhält, wenn hohe Beamte in Pension gehen. “Da stoße ich an Grenzen – obwohl die Zeiten längst andere sein sollten.” Mit dem Ergebnis der Reform zeigte sie sich aber zufrieden.

“Es wird immer Kompromisse geben”

Die eigenen, grünen Ideale würden unter der Koalition indes nicht leiden: “Ich gehe mit unseren Inhalten uneingeschränkt in die Verhandlungen. Von den Ergebnissen her wird es aber immer Kompromisse geben.” Man sei sich mit den Partnern ÖVP und Team Stronach zwar einig, Entscheidungen auf Sachgrundlage zu treffen. “Wie aber bewerten und gewichten die einzelnen Regierungsmitglieder etwa beim Kraftwerksbau den Stellenwert von Naturraum oder wirtschaftliche Interessen? Da wird der Diskussionsbedarf noch wachsen.”

Gutes Klima in der Regierung

Es sei im ersten Jahr gelungen, ein gutes Klima für die Regierungsarbeit zu finden. “Das mag nach außen jetzt nicht so spektakulär klingen, aber wenn wir ständig Konflikte und Reibereien gehabt hätten, hätte uns das stark behindert.” Als Kuschelkurs sieht das Rössler keineswegs. Vielmehr sei das Vertrauen geschaffen worden, um sich später an heiklere Themen heranzuwagen. “Ich habe auch kein Problem damit, Dinge, die eine ÖVP macht, kritischer zu sehen. Ich stehe zu den Themen und den Reibeflächen, die unsere Ressorts bieten.”

Dass die Grünen in ihrem ersten Regierungsjahr vor allem umstrittene und unangenehme Entscheidungen zu tragen gehabt hätten – Tempo 80, fehlende Asylplätze, Kürzungen bei der Kinderbetreuung, Sparkurs in Kultur- und Sozialeinrichtungen – will Rössler nicht gelten lassen. “Das Thema Sparen muss kritisch hinterfragt werden. Aber wir werden nicht alle Wünsche erfüllen können.” Das Thema Kinderbetreuung habe allerdings Diskussionen ausgelöst. “Da müssen wir schon schauen, dass der Druck nicht nur an uns geht, sondern auch als gemeinsames Regierungsthema gesehen wird.”

“Tempo 80″ als Symbol

Als Erfolg wertet Rössler, dass es neben Strukturreform und einem guten Einstieg in die erste Budgeterstellung gelungen sei, einen Masterplan für Klimaschutz und Energie auf Schiene zu bringen. Tempo 80 auf der Stadtautobahn sei hingegen ein Symbol gewesen, keine reine Verkehrsfrage, sondern auch eine der Gesundheit: “Das war eine notwendige Entscheidung. Wir müssen dem auch standhalten, wenn Widerstand und Angriffe kommen.”

Großer Brocken steht bevor

Ein großer Brocken steht Rössler mit der geplanten Novelle des Raumordnungsgesetzes bevor: “Die Baulandpreisentwicklung ist vollkommen entglitten.” Die Reform soll darum auch der Mobilisierung von Bauland dienen, etwa durch eine Infrastrukturabgabe auf brachliegende Grundstücke oder durch automatische Rückwidmung aller unbebauten Baulandflächen, die bereits über viele Jahre gewidmet sind. “Erfahrungen zeigen, dass damit die Preise gedrückt werden konnten.” Ein heißes Thema sei auch die Größe von Bauparzellen – eine “ziemlich intime und emotionale Angelegenheit.” Dass Parzellen künftig 500 bis 700 Quadratmeter und nicht wie früher auch einmal doppelt so groß sein könnten, werde von vielen als unzulässige Einschränkung empfunden. “Es wird aber ein wichtiger Teil der Debatte, die individuelle Sehnsucht nach viel Platz zu hinterfragen.”

Rössler will über City-Maut nachdenken

Weiter Handlungsbedarf ortet Rössler auch bei den Luftschadstoffüberschreitungen im Zentralraum: “Eine City-Maut für Salzburg steht nicht ganz oben auf der Liste, ist aber anzudenken. Das Thema kann aber nur im Zuge eines gemeinsamen Verkehrskonzeptes Stadt-Land realisiert werden.” Ziel sei es, den Verkehr insgesamt zu reduzieren, auf Öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern und das Mobilitätsverhalten zu ändern. “Dazu müssen wir auch die Wohnbauförderung als Lenkungsinstrument nützen.”

Den Verkauf von Familiensilber zur Sanierung der Landesfinanzen wollte Rössler nicht völlig ausschließen: “Die Beteiligung des Landes an der Mönchsberggarage sollte man schon infrage stellen, noch dazu wo es keine Ausschüttungen gibt.” Diese Woche hatte Rössler nach langer Prüfung festgestellt, dass für das bei den Grünen ungeliebte Projekt keine UVP-Pflicht besteht.

 

  (Das Interview führten Fritz Neumüller und Bernhard Niederhauser/beide APA)

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Eugendorf: 44-Jährige prallt mit Pkw gegen Hauswand http://www.salzburg24.at/eugendorf-44-jaehrige-prallt-mit-pkw-gegen-hauswand/4050491 http://www.salzburg24.at/eugendorf-44-jaehrige-prallt-mit-pkw-gegen-hauswand/4050491#comments Sun, 10 Aug 2014 10:07:18 +0000 http://4050491
Die Frau, die allein im Auto gesessen hatte, wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Am Wagen entstand Totalschaden, auch die Hauswand wurde stark beschädigt.

 

Ein Leserreporter schickte uns am Abend das Bild des völllig zertrümmerten Pkw. (c) SALZBURG24/Leserreporter/Kardeis Ein Leserreporter schickte uns am Abend das Bild des völllig zertrümmerten Pkw. (c) SALZBURG24/Leserreporter/Kardeis ©

Warum es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch unklar. Es gebe keinerlei Anzeichen auf eine Alkoholisierung, sagte Polizeisprecher Anton Schentz. (APA)

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100 Schwimmer bei Expedition Wallersee http://www.salzburg24.at/100-schwimmer-bei-expedition-wallersee/4050132 http://www.salzburg24.at/100-schwimmer-bei-expedition-wallersee/4050132#comments Sat, 09 Aug 2014 14:45:51 +0000 http://4050132

Das Team der Gesunden Gemeinde Henndorf bot zahlreichen Schwimmern wieder die Möglichkeit, den Wallersee unter Aufsicht der Wasserrettung und mit Begleitbooten, an einer mit Bojen gekennzeichneten Strecke, zu durchschwimmen.

100 Sportler schwimmen

An die 100 Schwimmer - vom Profisportler bis hin zum Amateursportler – nutzten diese Gelegenheit um sich gemeinsam sportlich zu betätigen. Start war um 10 Uhr und bereits nach ca. 25 Minuten war der erste Sportler vom Strandbad Henndorf nach Seekirchen geschwommen. (FMT-Pictures)

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Drei Frauen aus Bergnot gerettet http://www.salzburg24.at/drei-frauen-aus-bergnot-gerettet/4050095 http://www.salzburg24.at/drei-frauen-aus-bergnot-gerettet/4050095#comments Sat, 09 Aug 2014 13:35:33 +0000 http://4050095

Die drei Frauen aus dem Salzkammergut, im Alter zwischen 23 und 27 Jahren stiegen gegen 19 Uhr in den Postalmklammklettersteig in Strobl ein. Aufgrund der bereits eingetretenen Dunkelheit und fehlender Stirnlampen kamen die Frauen vom Weg ab und irrten im extrem steilen Geländer umher.

30 Meter abgeseilt

Gegen 23.30 Uhr wurde über Handy ein Notruf abgesetzt. Ein Alpinpolizist und Männer der Bergrettung Strobl rückten gegen Mitternacht zum Einsatz aus. Gegen 01.00 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Frauen im steilen Gelände auffinden. Sie wurden rund 30 Meter zu einem provisorischen Steig abgeseilt. Dann wurden die unverletzten Frauen gesichert zur Postalmstraße geleitet, so die Polizei.

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Paragleiter beim Landeanflug schwer verletzt http://www.salzburg24.at/paragleiter-beim-landeanflug-schwer-verletzt/4049754 http://www.salzburg24.at/paragleiter-beim-landeanflug-schwer-verletzt/4049754#comments Sat, 09 Aug 2014 05:46:48 +0000 http://4049754

Der 33-jähriger Gleitschirmpilot aus Salzburg prallte beim Landeanflug auf die Laimerwiese in St. Gilgen auf einen Hang und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Erstversorgung durch Notarzt

Der Paragleiter war am späten Nachmittag vom Zwölferhorn gestartet. Er wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Hubschrauber C6 in das UKH nach Salzburg geflogen, so die Polizei.

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